Richtiger Instinkt, falsches Werkzeug
Die Bundesregierung will die europäische Industrie endlich vor chinesischen Überkapazitäten schützen. Sie setzt dabei aber auf die falschen Maßnahmen.
Die Bundesregierung will die europäische Industrie endlich vor chinesischen Überkapazitäten schützen. Sie setzt dabei aber auf die falschen Maßnahmen.
Zwei Neuerscheinungen widmen sich den aggressiven Strategien der Diktaturen in Peking und Moskau – und der naiven Sorglosigkeit bei uns.
Der Iran-Krieg offenbart Chinas Verwundbarkeiten im Nahen Osten. Zerstörte Infrastruktur und blockierte Handelswege im so wichtigen Transitland Iran kann sich die Führung in Peking nicht leisten und sucht bereits nach Alternativen.
Die EU, China und die USA haben auf verschiedene Weisen mit ihrer wirtschaftlichen Stärke Außenpolitik gemacht. Das wird nun schwieriger.
Mit Mut und Härte aus dem Würgegriff Pekings? Nein. In einer multipolaren Welt gewinnt nicht der, der am härtesten zuschlägt, sondern der, der am schlausten navigiert. Eine Erwiderung auf Thorsten Benner, Jakob Hensing und Florian Klumpp.
Der Großbrand in Hongkong im November 2025 zeigt, was der „China-Stil“ für die Stadt bedeutet.
So existenziell die Versorgung mit Medikamenten ist, so extrem ist auch Europas Abhängigkeit von China. Wege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.
China treibt die industrielle Anwendung von KI gezielt voran. Europa stellt das vor gewaltige Herausforderungen. Hoffnungslos ist die Ausgangslage aber nicht.
Wie sieht die richtige Wirtschafts- und Rohstoffpolitik für eine Welt im Dauerkrisenmodus aus, wo verläuft die Grenze zwischen akzeptabler Interdependenz und problematischer Abhängigkeit? Ein Interview mit Hildegard Müller.
Kollektives Elitenversagen hat Deutschland in eine Position der Schwäche und Erpressbarkeit gegenüber Chinas autoritärem Staatskapitalismus geführt. Um sich aus dem Würgegriff Pekings zu befreien, braucht es Mut und Härte.
Wirtschaftliche Abhängigkeiten beschäftigen die deutsche Politik immer stärker. So setzte der Bundestag im November 2025 eine Experten- Kommission zur „Überprüfung der sicherheitsrelevanten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China“ ein. Zugleich arbeitet die Bundesregierung an einer Wirtschaftssicherheitsstrategie.
Moskau, Peking, Teheran, Pjöngjang: Entsteht da ein stabiles antiwestliches Bündnis? Die Antwort: Es ist kompliziert. Von den ewigen Dilemmata der russischen Außenpolitik.
Peking vernetzt sich sicherheitspolitisch mit anderen Autokratien. Die europäische China- Politik muss diese Dynamiken erfassen und strategisch besser einordnen.