Chinas Sicherheitsverflechtungen
Peking vernetzt sich sicherheitspolitisch mit anderen Autokratien. Die europäische China- Politik muss diese Dynamiken erfassen und strategisch besser einordnen.
Peking vernetzt sich sicherheitspolitisch mit anderen Autokratien. Die europäische China- Politik muss diese Dynamiken erfassen und strategisch besser einordnen.
Europäische Staaten und die EU investieren stärker in die militärische Zusammenarbeit mit Manila. Das Land wird zum wichtigen strategischen Anker im Indo-Pazifik.
Wer stellt Klimafinanzierung bereit, wo kommt sie an, was bewirkt sie, welche Reformen braucht es? Beispiele aus drei Weltregionen.
Soft Power ist längst offizieller Bestandteil der chinesischen Politik. Mit seinen kalkulierten Charmeoffensiven gewinnt Peking vor allem in Ländern des Globalen Südens an Einfluss.
Pekings brachiale Technologie- und Industrie offensive dürfte zu mehr als nur einem neuen „China-Schock“ führen. Sie droht, Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.
Architektur war stets Ausdruck des Selbstverständnisses von Staaten. Autokratische Länder setzen auf gigantische Projekte, Demokratien hinterfragen ihre Baustile.
Mit Lee Jae-myung kehrt Südkorea zum Dialog mit dem Norden zurück – doch Putins Krieg gegen die Ukraine hat die Machtverhältnisse auf der Halbinsel verschoben.
Der Neoimperialismus der Gegenwart verändert die Rolle kleiner und mittelgroßer Staaten massiv. Taiwan, Israel und die Ukraine sind in ihrer Existenz gefährdet; sie bilden eine Figur bedrohter Souveränität, die einen symbolischen wie strategischen Charakter trägt – mit globalen Konsequenzen nicht nur für die Sicherheitslage, sondern auch für die Legitimität internationaler Normen.
Die Philippinen sind derart gespalten, als gäbe es nur die Wahl zwischen dem Camp Marcos und dem Camp Duterte.
Der militärische Schlagabtausch zwischen Pakistan und Indien hat gezeigt, wie weit eine Annäherung der beiden Atommächte entfernt ist. Längst ist der Konflikt keine bilaterale Angelegenheit mehr; China und die USA tragen auch hier ihre Rivalität aus.
Wenn ein taiwanischer Staatschef sich den Wünschen Chinas nicht fügt, gilt er dort als Separatist. Lai Ching-te kann ein Lied davon singen. Doch ist der Präsident gut beraten, das rhetorische Wettrüsten mitzumachen? Manche haben da ihre Zweifel.
Zwei aktuelle China-Bücher, zwei Gründe, sich große Sorgen zu machen. Ihre Autoren schildern, was denen geschieht, die in der zutiefst repressiven Volksrepublik nicht „auf Linie“ sind, und machen deutlich, was dem demokratischen Inselstaat Taiwan drohen könnte.
In Taiwan wächst die Angst vor einem chinesischen Einmarsch – und Donald Trump tut alles, um sie zu schüren.