Freiheit!

Ausgabe #6/2005 - Juni

Die großen Fragen des 21. Jahrhunderts

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Reflexionen über den Fortschritt der Spezies Homo sapiens

Wird die Menschheit ihre Uraltinstinkte so weit beherrschen, dass sie den gigantischen Zuwachs an Wissen, den sie tagtäglich gewinnt, beherrschbar gestaltet? Werden die Politiker fähig sein, die Dimensionen ihrer Entscheidungen zu erkennen, damit die Selbstkontrolle über den Globus nicht verloren geht? Wie lebt die Welt mit einer Supermacht? Wird das grandiose Projekt EU scheitern? Nachdenkliche Betrachtungen am Beginn eines neuen Jahrhunderts unserer gemeinsamen Geschichte.

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Woran wir alle glauben

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Nicht nur Amerikas Sache: Die Welt sehnt sich nach Freiheit

Amerikas Präsident entwirft die „Vorwärtsstrategie der Freiheit“ und will die ganze Welt von Tyrannen befreien. Ist das nicht eine sympathische, aber gänzlich unrealistische Vision? Und ist uns seine von Gottesbezügen durchdrungene Sprache nicht fremd? Doch ein genauer Blick zeigt, dass Bush in einer großen amerikanischen Tradition steht, der es auf Gott gar nicht ankommt. Wer an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte glaubt, teilt diese Werte. Es ist an der Zeit, auch zu handeln.

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Ein Haarriss in der westlichen Kultur

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Was Amerikaner und Europäer heute unter "Freiheit" verstehen

Für Philosophen von Locke bis Hobbes war Freiheit die Fähigkeit, „entsprechend unserem freien Willen zu handeln oder nicht zu handeln“. Rousseau hingegen verstand sie als „Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selbst vorgeschrieben hat“. Wie aber wird Freiheit heute in den westlichen Ländern gedacht und gelebt? Machen sich Unterschiede im europäischen und amerikanischen Freiheitsbegriff an der Differenz zwischen Rousseau und Locke fest?

In dubio pro libertate?

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Wie eine deutsche Außenpolitik der Freiheit aussehen müsste

Der schönste Satz, der je in ein offizielles Dokument zur deutschen Außenpolitik hineingeschrieben wurde, lautet: in dubio pro libertate. Im Zweifel für die Freiheit. Wegen dieses Satzes hätte der deutsche Außenminister beinahe sein Amt verloren. Wäre Fischer nur darüber gestolpert, dass er versucht hätte, in dubio pro libertate zur Leitlinie der deutschen Außenpolitik zu machen, seinen bevorstehenden Abgang umwehte etwas von Größe.

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Reif für die Freiheit

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Warum Bürgerrechte vor großen Katastrophen schützen

Um Entwicklung und Wachstum zu fördern, beschränken sich Technokraten oft nur auf wirtschaftliche Initiativen. Politische Anreize dagegen werden häufig ignoriert, und der Wert der Freiheit wird unterschätzt. Doch nur sie ist Garant für dauerhaftes Wachstum und sollte deshalb im Zentrum einer vernünftigen Entwicklungspolitik stehen.

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Fuchs im Wolfspelz

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Warum Paul Wolfowitz weit besser ist als sein Ruf. Ein Portät

Als stellvertretender Verteidigungsminister war Paul Wolfowitz Chefarchitekt des unilateralen Irak-Krieges. Dass ausgerechnet er, einer der weltweit umstrittensten amerikanischen Politiker, jetzt Präsident der multilateralen Weltbank wurde, stieß auf heftige Kritik. Dabei ist Paul Wolfowitz ein brillanter Denker. Er lehnt die Idee eines Konflikts der Kulturen strikt ab und glaubt fest, dass ein demokratischer Naher Osten möglich ist.

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»Das ist die Trennungslinie«

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Abdolkarim Sorusch und Dieter Grimm über „Freiheit und Religion“

Im Berliner Wissenschaftskolleg trafen sich der iranische Religionsphilosoph und der deutsche Verfassungsrichter a.D. zu einem Disput über "freiheit und Religion"

Koordinaten deutscher Außenpolitik

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Welche Politik braucht Deutschland? Versuch einer Debatte

Fünf junge Bundestagsabgeordnete formulieren, welche Außenpolitik Deutschland braucht; DGAP-Forschungsdirektor Eberhard Sandschneider analysiert die Texte

Die neue Bundeswehr

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Von der Verteidigungs- zur Interventionsarmee

Vor 50 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat sie in den letzten beiden Jahrzehnten einen rasanten Wandel durchlebt. An die Stelle der verfassungsgemäßen Aufgabe der Landesverteidigung sind Friedenseinsätze im Auftrag der UN getreten. Doch der derzeitige Zustand trägt den Charakter des Vorläufigen.

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Heuschreckenplage

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Wie das Ausland die neue deutsche Kapitalismuskritik sieht

Den Ruf Deutschlands nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder herzustellen, gehörte zu den Meisterleistungen der deutschen Politik und Diplomatie. Als Resultat dieser Politik wird Deutschland im Ausland heute von keinem mehr gefürchtet und von vielen geachtet. Deutschlands Ruf hat allerdings unter der lange andauernden Wirtschaftsflaute gelitten.

Warten auf politisches Tauwetter

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Die Türkei muss den Völkermord an den Armneniern aufarbeiten

Der Völkermord an den christlichen Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs forderte mehr als eine Million Opfer. Trotz des internationalen Drucks bestreiten die türkischen Behörden bis heute eine systematische Verfolgung und Vernichtung. Nun verlangt auch der Deutsche Bundestag von Ankara eine Aufarbeitung der Geschichte und bekennt sich zur Mitverantwortung Deutschlands.

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Missverstandener Druck von außen

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Über Rolf Hosfelds Buch „Operation Nemesis“ und die aufkeimende türkische Vergangenheitsdebatte

Die ideologischen und politischen Konstellationen während des Ersten Weltkriegs müssen zur Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern herangezogen werden: Er war nicht, wie Hosfeld suggeriert, das Ergebnis eines seit Jahrzehnten gehegten, vorsätzlichen Vernichtungswillens.

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