„Das Rätsel ist, warum die Demokraten nicht mit noch mehr Abstand führen“
Bei den Zwischenwahlen dreht sich fast alles um Donald Trump, sagt die Kommentatorin, Autorin und Washington-Korrespondentin des New Yorker. Ein Interview mit Susan Glasser.
Bei den Zwischenwahlen dreht sich fast alles um Donald Trump, sagt die Kommentatorin, Autorin und Washington-Korrespondentin des New Yorker. Ein Interview mit Susan Glasser.
Genf ist die Antithese zum amerikanischen Präsidenten – und wird damit zur Zielscheibe.
Grönlandkrise, Irankrieg und die Abwahl von Viktor Orbán zeigen: Einer dauerhaften, strukturellen Zusammenarbeit illiberaler Nationalisten in Demokratien steht ihr eigener Nationalismus im Weg. Das bedeutet keine Entwarnung für die liberale Demokratie, bietet aber Ansporn zu ihrer kreativen Verteidigung.
Wer wissen will, wie Berlin als Mittelmacht in einer ungeordneten Welt agiert, kann bei Bismarck nachsehen – von neuen Bündnissen und alten Mustern.
Was bei den Wahlen am 12. April in Ungarn entschieden wird, betrifft weit mehr als ein mitteleuropäisches Land. J.D. Vance, Marine Le Pen und andere versuchen, Orbán-Herausforderer Péter Magyar zu stoppen. Budapest wird zum Testfall für die globale Zukunft des Illiberalismus. Alles erinnert an das frühere West-Berlin, nur mit umgekehrten Vorzeichen und einem gewaltigen Unterschied.
Um nicht zum Spielball der Großmächte zu werden, muss sich Europa mit transformativer Kraft an die entstehende machtbasierte Ordnung anpassen.
Eine europäische Politik der Eigenständigkeit ist dringend notwendig, denn die Trump-Regierung bricht mit 80 Jahren amerikanischer Außenpolitik.
Wenn international alles in Bewegung gerät, ist für die Bundesrepublik „Westbindung“ oder „mehr Europa“ allein zu wenig. Plädoyer für eine realpolitische Bündnisarchitektur mit möglichst vielfältiger Absicherung.
Der transatlantische Austausch blüht, doch eine gute Nachricht ist das nicht. Deutschlands Rechte haben „ihr“ Amerika entdeckt – und einige Konservative machen gerne mit.
Die Europäer haben im vergangenen Jahr den Fokus darauf gelegt, dem US-Präsidenten zu schmeicheln. Es ist an der Zeit, mehr auf sich selbst zu schauen.
World of Warcraft ist eine der profitabelsten Unternehmungen in der Geschichte der Videospielindustrie. In diesem Online-Rollenspiel erkunden Millionen von Spielern gleichzeitig eine virtuelle Welt, treffen andere Spieler, erfüllen Aufgaben und bekämpfen Monster. Was hat World of Warcraft mit Politik zu tun? Weit mehr, als man denkt.
Die tiefgreifenden Veränderungen im transatlantischen Verhältnis sind nicht nur Folgen einer Präsidentschaftswahl. Es geht um einen systemischen Wandel, um einen Clash der Philosophien. Die Wucht der Überzeugungen auf beiden Seiten macht diesen Moment so einzigartig gefährlich.
Neo-Imperialismus und Über-alles-Nationalismus, ein radikaler Systemsprenger und aggressiver Allianzumkehrer: Wie Europa Trump 2.0 verstehen und auf ihn antworten sollte.