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Zögerliche NATO

Beim Gipfel wurde keine strategische Wende gegenüber Russland beschlossen

Der NATO-Gipfel vom 4. und 5. September 2014 fiel in eine Phase des extremen Umbruchs in den Beziehungen des Westens zu Russland. Die Staats- und Regierungschefs befassten sich mit der Bekämpfung des „Islamischen Staates“ und der Lage in Afghanistan, aber natürlich auch mit der Ukraine-Krise und der damit verbundenen militärischen Herausforderung durch Russland. Die Sprache des Abschlusskommuniqués der NATO hat zwar starke „Signalwirkung“, die konkreten Ergebnisse des Gipfels bleiben aber begrenzt.

Vergebliche Liebesmüh’

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Die Eurasische Wirtschaftsunion dürfte Außenhandelsprobleme kaum lösen

Maria Davydchyk und Ekaterina Romanova | Während sich die Ukraine der EU annähert, hat Russland mit Belarus und Kasachstan ein eigenes Integra-tionsprojekt begonnen. Ende Mai 2014 wurden die Gründungsdokumente der Eurasischen Wirtschaftsunion unterzeichnet. Der Weg zu einem gemeinsamen Markt ist aber noch weit, sein Effekt ohnehin fraglich.

Mehr Mars, weniger Venus

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Was Obama misslingt, nutzt dem Iran

Barack Obamas Charme-Offensive im Nahen Osten ist bisher wenig erfolgreich – immer mehr ehemalige Verbündete des Westens suchen die Nähe zum Iran, dem größten Rivalen der USA in der Region. Obama konnte die wichtigsten regionalen Akteure nicht überzeugen, und Washington verliert im Kampf gegen das Regime in Teheran immer mehr an Boden.

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Nukleare Dilemmata der NATO

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Neue Strategien nach START

Westerwelles Forderung nach einem Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland hat viel Kritik hervorgerufen. Denn er kam, unabgestimmt mit den Bündnispartnern, in einer Zeit, in der intensiv über das Ziel einer atomwaffenfreien Welt und die neue NATO-Strategie diskutiert wird – über Abschreckung, Abrüstung und Abwehr.

Geschichte, die nicht enden will

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Wer bestimmt die künftige Weltordnung: die Demokratie oder ihre Feinde?

Anders als erwartet brachte das Ende des Kalten Krieges nicht das gelobte demokratische Zeitalter. Autokratische Regime wie Russland, China oder der Iran gewinnen zusehends an Macht. Der Westen muss sich entscheiden: Wollen wir die Welt nach unseren Vorstellungen formen oder uns in einer Weltordnung einrichten, die andere gestaltet haben?