Essay

Der Zar setzt weiter auf Krieg

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Die Idee, mit Russland in gutem Einvernehmen zu leben, ist angesichts Wladimir Putins aggressiver und imperialer Politik auf längere Sicht unrealistisch. Das war sie auch schon vor der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Februar 2022 – nur wollten dies weder SPD noch Union in letzter Konsequenz wahrhaben. Vieles hat sich seitdem geändert, doch noch immer fehlt der richtige Umgang mit dem Putin-Regime. 

Autor*in/nen
Markus Wehner
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Essay
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Die neue Staatskunst

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Für die Analyse staatlichen Verhaltens hilft der Blick auf „hybride Aktionen“ nicht länger weiter. Vielmehr offenbart die Linse der Selbstaufwertung eine tiefere Logik: Staaten wollen sich den Zugang zu Kapital, Zwangsfähigkeit und Legitimität sichern. Sie sind weniger daran interessiert, die internationale Ordnung zu zerstören oder den Westen zu besiegen; sie wollen sich selbst neu erfinden und ihre Existenz sichern.

Autor*in/nen
Mark McQuay
Roderick Parkes
IP
Essay
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Zurück in die Zukunft

KI revolutioniert Wirtschaft und Gesellschaft. Technologische Entwicklungen zwingen  uns, neue Antworten auf alte Fragen zu finden. Wie organisieren wir eine post­industrielle Gesellschaft, wie reguliert man eine entkoppelte Wirtschaft? Wie lässt sich Wohlstand noch gerecht verteilen, wie ökonomische Teilhabe gewährleisten? Und: Hat dies das Potenzial, die Grundlagen der liberalen Demokratie zu zerstören?

Autor*in/nen
Julian Müller-Kaler
IP Special
Essay
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Journalismus auf der Kippe

Unabhängiger Qualitätsjournalismus ist nötiger denn je und bedroht wie nie. Er wird sich radikal wandeln müssen, um nicht zwischen Repression des Staates und Überforderung des Publikums zerrieben zu werden. Lokale Finanzierungsexperimente sind ein möglicher Ausweg, aber es gibt auch andere. 

Autor*in/nen
Annelise Finney
IP
Essay
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Dreieck unter Druck

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Der Neoimperialismus der Gegenwart verändert die Rolle kleiner und mittelgroßer Staaten massiv. Taiwan, Israel und die Ukraine sind in ihrer Existenz gefährdet; sie bilden eine Figur bedrohter Souveränität, die einen symbolischen wie strategischen Charakter trägt – mit globalen Konsequenzen nicht nur für die Sicherheitslage, sondern auch für die Legitimität internationaler Normen.

Autor*in/nen
Jarosław Kuisz
Karolina Wigura
IP
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Grönland, Objekt der Begierde, zweiter Akt

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Kann man brauchbare Lehren aus der Geschichte ziehen? Bei der aktuellen Kontro­verse um Grönland wäre dies möglich – um abzuwenden, was sich zu einer diplomatischen Tragödie für Washington entwickeln könnte. Denn bereits im Jahr 1940 wurde eine Lösung für die Frage der Zugehörigkeit dieser Insel gefunden, die sowohl die Interessen der USA als auch die Kanadas und Dänemarks sicherstellte.

Autor*in/nen
David Bosold
David G. Haglund
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Balanceakt im Ostseeraum

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Angeblich ein „Meer des Friedens“ in sowjetischen Zeiten, ist die Ostsee spätestens seit 2014 Brennpunkt geopolitischer Spannungen. Historische Erfahrungen der östlichen Anrainerstaaten Polen, Litauen, Estland und Lettland prägen heute das Handeln ihrer Regierungen. Deutschland sollte sich dessen stärker bewusst werden – und die richtigen Schlüsse ziehen, wenn es um das militärische Erstarken Europas geht.

Autor*in/nen
Florian Bigge
Gabriele Woidelko
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Von Kriegen, Ängsten und gefährlichem Halbwissen

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Militärische Fragen als gestrig abzutun, während die eigene Sicherheit von Verbündeten garantiert wird – das war lange deutscher Usus. Doch die Zeiten sind vorbei, in denen wir uns einen solchen Luxus leisten konnten. Nicht nur Deutschlands Sicherheitspolitik, auch die Debatte darüber muss mitziehen. Sonst droht nach der Zeitenwende ein neues Biedermeierzeitalter des Rückzugs ins Private.

Autor*in/nen
Ulrike E. Franke
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Pazifismus als Tarnkappe

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„Nie wieder Krieg“: Das klingt wie ein durch und durch ehrenwertes Ziel. Doch nur allzu oft hat der Pazifismus das Gegenteil von Friedenssicherung bewirkt. Nicht selten endeten radikale Pazifisten sogar in einer Liaison mit dem Totalitarismus. Und was sich heute in Deutschland als konsequente Friedensliebe ausgibt, ist in Wahrheit meist ein pseudomoralisch drapierter Nationalegoismus. 

Autor*in/nen
Richard Herzinger
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Die zwei Prinzipien der ­Weltordnung

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Selbst wenn der Krieg in der Ukraine mit dem besten Ergebnis für Kiew ausgeht, wird das die liberale Demokratie als internationale Ordnungslogik nicht rechtfertigen. In und nach diesem Konflikt wird ein Kampf um das Wesen der Demokratie ausgefochten werden, der den aufziehenden Wettstreit zwischen einer liberalen und einer neowestfälischen Logik spiegelt.

Autor*in/nen
David Rowe
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Dystopische Visionen für eine utopische Zukunft

Der Kommunismus währte nur bis zum Mauerfall, und auch mit dem Ende der Geschichte war es letztlich nicht weit her. Gehen uns die Zukunftsentwürfe aus? Nein. Doch um positive Bilder des künftigen Miteinanders zu schaffen, müssen wir lernen, mutiger nach vorne zu schauen. Risiken und Nebenwirkungen inklusive.

Autor*in/nen
Nora Kürzdörfer
IP
Essay
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Pax Romana: Wie man ein Imperium baut – und bewahrt

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Könnte der Westen in seiner tiefen Krise etwas von den Römern lernen? Mehr als man denkt. Von Soft Power und Resilienz, von Integration und einem Wohlstands­versprechen: ein aufschlussreicher Blick zurück.

Autor*in/nen
Michael Sommer
IP
Essay
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