Europa neu denken!

Ausgabe #7/2005 - Juli

Das kosmopolitische Empire

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Ein Plädoyer für ein Europa jenseits des Nationalstaats

Europa kann und wird weder Staat noch Nation werden. Darum kann es auch nicht mit nationalstaatlichen Begriffen gedacht werden. Der Weg zur Einigkeit Europas führt nicht über seine Einheitlichkeit, sondern über die Anerkennung seiner nationalen Partikularitäten. Gerade seine Vielfalt ist die Quelle, aus der Europa schöpfen kann. Und nur im europäischen Zusammenspiel liegt die Lösung nationaler Probleme.

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Nach der Sintflut

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Die jüngsten Rückschläge sind eine heilsame Lektion

Nach der Ablehnung der Europäischen Verfassung in Frankreich und den Niederlanden sind nur zwei Optionen sinnvoll: den Prozess in der Hoffnung auf bessere Zeiten einzufrieren oder eine scheinbare „Mission impossible“ zu wagen. Eine Liberalisierung voranzutreiben, den Sinn einer Erweiterung zu erklären, den Mangel an Wachstum und das Demokratiedefizit der EU mutig anzusprechen. Denn das ist keine unerfüllbare Aufgabe, sondern eine Notwendigkeit.

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Die mutige Republik

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Polen und die europäische Krise

Westeuropa erscheint in polnischer Perspektive als zu schwerfällig, bürokratisch und unflexibel. Westeuropäische Schutzmaßnahmen werden als Diskriminierung empfunden. Ein wirklich offener, wettbewerbsfreudiger Markt hingegen wird zur Chance für das Land, das durch harte Sozialreformen westeuropäische Löhne und Steuern unterbietet.

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Wie Europa seine Bürger verlor

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Für mehr Teilhabe: Europäisierung und die Defizite der Integration

Zu Tode gesiegt, in luftige Höhen entwichen: Wer das Abstimmungsverhalten in Frankreich und den Niederlanden verstehen will, muss in die fünfziger Jahre zurückgehen

Die Fundamente tragen noch

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Wie Europa seine Bürger wiedergewinnen kann

Die Ablehnung des Verfassungsvertrags in Frankreich und den Niederlanden ist eine Chance für einen Neuanfang. Jetzt muss die Europäische Union auf den alten und festen Fundamenten wieder begründet und klar gestellt werden, welches Europa wir wollen. Das umfasst Reformen, die Fortsetzung der Erweiterung, den Aufbau einer politischen Union des Vertrauens und eine Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Dann wird die EU die Zustimmung ihrer Bürger gewinnen können.

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Europas wirtschaftliche Schwäche

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Eine magere Halbzeitbilanz der Lissabon-Strategie

Die ehrgeizigen Ziele wurden nicht erreicht, deshalb soll eine Straffung des Projekts sich nun auf die Steigerung des Wachstumspotenzials konzentrieren. Reformen sind erforderlich, doch durch die Brüsseler Kommission nur schwer zu diktieren. So liegt es an den Ländern selbst, die Auseinanderentwicklung zwischen Amerika und Europa zu überwinden.

Stell dir vor, es gibt Europa und keiner macht mit

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Eine persönliche Betrachtung über die ethnozentrische Ignoranz vieler Europäer

Meine Wut ist groß. Nicht auf die, die mit Nein gestimmt haben; ich habe großen Respekt vor dem Ergebnis. Aber auf diejenigen, die, zumal in Frankreich, verantwortungslos mit diesem Referendum und damit mit Europa umgegangen sind, das zum Gegenstand intriganter Ränkespielchen wurde.

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Europa gehört die Zukunft

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Amerika ist altmodisch, Europa modern. Sie brauchen einander

Die europäische Strategie der Zusammenschlüsse ist ein Erfolg – daran muss gerade jetzt erinnert werden. Besonders Amerika sollte das Modell Europas studieren, um zukunftsfähig zu bleiben. Denn in einer Welt von Wirtschaftsstaaten zählt militärische Macht zunehmend weniger.

Frieden durch Kapitalismus

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Eine Ergänzung und Alternative zum demokratischen Frieden

Wirtschaftliche Freiheit trägt zum Wohlstand bei, Wohlstand zur Demokratisierung. Unter demokratischen Staaten und bei Freihandel ist die Kriegsgefahr gering.

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Gleiche Ziele, andere Wege

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Ein Porträt der Präsidenten von Chile, Venezuela und Brasilien

Lateinamerikas „linke“ Präsidenten Ricardo Lagos, Hugo Chávez und Lula da Silva setzen sich für mehr soziale Gerechtigkeit ein, fordern eine andere Globalisierung und beurteilen die Alleingänge der USA kritisch. Dennoch bestehen große Unterschiede zwischen den überzeugten, international anerkannten Demokraten Lagos und Lula und dem Populisten Chávez.

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