Globalisierung gestalten

Ausgabe #3/2005 - März

Märkte, Demokratie und Frieden

Kostenlos

Kapitalismus funktioniert nicht ohne Freiheit. Globalisierung fördert die Demokratie

Unser Wohlfahrtsstaat entstand durch die fördernde Kraft des Wettbe­werbs, wird erhalten und gezähmt durch die Herrschaft des Rechts und basiert auf dem Respekt für grundsätzliche Werte. Er garantiert nicht nur Freiheit, sondern wirtschaftlichen Erfolg. Die Globalisierung erweist sich als größter Förderer von Demokratie, Wohlstand und Frieden. Deshalb brauchen wir mehr Globalisierung, nicht weniger.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Die neue Macht der Entwicklungsländer

Kostenlos

Globale Ambitionen - regionale Verantwortung

Sich schnell entwickelnde Länder wie China, Indien oder Brasilien stellen Forderungen nach größerer Liberalisierung, pflegen globale Interessen und werden die Industriestaaten in 40 Jahren wirtschaftlich überrundet haben. Das Wachstum vor allem Chinas und Indiens verleiht der Globalisierung bald ein nichtwestliches Gesicht.

Mehr Mut, Deutschland!

Kostenlos

Deutschland könnte die Führungsrolle in der Weltwirtschaft übernehmen - wenn es nur wollte

Statt endlos Nabelschau zu betreiben, sollte dieses reiche Land die von den USA nur noch lustlos ausgefüllte Führungsrolle in der Weltwirtschaft übernehmen und aktiv Globalisierung gestalten: Davon würde es selbst am meisten profitieren. Aber der gesamte Globus auch.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Migration in Zeiten der Globalisierung

Kostenlos

Wettbewerbsvorteile, Know-how: Herkunftsländer profitieren genauso wie Aufnahmestaaten

Die Industrieländer setzen heute Migration als ein Mittel ein, sich in der globalisierten Wirtschaft Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Doch auch die Entwicklungsländer können von der Migration profitieren, wenn die Diaspora Gelder in die Heimat überweist oder Know-how zurückbringt.

Grenzen der Privatisierung

Kostenlos

Nur ein starker Staat kann für Qualität und Gerechtigkeit sorgen

Seit zwei Jahrzehnten hat unter intellektueller Führung der neoliberalen Ökonomie ein Siegeszug der Privatisierung stattgefunden. Vieles ist dadurch besser geworden: so etwa vielerorts das Telefonsystem; mancher Staatshaushalt ist durch Privatisierung über bedrohliche Defizite hinweggerettet worden. Aber es ist auch vieles schlicht daneben gegangen. Doch die ökonomische Fachwelt tut sich schwer damit, die Schattenseiten wahrzunehmen.

Adornos ignorante Erben

Kostenlos

Der Antiglobalismus steht in der Tradition des Kollektivismus

Die globalisierungskritische Bewegung kämpft angeblich für eine bessere Welt. Dazu fordert sie mehr Eingriffe des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft. Doch die Kritiker stehen in der fatalen ideologischen Tradition des Kollektivismus, in dem Adorno die Wurzel autoritärer Gesellschaften erkennt. Der Antiglobalismus fürchtet sich vor der Freiheit.

Geschäftszweck: Terror

Kostenlos

Al-Qaida agiert wie ein multinationales Unternehmen, Osama Bin Laden ist sein CEO

Modernes Management, flexible Strukturen, internationale Akteure, Franchise-Unternehmen in über 40 Ländern, diversifizierte Produktpalette, Joint-Ventures: Der ehemalige Ökonomiestudent Osama Bin Laden führt sein Terrorimperium als cleverer Geschäftsmann. Deshalb bewegt sich Al-Qaida in der globalisierten Welt wie ein Fisch im Wasser.

Füreinander wichtig sein

Kostenlos

Zeit für Nüchternheit: Die transatlantische Beziehung braucht ein neues Fundament

Der neue transatlantische Flirt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Veränderungen der letzten Jahre die schicksalhafte Verbindung zwischen Amerikanern und Europäern gelockert haben. Daher muss nun nüchtern analysiert werden, wo sie sich gegenseitig nützlich sein können – und was beide Seiten dafür tun müssen.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Charme und Erblasten

Kostenlos

Das größte Problem ist der Vertrauensverlust zwischen Europa und den USA

Eine der bissigeren amerikanischen Karikaturen zeigt Außenministerin Condoleezza Rice, die an einem Tisch sitzt und ihren deutschen, französischen und russischen Zuhörern liebenswürdig erklärt: „Der Präsident hat entschieden, Ihnen zu vergeben, dass Sie Recht hatten mit den Massenvernichtungswaffen.“ Autsch.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Transatlantische Trippelschritte

Kostenlos

Mainz, wie es singt und lacht: Präsident Bushs Versöhnungstour hatte hohen Symbolwert

Partnerschaft als Programm. Präsident Bush betonte beim Treffen mit seinem Kollegen Schröder in Mainz die Gemeinsamkeiten. Der Amerikaner ließ keine nette Geste aus. Schröder konnte sich über die Sympathie für die EU freuen, über Kooperationsbereitschaft in der Iran-Politik oder dem Klimaschutz, sogar über das Lob für seine NATO-Initiative aus München.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Strategische Partnerschaft oder multilateraler Kotau?

Kostenlos

Die EU nimmt die Konsquenzen einer Aufhebung des Waffenembargos gegen China zu leicht

Die Ankündigung der EU, das vor 15 Jahren gegen China verhängte Rüstungsembargo aufheben zu wollen, hat weit reichende Konsequenzen für Sicherheit und Stabilität der Region. Eine wirkliche GASP ist bei diesem Thema noch lange nicht in Sicht, doch längst überfällig.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Im jähen Vakuum der Macht

Kostenlos

Die Irak-Wahlen waren ein Erfolg. Aber wie damit ein Staat zu machen ist, weiß niemand

Die Bilder glücklicher Iraker mit violett markiertem Finger täuschten darüber hinweg, dass sich die irakischen Verhältnisse nicht allein deshalb ändern, weil es möglich war, sie für einen Tag auszuhebeln. Ungeübt in Demokratie, versuchen nun Stämme, Clans, Ethnien und religiöse Gruppen, miteinander Staat zu machen. Und die Verlierer ermorden Friseure.

Share