Weltwutbürger

Ausgabe #6/2020 - November/Dezember

Emotionen spielen auch auf zwischenstaatlicher Ebene eine immer wichtigere Rolle. Es geht um Symbole, Sprache, politische Kultur – und um die Instrumentalisierung von Geschichte und Narrativen. Donald Trump ist der Großmeister des Aufpeitschens, Einschwörens und Instrumentalisierens; er beherrscht diese dunklen Künste aber nicht alleine. Emotionen sind ein fester Bestandteil auch der internationalen Beziehungen. Eine Titelstrecke über Ruhm und Ehre, Schuld und Scham, über Stolz und Vorurteil. Und – haben Staaten eigentlich Gefühle?

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Hoffnungsträger im Homeoffice

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Als Krisenmanager gibt Recep Tayyip Erdoğan derzeit keine gute Figur ab. Doch einen positiven Nebeneffekt hatte die Corona-Pandemie für den türkischen Präsidenten: Sie hat einen gefährlichen Rivalen ausgebremst. Wer ist Ali Babacan?

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Porträt
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Der IS bleibt eine Gefahr

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Seit 2017 hat die Terrorgruppe Islamischer Staat, die zeitweise weite Teile Syriens und des Irak beherrschte, kaum noch nennenswerte Anschläge oder Anschlagsversuche im Westen unternommen. Die Organisation abzuschreiben, wäre aber verfrüht.

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Unterm Radar
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Etablierte und Außenseiter

Emotionen spielen in der Krise der liberalen Weltordnung eine zentrale Rolle. Wut und Hass fordern sie von innen heraus – Appelle an die Vernunft helfen nicht weiter.

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Titelthema
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NATO-Nachbar China

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An der Südgrenze des Bündnisses weitet Peking seine Aktivitäten aus. Das könnte zu einer sicherheitspolitischen Bedrohung werden. Zeit für eine neue Strategie.

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Startpunkt für eine EU-China-Politik

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Deutschlands „Leitlinien zum Indo-Pazifik“ bilden eine gute Basis eines europäischen Ansatzes für die Weltregion – und für den Umgang mit Peking.

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