Wider die digitale Hegemonie
Was die EU lernen, ändern und lassen muss, um bei der Festlegung der Regeln für die globale Tech-Governance vorne dabei zu sein. Eine afrikanische Sicht auf den Brüssel-Effekt.
Was die EU lernen, ändern und lassen muss, um bei der Festlegung der Regeln für die globale Tech-Governance vorne dabei zu sein. Eine afrikanische Sicht auf den Brüssel-Effekt.
Im geopolitischen Kontext wanken nicht nur Konzepte wie „digitale Souveränität“, sondern auch die Perspektive einer strategischen Autonomie Europas, die unabhängig von den Technopolen der USA und Chinas ist. Ein Plädoyer für mehr Realismus.
Wenn schon die Bezeichnung für eine Ländergruppe umstritten ist, dann gibt es auch darüber hinaus jede Menge Fragen zu klären. Genau so verhält es sich bei den Staaten des sogenannten Globalen Südens. Was trennt sie, was haben sie gemeinsam? Wer gehört dazu, wer behauptet nur, Teil der Gruppe zu sein? Und was bedeutet das alles für die Zukunft der Geopolitik? Vier Thesen auf dem Prüfstand.
Die Verschuldung des Globalen Südens wächst und wächst. Für eine globale Finanzarchitektur, die doch eigentlich der weltweiten Entwicklung dienen soll, ist das ein verheerendes Zeugnis. Und es hat viel mit unfairer Machtverteilung zu tun.
Rohstoffe, Handel, Sicherheit: In Zeiten der Verschiebung globaler Kräfteverhältnisse hat auch Deutschland Schwierigkeiten, neue Kooperationen anzubahnen. Oft fehlt es an Gespür und an wahrer Augenhöhe – und dann ist da noch China.
Das ist die Frage, die bei der Entwicklungszusammenarbeit zu stellen ist. Es gilt, Solidarität und aufgeklärtes Eigeninteresse wirkungsvoll zu kombinieren.
Für die Bewältigung der Klimakrise braucht es mehr Finanzmittel. Der Versuch westlicher Industrieländer, sich aus der Verantwortung zu stehlen, darf nicht gelingen.
Im Umgang mit dem Globalen Süden solle der Westen sich seiner Prinzipien entledigen? Wider die Kernschmelze – eine Entgegnung. Eine Antwort auf Gyula Csurgai.
Wie kann Europa seine Attraktivität für den Globalen Süden steigern? Ein Blick auf Chinas und Russlands Erfahrungen liefert Hinweise, was funktioniert und was nicht.
Der Globale Norden trägt die historische Schuld für die Erderwärmung, der Süden die Last. Zeit, dass der Norden bei der Emissionseinsparung stärker vorangeht, Zeit für Klimagerechtigkeit.
Dabei darf es nicht weiter auf industrielle Landwirtschaft setzen, sondern muss kleinbäuerliche Strukturen und ökologischen Anbau fördern.
Eine Welt ohne Hunger bis 2030? Eigentlich gibt es genügend Lebensmittel für alle Menschen. Doch immer noch fehlt es an politischer Verantwortlichkeit, um dieses Ziel zu erreichen.
Was Politik, Wirtschaft, Forschung und jede(r) Einzelne unternehmen können, um die Ernährungssituation der Welt zu verbessern: Ein Lösungsmenü in drei Gängen.