Schockwellen made in China
Pekings brachiale Technologie- und Industrie offensive dürfte zu mehr als nur einem neuen „China-Schock“ führen. Sie droht, Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.
Pekings brachiale Technologie- und Industrie offensive dürfte zu mehr als nur einem neuen „China-Schock“ führen. Sie droht, Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu zerstören.
Soft Power ist längst offizieller Bestandteil der chinesischen Politik. Mit seinen kalkulierten Charmeoffensiven gewinnt Peking vor allem in Ländern des Globalen Südens an Einfluss.
Architektur war stets Ausdruck des Selbstverständnisses von Staaten. Autokratische Länder setzen auf gigantische Projekte, Demokratien hinterfragen ihre Baustile.
Zwei aktuelle China-Bücher, zwei Gründe, sich große Sorgen zu machen. Ihre Autoren schildern, was denen geschieht, die in der zutiefst repressiven Volksrepublik nicht „auf Linie“ sind, und machen deutlich, was dem demokratischen Inselstaat Taiwan drohen könnte.
In Taiwan wächst die Angst vor einem chinesischen Einmarsch – und Donald Trump tut alles, um sie zu schüren.
Kann man brauchbare Lehren aus der Geschichte ziehen? Bei der aktuellen Kontroverse um Grönland wäre dies möglich – um abzuwenden, was sich zu einer diplomatischen Tragödie für Washington entwickeln könnte. Denn bereits im Jahr 1940 wurde eine Lösung für die Frage der Zugehörigkeit dieser Insel gefunden, die sowohl die Interessen der USA als auch die Kanadas und Dänemarks sicherstellte.
Während man im Weißen Haus kaum noch etwas für Afrika übrig hat, weitet China sein Engagement auf dem Kontinent aus. Konventionelle Entwicklungshilfe steht dabei allerdings nicht im Fokus. Für Afrika ist das Risiko und Chance zugleich.
Steuern wir auf eine Konfrontation zwischen Washington und Peking zu, oder gibt es noch Spielraum für multilaterale Konfliktlösung? Neue Bücher zur amerikanisch-chinesischen Rivalität.
Der geopolitische Wettbewerb wird primär in Europa, Ostasien und Nahost ausgetragen. Die Nullsummenspiele zwischen diesen Arenen beeinflussen weltweit das strategische Kalkül. (Dies ist eine für die IP-Ausgabe 03/2025 überarbeitete Version des am 30.01.25 online veröffentlichten Textes von Marc Saxer. Ursprünglich erschienen unter dem Titel "Geopolitik in einer Welt mit drei Kampfzonen".)
Die Hinwendung der USA zum Pazifik verschärft einen Trend in der Region: Das Jonglieren zwischen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen wird immer schwieriger.
Wie hältst du’s mit dem Reich der Mitte, politisch, wirtschaftlich, militärisch? Antworten aus Chinas Nachbarschaft – aus Vietnam, von den Philippinen, aus Südkorea und Japan.
Die Selbstinszenierung Chinas als kommende Weltmacht und Anwalt der vom Norden Unterdrückten öffnet dem Land viele Türen im Globalen Süden. Doch mit einem Stagnieren der Wirtschaftsleistung könnten die Stimmen derer lauter werden, die Peking etwas nüchterner sehen: als einen Partner, der viel verspricht, aber wenig hält.
Als die Bundesregierung im Juli 2023 ihre China-Strategie verabschiedete, gab es Lob von allen Seiten. Doch ein Jahr später klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander.