Berlin sollte sich für „halbpermanente“ Sitze im UN-Sicherheitsrat einsetzen
Ein Kommentar.
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Das internationale System steht nicht vor dem Zusammenbruch. Und dennoch müssen sich westliche Mittelmächte an eine Neuordnung der Machtverhältnisse anpassen.
Filippo Grandi scheidet nach neun Jahren an der Spitze des UN-Flüchtlingswerks (UNHCR) aus dem Amt. Zurück bleibt eine Organisation am Scheideweg: Budgetkürzungen in den Geberländern bedrohen ihre Handlungsfähigkeit, während die Zahl der Geflüchteten weltweit steigt. Für Grandis Nachfolger geht es um nicht weniger als die Zukunft des UNHCR.
In diesem Jahr jährt sich die Gründung der Vereinten Nationen zum 80. Mal. Ist dieses Jubiläum ein Grund zum Feiern? Oder ist es an der Zeit, die Weltorganisation sang- und klanglos in den Ruhestand zu schicken? Welche der zahlreichen Vorwürfe an die Adresse der UN sind berechtigt, was hält einer näheren Betrachtung nicht stand? Sieben Thesen auf dem Prüfstand.
Die Friedensmissionen der Vereinten Nationen sind fast so alt wie die UN selbst. Seit 1948 haben Peacekeeper in 120 Einsätzen weltweit daran mitgearbeitet, Frieden zu sichern oder zu schaffen. Doch was wird aus dem Peacekeeping, wenn sich entscheidende Player wie die USA zurückziehen?
Konfrontation statt Konsens: Die G20-Präsidentschaft Südafrikas steht wegen geopolitischer Zerwürfnisse unter Druck. Und aufgrund der „antiamerikanischen Agenda“ kam US-Außenminister Rubio nicht zur Konferenz nach Johannesburg.
Ein Interview mit Zane Dangor
Der Globale Süden ist alles andere als ein einheitlicher Block. Wie wirkt sich das auf die Versuche der Staaten aus, sich zu organisieren? Ein Überblick.
UN-Sonderbeauftragter für Sudan und Leiter von UNITAMS (2021–2023)
Geopolitische und geoökonomische Krisen häufen sich, die EU reagiert mit neuem Elan bei Handelsabkommen. Sie muss aber auch dringend die WTO-Reform voranbringen.
Welche Zukunft haben die Vereinten Nationen? Zwischen Rhetorik und Realpolitik tut sich eine große Lücke auf: Denn universalistischer Idealismus geht nicht einher mit den aktuellen bahnbrechenden Veränderungen.
Eine Verlängerung der Ertüchtigungsmission EUTM empfiehlt sich in der bisherigen Form nicht, die UN-Mission MINUSMA könnte dagegen wichtiger werden.
Ngozi Okonjo-Iweala ist die erste Frau und zugleich die erste Person aus Afrika an der Spitze der Welthandelsorganisation. Die 67-jährige Nigerianerin gilt als durchsetzungsstark – aber kann sie in der aktuellen weltpolitischen Lage Erfolg haben?
Warum Russlands Aggression in Schwellen- und Entwicklungsländern nicht einhellig verurteilt wird – und was das mit dem Irak-Krieg 2003 oder der Unterstützung afrikanischer Freiheitsbewegungen durch die Sowjetunion zu tun hat.