Die Post-Corona-Welt ist schon da
Was lernen wir aus der aktuellen Krise? Auf internationaler Ebene muss Globalisierung neu gestaltet werden, um die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ungleichgewichte zu überwinden. Und in Europa muss die EU als handlungsfähiger Akteur auftreten und ihr Modell der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten endlich voranbringen.
Gemeinsam für globale Gesundheit
In der aktuellen Coronakrise fordert nicht nur die WHO, sondern auch das Robert Koch-Institut zu weltweiter Zusammenarbeit auf. Denn öffentlicher Gesundheitsschutz ist Verpflichtung und Chance zugleich für globales Gestalten.
Wirtschaft als Waffe
Zölle, Investitionen, Infrastrukturmaßnahmen: Die Instrumente des globalen Mächtespiels haben sich verändert. Will Europa sich behaupten, muss es die Regeln der Geoökonomie lernen.
Ernstfall AfD
Wer in einem Bundesland regiert, kann auch Einfluss nehmen auf Deutschlands Verteidigungspolitik. Käme die AfD erstmals an die Macht, könnte sie Truppenverlegungen verzögern, die Spionageabwehr zurückfahren und Zugang zu streng geheimen Verteidigungsplänen erhalten – bei dokumentierter Nähe zu Moskau. Eine Analyse der unterschätzten Machtinstrumente einer AfD-Landesregierung.
Wo bleibt das Positive, Herr Schnier?
Die letzte Linie der Vernunft
Lehren aus der Geschichte ziehen oder Horrorszenarien für die Zukunft zeichnen? Zwei völlig unterschiedliche Bücher flehen um klügere Außenpolitik. Nur eins ist dabei erfolgreich.
Mitstreiter gesucht
Fluten, Dürren, Waldbrände: Es scheint, als könne die Natur alles tun, um die Notwendigkeit beherzter Klimapolitik aufzuzeigen – das Thema hat dennoch keine Konjunktur. Doch da die Erderwärmung sich hartnäckig weigert, Pause zu machen, muss über Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung diskutiert werden. Vier Versuche.
Aller Anfang ist schwarz
Ungarn erlebt den größten medienpolitischen Umbruch seit dem Ende des Staatssozialismus. Mit dem Machtwechsel 2026 hat sich die ungarische Medienlandschaft aus dem Würgegriff Viktor Orbáns gelöst, der Neuaufbau des öffentlichen Rundfunks nimmt Gestalt an. Beobachter im In- und Ausland begrüßen den Reformwillen der Tisza-Regierung, pochen aber zugleich auf weitreichendere Veränderungen.
„Schreib’s auf und erzähl’s außerhalb Israels“
Drei Begegnungen in einem Land des Obwohl und Trotzdem
Muss die Ukraine über Gebietsabtretungen sprechen?
Ein Pro und Contra von Gregor Gysi und Stefanie Babst
Berlin sollte sich für „halbpermanente“ Sitze im UN-Sicherheitsrat einsetzen
Ein Kommentar.
Die fragile Macht des Heiligen Stuhls
Leo XIV. navigiert eine globale Kirche, deren demografisches Zentrum im Westen liegt, durch angespannte Zeiten. Mit einem ambitionierten Reiseprogramm und klaren Positionen zu Krieg und KI sucht der erste US-amerikanische Papst der Geschichte nach Wegen, sich in der Welt zu behaupten. Dabei setzt Leo auch auf die USA, scheut aber den Konflikt mit amerikanischen Zivilreligionen à la MAGA nicht.