Zukunftsfragen

Ausgabe #12/2006 - Dezember

Denn sie tun nicht, was sie wissen

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Die Herausforderungen der Zukunft sind bekannt - handeln tun wir nicht danach

Klimawandel und Ressourcenraubbau, Globalisierung und Migration: Bereits heute greifen dieMegatrends des globalen Wandels tief in alle Lebensbereiche ein. Doch je existenzieller die Probleme, umso kurzatmiger die Politik – die wissenschaftliche Betrachtung zukünftiger Folgen dieser Trends ist unabdingbar für ihre Bewältigung.

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Denken in alternativen Zukünften

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Szenarien, inderdisziplinär erarbeitet, können aussagekräftige Modelle liefern

Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
müssen sich den komplexen Phänomenen, die mit den gewaltigen gesellschaftlichen
und staatlichen Umbrüchen unserer Zeit einhergehen, analytisch stellen. Eine
Methode, das zu tun, ist die interdisziplinäre Szenarien-Technik. Mit ihrer
Hilfe lässt sich die Pluralität möglicher Zukünfte „neu denken“.

Demographie und Sicherheit

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Acht Thesen zur künftigen Beziehung von Bevölkerungsentwicklung und Sicherheitspolitik

Wer in die Zukunft schauen will, ist gut beraten, mit
Bevölkerungsentwicklungen zu beginnen. Denn demographische Prognosen gehören zu
den wenigen relativ gut gesicherten Annahmen. Und wer strategisch denkt, muss
versuchen, sich rechtzeitig auf absehbare Entwicklungen einzustellen – vor
allem auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik.

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Für eine realistische Europa-Debatte

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Wunsch und Wirklichkeit: Deutschlands EU-Bild ist apolitisch und realitätsfremd

16 Jahre nach Erlangung der vollen staatlichen
Souveränität zeigt die außenpolitische Debatte der Bundesrepublik vor allem
eines: die fundamentale Unreife der öffentlichen Auseinandersetzung über die
zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre. Diese manifestiert sich
besonders in der unrealistischen Diskussion um die deutsche Europa-Politik.

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UN-engagiertes Amerika?

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Washington denkt unverblümt über Alternativen zu den Vereinten Nationen nach

Zwei zentrale Fragen beschäftigen politische Beobachter
in Europa: Führen das außen-politische Debakel im Irak und die zunehmende
innenpolitische Kritik in den USA zu einer grundlegenden Neubewertung des
internationalen Engagements der Weltmacht? In welcher Form wird Amerika künftig global agieren? Spielen die
Vereinten Nationen eine Rolle in der zu erwartenden amerikanischen
Außenpolitik?

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Herausforderung Klimawandel

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Wie weiter nach Kyoto? Der OECD-Generalsekretär fordert neue internationale Initiativen

Die globale Erwärmung stoppen – dies ist eine der
wichtigsten und dringendsten Zukunftsaufgaben. Dazu bedarf es internationaler
Abstimmung und Zusammenarbeit einerseits, nationaler Anpassung und Reformen
andererseits. Niemand, fordert der Generalsekretär der OECD in diesem Beitrag,
darf sich der Verantwortung entziehen.

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Planwirtschaft für den Planeten

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In China entwickelt der Energieversorger EnBW das Modell einer energieeffizienten Zukunftsstadt

Schicksalsfrage Klima, Schicksalsfrage -Energie: Nirgendwo deutlicher als in
den rasant wachsenden Städten entscheidet sich die Zukunft der Erde. Doch wie
nachhaltige Metropolen bauen? Der deutsche Energieversorger EnBW entwickelt
eine Methode für die Planung der energieeffizienten Zukunftsstadt – mit erstem
Beispiel im chinesischen Synia.

Forschungs- und Technologiepolitik in der Globalisierung

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Der harte Wettbewerb um Weltmarktführerschaften braucht internationale Regeln

Es gibt heute kaum noch ein Industrie- oder
Schwellenland, das sich nicht das Ziel gesetzt hätte, in Technologie und
Forschung zur Weltspitze zu gehören. Der
globale Wettbewerb auf diesem Feld nimmt daher ständig zu. Wer die
Zukunftsmärkte beherrschen will, muss mithalten können. Aber verbindliche
internationale Regeln dafür fehlen bisher.

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Machtfaktor Biotech

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Verliert Europa den Anschluss an eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts

Die weitere Entwicklung der Biotech-Industrie zählt zu den wichtigsten
Zukunftsfragen des 21. Jahrhunderts. Aus medizinischer, wirtschaftlicher,
politischer und ethischer Sicht steht dabei viel auf dem Spiel. Vor allem die
Stammzellenforschung ist eine moralische Frage geblieben, die in den USA wie
hierzulande die Gemüter erhitzt.

Zittersieg statt Triumph

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Trotz Mehrheit im Kongress: der Demokratischen Partei fehlt ein klares Programm

In Senat und Repräsentantenhaus haben sie die Mehrheit
gewonnen – aber dennoch war der Sieg der demokratischen Partei bei den
Zwischenwahlen nicht mit der „Gingrich Revolution“ von 1994 zu vergleichen, als
die Republikaner triumphal beide Häuser eroberten. Den Demokraten fehlt ein
klares Programm; ihre Stärke war Bushs Schwäche.

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Gefährliches Desinteresse

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Eine Debatte über Sinn und Unsinn der Bundeswehrmission ist überfällig

Die Bundeswehr macht Schlagzeilen. Doch sind es eher die
Fehltritte des Ministers und die Skandalbilder mit Totenschädel, die das
Interesse an der Armee wecken als ihre Leistungen bei den zum Teil
schwierigen Missionen im Ausland. Keine Partei will der Bevölkerung eine
ehrliche Debatte über die Risiken der Auslandseinsätze zumuten.

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Sisyphos am East River

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Abschied nach zehn Jahren: Was bleibt von der Ära Kofi Annan?

Der Weltlotse geht nach zehn Jahren von Bord – zum
Jahresende übergibt UN-Generalsekretär Kofi Annan den Stab an Ban Ki Moon. Es
war eine Amtszeit der Extreme: Den Höhen von Friedensnobelpreis und
diploma-tischem Rockstarstatus folgten die Tiefen der Skandale um die
UN-Bürokratie. Was bleibt?

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