Die digitale Welt war bislang klar aufgeteilt. Amerika vertraute dem Markt, China dem Staat, Europa dem Recht. Doch die Grenzen verschwimmen – gerade beim Thema KI.
Die digitale Welt war bislang klar aufgeteilt. Amerika vertraute dem Markt, China dem Staat, Europa dem Recht. Doch die Grenzen verschwimmen – gerade beim Thema KI.
Mit dem Regierungswechsel in Ungarn, der tatsächlich ein Regimewechsel ist, enden die Sonderbeziehungen zu Peking. Der Wandel ist bedeutsam, auch wenn er sich wohl langsam vollziehen wird. Eine neue Logik in der China-Politik greift schon.
Die USA und China schlittern in Schuldenkrisen, die sie selbst verursacht haben. Das hat ernsthafte Folgen auch für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
Die Bundesregierung will die europäische Industrie endlich vor chinesischen Überkapazitäten schützen. Sie setzt dabei aber auf die falschen Maßnahmen.
Mit ihrem Rockstar-Image punktet Sanae Takaichi bei der Jugend Japans. Inhaltlich ist die Premierministerin allerdings eher der Vergangenheit verpflichtet. Und wenn es ihrem Land dient, erträgt sie sogar zwei ganze Abende mit Donald Trump.
Bisherige Versuche, Deutschlands dramatische Abhängigkeiten von China bei Seltenen Erden zu verringen, sind gescheitert. Es braucht ein Umdenken hin zu einer stärkeren Marktgestaltung. Dafür sollte Wirtschaftsministerin Reiche nach ihrem China-Besuch zur Antreiberin werden.
Zwei Neuerscheinungen widmen sich den aggressiven Strategien der Diktaturen in Peking und Moskau – und der naiven Sorglosigkeit bei uns.
Der Iran-Krieg offenbart Chinas Verwundbarkeiten im Nahen Osten. Zerstörte Infrastruktur und blockierte Handelswege im so wichtigen Transitland Iran kann sich die Führung in Peking nicht leisten und sucht bereits nach Alternativen.
Die EU, China und die USA haben auf verschiedene Weisen mit ihrer wirtschaftlichen Stärke Außenpolitik gemacht. Das wird nun schwieriger.
Mit Mut und Härte aus dem Würgegriff Pekings? Nein. In einer multipolaren Welt gewinnt nicht der, der am härtesten zuschlägt, sondern der, der am schlausten navigiert. Eine Erwiderung auf Thorsten Benner, Jakob Hensing und Florian Klumpp.
Der Großbrand in Hongkong im November 2025 zeigt, was der „China-Stil“ für die Stadt bedeutet.
So existenziell die Versorgung mit Medikamenten ist, so extrem ist auch Europas Abhängigkeit von China. Wege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.