Energie und Klima

Ausgabe #8/2004 - August

Klimawandel und erneuerbare Energien

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Mit großem Engagement plädiert der Träger des Alternativen Nobelpreises für die erneuerbaren
Energien; ein wichtiger Grund hierfür ist der Klimawandel. Das Kyoto-Protokoll und auch die
jüngste Konferenz „Renewables“ in Bonn haben sich seiner Ansicht nach als ungeeignet erwiesen,
die globale Klimakrise zu überwinden. Deshalb seien jetzt unilaterale Schritte erforderlich.

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Der teure Heiligenschein erneuerbarer Energien

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Europa muss kostenbewusst und weltorientiert agieren

Der weltweite Verbrauch an Energie wird sich zwischen 2000 und 2050 verdoppeln, wobei der
größte Zuwachs aus den sich entwickelnden Ländern kommen wird. Wollen Deutschland und
Europa angesichts dieser Tatsache wirklich eine – auch im internationalen Maßstab – sinnvolle
Klimapolitik betreiben, dann ist vor allem eines gefragt: nüchterne, weltorientierte und nicht eurozentrische
Kostenrechnung. Dabei spielt dann auch die Kernenergie eine wichtige Rolle.

Sichere Energieversorgung auch in Zukunft

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Die Notwendigkeit einer europäischen Strategie

Die Herausforderungen der globalen Energiesicherheit haben sowohl für die Europäische Union
als auch für Deutschland gravierende Folgen; beide sind darauf nur schlecht vorbereitet. Für
Frank Umbach vom Forschungsinstitut der DGAP muss die zukünftige Energieversorgungssicherheit
als integraler Bestandteil der europäischen Sicherheitspolitik verstanden werden.

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Der Lohn des Mutes

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Gestaltungsspielräume für eine internationale Klima- und Energiepolitik

Zwischen Wachstum und Klimaschutz besteht kein tragischer Zielkonflikt. Die Handlungsspielräume
für eine ökologische Strukturpolitik sind größer, als von vielen vermutet wird. Die Diskussion
um die Klimapolitik ist bislang durch falsch gestellte Alternativen geprägt – die Vorschläge
der Autoren versprechen Abhilfe und plädieren für einen wissenschaftlichen und politischen
Lernprozess.

Energieeffizienz

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Eine national und international unbeachtete Chance

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Energie- und Materialeffizienz werden von fast allen
Staaten vernachlässigt, obwohl sie einen Hauptbeitrag zur Lösung des Klimaproblems und zur
Ressourcenschonung von fossilen Energieträgern in den Entwicklungsländern erbringen könnten.
Mit einer hoch effizienten und mit erneuerbaren Energiequellen betriebenen Kreislaufwirtschaft
wäre nach Meinung des Verfassers auch das Problem des Klimawandels langfristig lösbar.

Kohle bleibt unverzichtbar

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Der Ausstieg aus der Steinkohlenförderung wäre ein Fehler

Der deutsche Steinkohlenbergbau unterliegt seit Jahrzehnten einem tief greifenden Strukturanpassungsprozess.
Doch der Zugang zu eigener Steinkohle, so das Geschäftsführende Vorstandsmitglied
des Gesamtverbands des deutschen Steinkohlenbergbaus, stellt nach wie vor ein
wichtiges Element unserer Versorgungssicherheit dar.

Saudi-Arabiens politische Zukunft

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Das Königreich Saudi-Arabien, immer noch Hauptöllieferant des Westens, steht vor den gravierendsten
Problemen seiner Geschichte. Die Regierung des Landes muss sich entweder reformieren
oder damit rechnen, von einer wachsenden islamistischen Bewegung gestürzt zu werden. Der
Westen, so die beiden Autoren vom Saudi Institute in Washington, sollte die herrschende Familie
ermutigen, liberale Reformen zu wagen, um mit den Problemen besser fertig zu werden.

Kasachstans Weg zum Petro-Staat

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Ohne die Entdeckung riesiger Ölfelder vor knapp vier Jahren wäre an Kasachstan vermutlich
wenig Bemerkenswertes. Doch der Ölboom hat die ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien in
den Rang eines weltweit führenden Ölproduzenten katapultiert. Birgit Brauer beschreibt, welche
Auswirkungen der plötzliche Reichtum hat.

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Der Sitz im Sicherheitsrat

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Ein richtiges Ziel deutscher Außenpolitik

Die Reform des UN-Sicherheitsrats kommt, und nie war der Zeitpunkt besser für Deutschland,
darin aufgenommen zu werden. Das Land ist einer der größten Beitragszahler
und Truppensteller, und es hat durch sein Auftreten im Vorfeld des Irak-Krieges viele Sympathien
gewonnen. Ein europäischer Sitz liegt in weiter Ferne, also sollte sich Deutschland seiner weltpolitischen Verantwortung stellen und als „Garantiemacht des
Weltfriedens“ stärker finanziell und militärisch engagieren.

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Neuer Spielplan auf der Weltbühne

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Deutschlands Auftritt muss abgesagt werden

Deutschland sollte besser nicht nach einer internationalen Führungsrolle streben. Angesichts der
Strukturkrise fehlt das Geld für außenpolitische Großprojekte. Die entstandene
Kluft zwischen Ambition und schrumpfenden Ressourcen steigert die Versuchung,
„nationale Interessen“ rücksichtsloser durchzusetzen oder
Prestigepolitik zu betreiben wie beim „Pralinengipfel“. Warum besinnt sich Deutschland nicht
auf seine Tradition, hinter den Kulissen zu agieren?

Der isolierte Hegemon

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Die USA und die transatlantischen Beziehungen im Weltsystem

Ob der „postsowjetische Westen“ wieder aneinander gekettet werden kann, ist die Frage von
David Calleo. Er beschreibt die unüberbrückbare strategische Dissonanz nach dem Ende des Kalten
Krieges. Zwei Visionen prallen aufeinander: Eine unilaterale Pax Americana gegen ein multilateral
agierendes, vereintes, weltpolitisch engagiertes Europa. Doch beide Seiten haben einander
nötig – was für Amerika noch mehr gilt als für Europa.

Von Kennedy lernen

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Demokratische Ideen zur Verbesserung der transatlantischen Beziehungen

Während bei den Republikanern die alten Atlantiker aussterben, präsentiert Asmus die Demokratische
Partei als Hüterin der transatlantischen Partnerschaft. Der Autor schlägt vor, dass USA und EU eine gemeinsame
Strategie für Europa einschließlich Russlands und der Schwarzmeer-Region sowie für
den Nahen und Mittleren Osten formulieren. Und Amerika muss seinen Enthusiasmus für die
europäische Integration wieder entdecken.

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