Keine französische Revolution
Frankreichs Nukleardoktrin wird europäischer, einen Schutzschirm bietet sie nicht. Dazu müsste Paris seinen Verbündeten eine glaubhafte Sicherheitsgarantie geben.
Frankreichs Nukleardoktrin wird europäischer, einen Schutzschirm bietet sie nicht. Dazu müsste Paris seinen Verbündeten eine glaubhafte Sicherheitsgarantie geben.
Frankreich bleibt innenpolitisch gespalten. Doch bei zwei Themen gibt es einen bemerkenswerten Schulterschluss über Parteigrenzen hinweg: im Widerstand gegen US-Präsident Trump sowie gegen das EU-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten. Außerdem: Kommt es zu einem Machtkampf zwischen Le Pen und Bardella?
Der globale US-Ordnungsanspruch schwindet. Gleichzeitig wächst das politische Engagement in Europa. In Frankreich dreht sich alles um die Präsidentschaftswahl 2027.
Ein zu allem entschlossener Imperialist im Kreml, ein unsicherer Kantonist im Weißen Haus: Die Zeiten für Europa waren schon mal besser. Wie können Paris und Berlin gemeinsam gegensteuern, welche Rolle spielen die Thinktanks beider Länder?
Vor 20 Jahren lehnte eine Mehrheit der Franzosen eine EU-Verfassung ab. Und heute? Zwei Europapolitikerinnen zeichnen den aktuellen französischen Blick auf die EU nach.
In Paris hofft man auf eine Wiederbelebung der deutsch-französischen Beziehungen – und auf eine Bundesregierung, die in der Europapolitik mutig, kreativ, kooperativ und großzügig agiert.
Das deutsch-französische Verhältnis bleibt für die EU unersetzlich. Doch es bedarf einer Erneuerung, mit europäischen Zielen, und das dringend.
Wäre der französische Präsident wirklich bereit, Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden? Äußerungen zur „grenzenlosen“ Unterstützung Kiews und nachfolgende Debatten finden einen breiten Niederschlag in den französischen Medien.
Ein Sieg der Rechtsaußen-Politikerin 2027 liegt im Bereich des Möglichen. Für Berlin würde dies größere Führungsverantwortung in der EU bedeuten.
Zwei ehemalige Botschafter Frankreichs schreiben über Deutschland. Sie rufen die Unterschiede beider Länder in Erinnerung, zeichnen eine schleichende Distanzierung nach und werfen große Fragen auf, wenn es um die Zukunft der Europäischen Union geht.
Emmanuel Macron kommt zum Staatsbesuch nach Deutschland – als erster französischer Präsident seit 2000: eine Chance für Berlin, seine Wertschätzung zu zeigen.
Frankreich versteht sich als Teil der Weltregion, was in Deutschland häufig ignoriert wird. Ob es seine Ziele dort erreichen kann, steht allerdings infrage.
In Paris gewinnt die Ansicht an Boden, dass die Zeitenwende für Europas Sicherheit nicht viel bewirkt. Vor allem hat sie den deutsch- französischen Motor nicht in Schwung gebracht, im Gegenteil.