Die Post-Corona-Welt ist schon da
Was lernen wir aus der aktuellen Krise? Auf internationaler Ebene muss Globalisierung neu gestaltet werden, um die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ungleichgewichte zu überwinden. Und in Europa muss die EU als handlungsfähiger Akteur auftreten und ihr Modell der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten endlich voranbringen.
Gemeinsam für globale Gesundheit
In der aktuellen Coronakrise fordert nicht nur die WHO, sondern auch das Robert Koch-Institut zu weltweiter Zusammenarbeit auf. Denn öffentlicher Gesundheitsschutz ist Verpflichtung und Chance zugleich für globales Gestalten.
Wirtschaft als Waffe
Zölle, Investitionen, Infrastrukturmaßnahmen: Die Instrumente des globalen Mächtespiels haben sich verändert. Will Europa sich behaupten, muss es die Regeln der Geoökonomie lernen.
Von Risikominderung zu Resilienz
Japan, Deutschland und die Europäische Union müssen in Sachen wirtschaftlicher Sicherheit enger zusammenarbeiten. Nur so lässt sich ihr Wohlstand schützen.
Operation Gulliver
Akut bedroht durch Russlands Atomwaffen, bedingt beschützt durch Amerika: Kann Europa gemeinsam eine nukleare Abschreckung hinbekommen? Ja, das kann es. Die Hindernisse sind groß, aber nicht unüberwindlich. Ein Vorschlag.
Handlungsfähigkeit vor Einigkeit
Die deutsche Europa-Politik ändert sich substanziell. Je größer die Weltkrisen werden, desto mehr dringt Bundeskanzler Friedrich Merz auf schnelle Entscheidungen – notfalls auch gegen den engsten Partner Frankreich, notfalls auch in kleinerem Kreis.
„Wir müssen zurück zur Idee eines Kerneuropas“
Wie sich Washington zu Beginn des Jahres 2026 auf der Weltbühne verhält, verstärkt die Zweifel an der Verlässlichkeit der Trump-Regierung, warnt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger.
Mehr Realismus wagen!
Warum Mark Carneys Davoser Plädoyer herausragend war, nicht ganz ehrlich, unvollständig und doch eine große Chance: eine Antwort.
Totgesagte leben länger!
Warum die regelbasierte Weltordnung nicht am Ende ist, wenn Trumps USA sich vom Westen entfernen. Ein Kommentar zur Rede Mark Carneys in Davos.
Trumps Plan für Lateinamerika
Mit dem Angriff auf Venezuela haben die USA ihren Machtanspruch in der gesamten Region untermauert. Der Druck, sich mit dem nördlichen Nachbarn gutzustellen, nimmt zu. Zu spüren bekommt das vor allem Kolumbien, wo ein linker Präsident vor den anstehenden Wahlen um seine Zukunft kämpft.
„Nostalgie ist keine Strategie“
Der kanadische Premier Mark Carney hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine viel beachtete Rede gehalten; sie wird von vielen Seiten als eindeutiges Anti-Trump-Statement bezeichnet und als Klartext in einer Welt, deren Ordnung sich rapide wandelt. Die IP dokumentiert die Rede hier im Wortlaut. Einordnungen und Kommentare folgen.
Wie Europa in der Wolfswelt überleben kann
Um nicht zum Spielball der Großmächte zu werden, muss sich Europa mit transformativer Kraft an die entstehende machtbasierte Ordnung anpassen.