„Schreib’s auf und erzähl’s außerhalb Israels“
Drei Begegnungen in einem Land des Obwohl und Trotzdem
Drei Begegnungen in einem Land des Obwohl und Trotzdem
Syriens neue Führung kann erste Erfolge vorweisen, erfüllt ihr Versprechen eines inklusiven Übergangs aber nur begrenzt. Wo andere wegschauen, sollte Europa unterstützen.
Warum Europa nicht länger an einer Zwei-Staaten- Lösung festhalten und das Modell einer Konföderation für Israelis und Palästinenser in Betracht ziehen sollte.
Israel wählt. Es steht vor der historischen Frage, ob es die einzige Demokratie im Nahen Osten bleiben wird. Ein Blick auf das Land vor den Wahlen.
Berlin und Paris sollten ihre Sonderbeziehungen nutzen und europäische Handlungsspielräume für eine strategische Nahost-Politik ausloten.
Die Golfstaaten leiden auf wirtschaftlicher, politischer und psychologischer Ebene unter dem Iran-Krieg. Nun gilt es, den eigenen Kurs anzupassen, um krisenfester zu werden.
Hat die CIA in Afghanistan versucht, mit speziell gezüchteten Mohnsamen die Drogenproduktion zu sabotieren? Ein entsprechender Bericht führt auch zu der Frage des Einsatzes von Biowaffen und bisher fehlender Verifikation.
Nicht im äußeren Mächtespiel entscheidet sich die Zukunft des Nahen Ostens. Sondern in Fragen wie der, ob eine traditionsreiche Demokratie wieder auf den richtigen Pfad findet.
Als die USA und Israel am 28. Februar den Krieg gegen den Iran begannen, unterstützte Bundeskanzler Friedrich Merz das Vorgehen zunächst. Später ruderte er zurück. Bei einer Initiative zum Schutz der Seewege nach Kriegsende übernahmen Frankreich und Großbritannien die Führung, Deutschland bot aber an, bei der Seeminenräumung zu helfen.
Das Beispiel Iran zeigt, wohin sich die Kriegsführung entwickelt hat. Die meisten Streitkräfte Europas sind auf diesen Stresstest spektakulär unvorbereitet.
Der Iran-Krieg offenbart Chinas Verwundbarkeiten im Nahen Osten. Zerstörte Infrastruktur und blockierte Handelswege im so wichtigen Transitland Iran kann sich die Führung in Peking nicht leisten und sucht bereits nach Alternativen.
Der Iran-Krieg begann, weil sich US-Präsident Donald Trump für Gewalt entschied – und verkalkulierte. Nun stehen die Europäer vor einem Dilemma, das sie nicht selbst verschuldet haben.
Die iranischen Angriffe auf die arabischen Golfstaaten bedrohen deren Geschäftsmodell von Stabilität und Strahlkraft. Sie befinden sich im Auge des Sturms und müssen ihre Strategien anpassen, ohne ihre Interessen aufzugeben.