Wider den katastrophalen Gradualismus
International bot das Jahr 2025 mannigfaltige Gründe für tiefe Sorgen und Verzweiflung. Warum trotz der Lage nüchterne Entschlossenheit die angemessenere Haltung ist, und was von Osteuropa zu lernen ist.
International bot das Jahr 2025 mannigfaltige Gründe für tiefe Sorgen und Verzweiflung. Warum trotz der Lage nüchterne Entschlossenheit die angemessenere Haltung ist, und was von Osteuropa zu lernen ist.
Endlich Schluss mit Korruption und Misswirtschaft: Viele Menschen kämpfen für Veränderung und wählen Regierungsparteien ab. Können sie sich gegen herrschende Eliten durchsetzen, die sich mit Gewalt an der Macht halten wollen?
Der Sturz des Assad-Regimes hat die Welt überrascht – und den Menschen in Syrien neue Hoffnung gegeben. Ein Gespräch über die Folgen des Machtwechsels mit dem Nahost-Experten Carsten Wieland.
Wirtschaftsmisere, Vertrauensverlust, Polarisierung: Ein Ökonom erklärt die Krise des demokratischen Kapitalismus.
Die NATO-Partnerschaftspolitik ist im globalen Systemwettbewerb ein ideales Instrument für enge Verbindungen zu Demokratien. Aber eine grundlegende Reform tut not.
Das chaotische Ende der chinesischen Null-Covid-Politik hat im Westen die Illusion des allmächtigen autoritären Staates zerstört. Aus Sicht des Globalen Südens dagegen hat Peking gesundheitspolitisch im Wettstreit der Systeme gepunktet.
Die neue weltpolitische Konstellation eröffnet Populisten und Autokraten an der Macht ganz neue Spielräume. In Zeiten neuer globaler Konflikte werden sie gebraucht und hofiert; die Demokratien erweisen sich damit allerdings einen Bärendienst.
Missstände, Korruption, Vetternwirtschaft und soziale Talfahrt fachen die Proteste an. Aber ein schlüssiges Szenario für einen Machtwechsel gibt es nicht.
Die Spaltung des Landes besteht weiterhin: Eine durch internationale Vermittlung gebildete Übergangsregierung kontrolliert nicht alle Gebiete, soll aber Wahlen vorbereiten. Hinzu kommt: Die Türkei und Russland verfolgen hier eigene Interessen.
Dass Maia Sandu mächtige Männer besiegen kann, hat sie bewiesen. Am 11. Juli aber stellt sich die Präsidentin der Republik Moldau gegen ein ganzes korruptes System. Dann will sie in den Parlamentswahlen eine Mehrheit für ihre Reformen gewinnen.
Daibes ordnet die Bedeutung der ersten Wahlen seit 15 Jahren für die palästinensische Bevölkerung ein, äußert sich zum Konflikt zwischen Hamas und Fatah und den Auswirkungen der Abraham-Abkommen Israels.
Als Krisenmanager gibt Recep Tayyip Erdoğan derzeit keine gute Figur ab. Doch einen positiven Nebeneffekt hatte die Corona-Pandemie für den türkischen Präsidenten: Sie hat einen gefährlichen Rivalen ausgebremst. Wer ist Ali Babacan?
30 Jahre nach der Wende verflüchtigt sich im Osten des Kontinents die westliche Anziehungskraft: Höchste Zeit, sich endlich gegenseitig kennenzulernen