Der Tag, an dem Amerika die Leichtigkeit verlor
25 Jahre 9/11: Notizen aus einem traumatisierten und verstörenden Land.
25 Jahre 9/11: Notizen aus einem traumatisierten und verstörenden Land.
Hippies, Superintelligenzen, Mensch-Maschinen: Die Geschichte der Techbros-Ideologie gleicht einem psychedelischen Trip. Dahinter stehen knallharte Geschäftsinteressen.
Was steht uns bevor, wenn wir den Kampf um eine demokratische Digitalpolitik gegen die Tech-Giganten verlieren? Eine Insiderin im Gespräch.
Die USA und China schlittern in Schuldenkrisen, die sie selbst verursacht haben. Das hat ernsthafte Folgen auch für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
US-Präsident Donald Trump hat sich wiederholt festgelegt: Für die großen KI-Unternehmen solle es keine Regulierung geben – trotz Warnung aus den Firmen selbst. „Bei der KI-Entwicklung liegen wir vor China“, sagte Trump am 12. September, „und, offen gesagt, möchte ich gern, dass das so bleibt. Wer bei der KI gewinnt, gewinnt alles.“
Amerika und China werden die Weltordnung nicht allein prägen. Je verteilter die Macht, desto wichtiger werden gemeinsame Normen, offenere Institutionen – und Europas Gestaltungskraft.
Die transatlantische Ära endet, weil die überdehnten USA ihre Schutzrolle nicht mehr erfüllen wollen. Nun braucht Europa einen pragmatischen Realismus – flexible Partnerschaften in der Mitte statt nostalgischer Verklärung.
Nachgeben normalisiert, Verschweigen nützt der Rechten. Statt MAGA & Co hinterherzulaufen, brauchen die etablierten Parteien echte eigene Angebote – auch in einer Zeit nach Trump.
Trump ist Symptom, nicht Ursache gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Politische Institutionen können einst versprochene Sicherheit kaum noch gewährleisten. Wer die Demokratie erneuern will, muss Fortschritt und Teilhabe neu verbinden.
Drei Szenarien für den Westen: Weiterentwicklung, Bruch oder Neubeginn. Nur eine Partnerschaft aus Technologie und Handel hätte echten Bestand – das Klammern an den Status quo hilft so wenig weiter wie die schiere Angst vor Russland.
Eine Welt nach Trump: Warum universelle Rechte nicht preisgegeben werden dürfen, Europa endlich Machtpolitik beherrschen muss und die Künstliche Intelligenz binnen weniger Jahre zur entscheidenden Frage der Freiheit werden wird. Ein Interview mit Robert Habeck.
Der Niedergang der Vereinigten Staaten ist hausgemacht: Zölle, Schulden, Dysfunktion. Während Washington sich abschottet, lernt eine multipolare Welt, ohne die USA weiterzumachen.
Was, wenn wir aufhörten, auf die nächste Wahl in Washington zu starren? Eine Zeitreise ins Jahr 2040: saubere Luft über Delhi, ein Europa, das sich selbst verteidigt, Demokratien, die wieder Zukunft wagen. Eine bessere Welt war nie nur eine träumerische Utopie – oft war sie nur noch nicht überall angekommen.