Die Post-Corona-Welt ist schon da
Was lernen wir aus der aktuellen Krise? Auf internationaler Ebene muss Globalisierung neu gestaltet werden, um die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ungleichgewichte zu überwinden. Und in Europa muss die EU als handlungsfähiger Akteur auftreten und ihr Modell der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten endlich voranbringen.
Gemeinsam für globale Gesundheit
In der aktuellen Coronakrise fordert nicht nur die WHO, sondern auch das Robert Koch-Institut zu weltweiter Zusammenarbeit auf. Denn öffentlicher Gesundheitsschutz ist Verpflichtung und Chance zugleich für globales Gestalten.
Wirtschaft als Waffe
Zölle, Investitionen, Infrastrukturmaßnahmen: Die Instrumente des globalen Mächtespiels haben sich verändert. Will Europa sich behaupten, muss es die Regeln der Geoökonomie lernen.
Wo bleibt das Positive, Herr Krüger?
Bücher des Jahres 2026
Wissen Sie schon, welche Bücher Sie dieses Jahr zu Weihnachten verschenken werden? Falls nicht: Bei diesen Tipps von 31 Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Journalismus sollte das eine oder andere dabei sein. Gleich viermal genannt wurde Laura K. Fields Suche nach den intellektuellen Wurzeln der MAGA-Bewegung („Furious Minds“), doch auch Themen wie die „deutsche Frage“ oder die Bedrohung Europas durch Russland wurden im zurückliegenden Jahr intensiv diskutiert.
Deutschlands strategische Lücke zeigt sich in Afrika
Angespanntes Baltikum
Russland intensiviert seine hybriden Angriffe auf die baltischen Staaten. Das prägt auch die Arbeit von Medienschaffenden und die Berichterstattung über Innenpolitik. Die jüngsten Wahlen in Estland und Lettland fanden unter dem Eindruck der russischen Bedrohung statt; Litauen will seine anstehende EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um der Sicherheit an der NATO-Ostflanke mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Der Tag, an dem Amerika die Leichtigkeit verlor
25 Jahre 9/11: Notizen aus einem traumatisierten und verstörenden Land.
Ist Sánchez’ Spanien ein Vorbild?
Ein Pro und Contra von José Ignacio Torreblanca und Ignacio Molina
Genosse Xi und die KI-Bosse
Die digitale Welt war bislang klar aufgeteilt. Amerika vertraute dem Markt, China dem Staat, Europa dem Recht. Doch die Grenzen verschwimmen – gerade beim Thema KI.
Von Ingenieuren und Profiteuren
Früher zog die gesamte Gesellschaft Nutzen aus neuen Universaltechnologien wie der Künstlichen Intelligenz. Ändert sich das im Zeitalter der Tech-Giganten?