Entwicklungspolitik: Adieu, Almosen!

Ausgabe #12/2007 - Dezember

Schneepflüge für Guinea

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Warum die Entwicklungshilfe gescheitert ist und was wir daraus lernen können

Die Bilanz eines halben Jahrhunderts Entwicklungspolitik ist desaströs. Milliarden sind vom Norden in den Süden geflossen, aber sie haben das Los der Hilfsempfänger keineswegs verbessert – vielen Afrikanern geht es schlechter denn je. Nicht weitere Big-Push-Initiativen, sondern eine radikale Fehleranalyse tut not: Was ging schief? Was ist zu tun?

Investieren geht über Schmieren

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Statt korrupte Eliten sollte der Westen in Afrika innovatove Unternehmen fördern

Machen wir uns nichts vor: Das Konzept der Entwicklungshilfe in Form von Geldtransfers an die Regierenden in Afrika ist gescheitert. Um für nachhaltiges Wachstum zu sorgen, gilt es stattdessen, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass sich privates Unternehmertum erfolgreich entfalten kann.

»Wir sind alle Entwicklungsländer«

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Hilft Entwicklungshilfe überhaupt? Ja - wenn sie auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt

Hilft Entwicklungshilfe überhaupt? Der Streit darüber wird derzeit wieder heftig geführt. Die Meinungen reichen von „viel mehr Geld investieren“ bis zu „total abschaffen“. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit setzt seit langem erfolgreich auf das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe – was simpel klingt, aber in der Praxis schwer zu verwirklichen ist.

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Das Netz der Ideen

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Wie das Internet die Entwicklungszusammenarbeit herausfordert

Mit seiner mittlerweile mehr als einer Milliarde Nutzern ist das Internet auch zur globalen Plattform für radikal neue Formen der Entwicklungszusammenarbeit geworden: Wer Hilfe braucht, sucht sich seine Geber selber im Netz. Traditionelle Entwicklungsorganisationen können von dieser neuen Dynamik, die von ganz alleine wächst, viel lernen.

Die Große Divergenz

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... oder warum es noch nie so arme und so reiche Mensch gab wie heute

Die gewaltigen Einkommensunterschiede, die die Welt von heute prägen, gibt es erst seit rund 200 Jahren: In den 100 000 Jahren der Menschheitsgeschichte vor dem Ende des 18. Jahrhunderts verbesserte sich der Lebensstandard kaum. Das änderte sich total mit der industriellen Revolution. Aber warum? Und warum begann es in England, nicht in China?

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Reich ohne Rohstoffe

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Rechtstaatlichkeit und Bildung als Garanten nachhaltiger Entwicklung

„Money can’t buy me love“, sang einst Paul McCartney, ein Diktum, das mutatis mutandis auch heute noch Gültigkeit beanspruchen kann. Etwa für die Entwicklungspolitik: Nicht Geld oder Bodenschätze, sondern „immaterielles“ Kapital wie Rechtsstaatlichkeit und Bildung ist nach einer Studie der Weltbank Garant für nachhaltige Entwicklung.

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Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht

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Entwicklung braucht effiziente Programme und überprüfbare Verpflichtungen

Seit die Welt über Millenniumsziele und internationale Entschuldungskampagnen debattiert, feiert auch die totgesagte Entwicklungszusammenarbeit ein fulminantes Comeback. Doch mehr Geld muss mehr Güte folgen – sonst drohen die zusätzlichen Mittel im Durcheinander unterschiedlicher Projekte und widersprüchlicher Interessen der Geber zu zerrinnen.

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Die Clinton-Formel

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Der ehemalige US-Präsident erschließt neue Ressourcen der Weltpolitik

Wenn er ruft, kommen die Mächtigen und Reichen und wollen Gutes tun. In nur drei Jahren ist es Bill Clinton gelungen, seine Initiative als Drehscheibe der globalen Philanthropie zu etablieren. Konkrete Hilfszusagen in Milliarden-Höhe werden in Projekte umgesetzt, die der Entwicklung dienen und zugleich auch Profit bringen können.

„Ma Ellen“ macht Staat

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Wie Liberias Präsidentin für den Wiederaufbau des Staates kämpft

Vor knapp zwei Jahren übernahm Ellen Johnson-Sirleaf als erstes frei gewähltes weibliches Staatsoberhaupt Afrikas das Ruder in Liberia. Die Erwartungen der Bevölkerung sind enorm. Schnell avancierte die Harvard-Absolventin auch zum Liebling der Geber. Doch der Aufbau der völlig zerstörten Staatsstrukturen ist ein Sisyphusjob.

Jenseits von Darfur

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Zum EU-Engagement im Tschad und in der Zentralafrikanischen Republik

Der siebte Afrika-Einsatz der EU geht in die Nachbarländer des Sudan, die eine gemeinsame Grenze mit der Krisenregion Dafur haben. Diese auf ein Jahr begrenzte „Überbrückungsoperation“ soll das gegenwärtige Engagement der AU bis zum Eintreffen der UN-Blauhelme unterstützen. Keine leichte Aufgabe angesichts der schwierigen Lage vor Ort.

Ein Kommando für Afrika

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Warum die USA ihre militärische Präsenz auf dem schwarzen Kontinent ausbauen

Mit der Schaffung von AFRICOM, einem eigenen Afrika-Kommando, bauen die USA ihre militärische Präsenz auf dem schwarzen Kontinent deutlich aus. Dabei haben sie vor allem zwei Interessen im Blick: die Energieversorgung und den Kampf gegen den Terror. Wird aber Afrika von seiner gestiegenen Rolle profitieren können?

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Mit gutem Beispiel voran

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... in der Energie- und Klimapolitik: eine Aufgabe für Deutschland und die EU

Die Aufgabenstellung ist anspruchsvoll: krisenflexibel soll sie sein, umweltverträglich, effizient und gerecht. Deutschland und die EU sollten in der Energie- und Klimapolitik eine Vorreiterrolle übernehmen und mit der Einführung einer CO2-Steuer notwendige Veränderungen in Gang setzen.

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