Was Mittelmächte möchten
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
Sein Markenzeichen ist der Humor, sein Trumpf die mehr als 30-jährige Verhandlungserfahrung, seine Aufgabe gigantisch: Kann COP-Präsident André Corrêa do Lago den Weltklimagipfel im brasilianischen Belém zum Erfolg führen?
Wenn Europas Regulierungsmacht nicht auf ungeteilte Begeisterung stößt: von Inspiration, Wider- stand und der Suche nach lokalen Alternativen.
Die Überschwemmungen im Süden Brasiliens dominierten zuletzt die Berichterstattung über das Land. Seriöse Medien sprachen von Klimatragödie oder Umweltrassismus und machten politische Versäumnisse und die Erderwärmung als Ursachen aus. Inmitten des Unglücks gab es auch die Geschichte einer spektakulären Rettungsaktion – und so wurde ein Pferd zum Sinnbild der Katastrophe.
Unter Lula da Silva gibt es die Chance auf einen Neustart Brasiliens mit Deutschland, auch wenn beide Länder geopolitisch manches grundsätzlich anders sehen. Nötig sind mehr Realismus und auch mehr echte Kooperation.
Kommt es in Brasilien zum Machtwechsel? Laut Umfragen liegt der ehemalige Präsident Lula da Silva vor Amtsinhaber Jair Bolsonaro. Lula äußert zwar umstrittene Ansichten zum Krieg in der Ukraine, doch wahlentscheidend wird sein, wem die Menschen eher zutrauen, die Wirtschaftskrise zu überwinden, in der das Land steckt.
Brief aus Rio de Janeiro: Im bislang eher Bolsonaro-freundlichen Stadtteil Urca stoßen im Lockdown die Fronten aufeinander
Der angehende Präsident Jair Bolsonaro verspricht seinen Wählern zu viel
Ein ultrarechter Kandidat profitiert von der Inhaftierung Lulas
Die Szenen könnten unterschiedlicher nicht sein: Als das einmotorige Flugzeug der Bundespolizei mit dem Häftling Luiz Inácio Lula da Silva an Bord in Curitiba landet, zünden seine Gegner Feuerwerkskörper und ziehen feiernd mit hupenden Autokorsos durch die Straßen (O Globo, 8. April).
Internationale Presse
Die großen Medien haben den Sturz der Staatspräsidentin propagiert
Wenn es um die Klimapolitik geht, nimmt Brasilien für sich traditionell eine Führungsrolle in Anspruch. In der Tat hat man viel zum Gelingen von Paris beigetragen. Doch zuhause bleibt noch Spielraum für ein ehrgeizigeres Vorgehen.