Rohstoff-Revolution

Ausgabe #2/2013 - März/April

Gegen Ende des Jahrzehnts könnten die USA mehr Öl fördern als Russland, beim Erdgas liegt man jetzt schon vorn. In Europa bleibt die Fördermethode des Fracking umstritten. Mit was für Folgen? Darüber diskutieren Paul Stevens (Chatham House), Markus Kerber (BDI), Ralf Fücks (Böll-Stiftung), der Publizist Andreas Rinke und Daniel Gros vom Centre for European Policy Studies in Brüssel.

IP-Forsa-Umfrage: Mit oder ohne Russland?

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Wie sollte sich die Bundesregierung gegenüber Moskau verhalten?

Sollte Deutschland die Zusammenarbeit ausweiten und verstärken oder mehr auf Distanz gehen und nur in einzelnen Sachfragen kooperieren? Deutschland sollte stärker mit Russland zusammenarbeiten, meinen 58 Prozent der Bundesbürger. Immerhin 36 Prozent plädieren allerdings dafür, dass die Bundesrepublik eher auf Distanz zu Russland gehen sollte.

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Auf dem Weg ins goldene Gaszeitalter?

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Perspektiven der Schiefergas-Revolution in Amerika und dem Rest der Welt

Schiefergas verändert die Welt – aber wie? Angesichts schwankender Angaben zu Vorkommen und wachsender Umweltbedenken stellen sich einige Fragen: Wird aus dem amerikanischen Fracking-Hype ein langfristiger Trend? Sind ähnliche Entwicklungen anderswo möglich? Und: Welche Folgen wird das für die Investitionen in erneuerbare Energien haben?

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Schöne neue Welt

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Demokratien könnten von der Schiefergas-Revolution am meisten profitieren

Revolutionen beginnen nicht nur auf Marktplätzen und in Palästen: Der plötzliche Boom an unkonventionellem Gas und Öl in den Vereinigten Staaten wird die Welt nachhaltig verändern. Auch wenn es
noch viele offene Fragen gibt: Der Energiemarkt dürfte einen geostrategischen Paradigmenwechsel auslösen, der die Demokratien stärkt.

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Abwarten und Gas importieren

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Verschlafen wir eine Revolution? Die Schiefergas-Debatte in Europa

Niedrige Preise, Autarkie, CO2-Bilanz: Die Vorzüge von Schiefergas klingen bestechend. Soll sich Europa dem US-Trend so rasch wie möglich anschließen? Langsam. Unsere Vorkommen sind kaum mit denen der USA vergleichbar. Wir sollten uns zunächst einmal darauf konzentrieren, unsere Energieversorgung nachhaltig zu sichern.

„Wir brauchen mehr Europa!“

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Interview mit dem Hauptgeschäftsführer des BDI, Markus Kerber

Energiekosten werden als Standortfaktor immer wichtiger: Wie aber wird sich die Schiefergas-Förderung in den USA auf die Energiewende in Deutschland auswirken? Können Erneuerbare für billige Energie sorgen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft erhalten? Und gelingt es, die Energiewende europäisch zu gestalten?

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Ressourcen-Fluch

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Warum der neue Gas-Boom den Sprung ins solare Zeitalter gefährdet

Immer neue Öl- und Gasfunde mittels immer neuer Fördertechniken scheinen die These von der Endlichkeit der Ressourcen ad absurdum zu führen. Doch zu welchem Preis? Auf absehbare Zeit liegen die kritischen Grenzen des Wachstums nicht in einer Erschöpfung der Energiequellen und Rohstoffe – sondern in der Überlastung zentraler Ökosysteme.

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Permanent auf Sendung

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Twitter ist zum wichtigsten Instrument einer digitalen Diplomatie geworden

Jede Sekunde werden Zehntausende Nachrichten von weltweit über 500 Millionen Nutzern auf dem Mikroblog veröffentlicht. Twitter ermöglicht eine digitale Diplomatie, ist Mittel zur Organisation von Protesten und wird von streitenden Parteien im Kampf um die öffentlichen Sympathien genutzt. Es ist einer der größten Treiber der Kommunikationsrevolution.

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Kommunizieren in Echtzeit

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Interview mit Tara Sonenshine, Under Secretary of State for Public Diplomacy

Während der Amtszeit von Hillary Clinton hat das amerikanische Außenministerium seine Nutzung von Sozialen Medien, allen voran Twitter und Facebook, stark ausgebaut. Allein auf Twitter folgen dem State Department heute 1,87 Millionen Menschen auf 308 „accounts“. Welche Erfahrungen hat die amerikanische Diplomatie damit bislang gemacht?

Schleppender Beginn

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Deutsche Politiker entdecken Twitter nur zögerlich

Die Wahlkampf-Kampagne Barack Obamas von 2008 machte Twitter auch in Deutschland bekannt. Aber erst eine Kampagne gegen vermeintliche Internetzensur brachte die Veränderungen durch den Dienst auch hierzulande zum Vorschein: Politik wird zugänglicher und die Kommunikation schneller. Kann die Politik dem folgen?

Kapitalismus

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Kaum ein Wirtschaftsmodell gerät immer wieder so in die Kritik wie der Kapitalismus. Er befördere die Gier, führe schnurstracks in eine egoistische Ellbogengesellschaft, diene nur den Reichen und halte die
Politik am Gängelband. Warum aber erweist er sich als so zählebig? Und ist der Kapitalismus denn wirklich so schlecht wie sein Ruf?

Gegen den Strich
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Für ein „schmales“ Mandat

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Wie sich Deutschland und Europa im Mali-Konflikt engagieren sollten

Mit der französischen Militäroffensive verstärkt sich der Druck auf Deutschland, eine Entscheidung über Ziel und Form seines Engagements in Mali herbeizuführen. Angesichts des breit angelegten UN-Mandats wird das nur im multilateralen Rahmen möglich sein – und so könnten EU-Battlegroups erstmals zum Einsatz kommen.

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Mali ist ein globales Problem

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Die regionalen Kräfte reichen nicht aus, um die Terroristen zu bekämpfen

ECOWAS ist zuständig für die Mission in Mali, doch ihre Kapazitäten reichen grundsätzlich nicht aus, um aktuelle Sicherheitsherausforderungen zu bekämpfen. Notwendig sind eine verbesserte Kooperation in ganz Afrika und eine größere Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, denn die Terrorgruppen sind eine globale Bedrohung.

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