Alle für einen: Putins Macht und Russlands Eliten
Gewalt und Kontrolle sind extrem zentralisiert, Loyalität zum Präsidenten ist die entscheidende Währung. Und doch wird das System an Grenzen kommen.
Gewalt und Kontrolle sind extrem zentralisiert, Loyalität zum Präsidenten ist die entscheidende Währung. Und doch wird das System an Grenzen kommen.
Russland intensiviert seinen hybriden Krieg drastisch. Deutschland muss wirksamere Gegenmaßnahmen ergreifen – schnell, umfassend und koordiniert.
Waffen und Verhandlungen sind zwei Seiten einer Medaille. Fünf Thesen zu den völkerrechtlichen und politischen Rahmenbedingungen.
Putins „Militär-Keynesianismus“ hat seine Grenzen erreicht. Eine Rückkehr zur Friedenswirtschaft wäre verkraftbar.
Seit der Krim-Annexion 2014 und dem Großangriff auf die Ukraine 2022 hat sich Russland immer weiter von Europa entfernt. Vier Neuerscheinungen zu den politischen, ökonomischen und historischen Entwicklungen hinter dieser Entfremdung.
Strategischer Pragmatismus prägt das Verhältnis Moskaus und Teherans. Trotz manch gleicher Interessen bleiben die Beziehungen rein transaktional.
Einmal im Jahr lädt Wladimir Putin westliche Nachrichtenagenturen kurzfristig zum Gespräch nach St. Petersburg ein. Für die Deutsche Presse-Agentur dpa saß Martin Romanczyk am 18. Juni dem russischen Präsidenten gegenüber. Ein Gespräch über die Atmosphäre im Raum, den NATO-Gipfel – und PCR-Tests.
Unter Donald Trump ändert sich das Verhältnis der USA zu Europa und zu Russland fundamental – und auch zur Demokratie grundsätzlich. Eine Ära endet, mit weltweiten Folgen. Ein Interview mit Richard Haass.
Wie Russland den 80. Jahrestag der Krim-Konferenz nutzt, um seine Machtansprüche zu begründen. Die russische Regierung und die staatliche Propaganda werben für die Notwendigkeit, die Welt zwischen Russland, China und den USA neu aufzuteilen.
Während die Ukraine ins vierte Kriegsjahr geht, inszeniert sich Donald Trump als Friedensvermittler – und entpuppt sich dabei als Erfüllungsgehilfe Putins. Es liegt im existenziellen Interesse Europas, die Ukraine jetzt so zu unterstützen, dass sie den „starken Männern“ in Moskau und Washington standhalten kann.
Wie der Eintritt Pjöngjangs in den russisch-ukrainischen Krieg die internationale Nuklearordnung weiter untergräbt.
„Vorhersagen sind schwierig – vor allem, wenn es um die Zukunft geht“, schrieb einst der dänische Physiker Niels Bohr. Kassandra hat es, so der Mythos, mit präzisen Prognosen versucht und wurde ebenso ignoriert wie Deutschlands osteuropäische Nachbarn vor Russlands Vollinvasion der Ukraine. Was kann die Zukunftsforschung zu einer besseren Sicherheitspolitik beitragen? Sechs Thesen auf dem Prüfstand.
Aus den nationalen Etats können die Mittel für Europas Strategiefähigkeit kaum genommen werden, eine Finanzierung auf EU-Ebene bleibt schwierig. Die Lösung: ein Politikwechsel.