Drei Fragen an … Bert Hoffmann
German Institute for Global and Area Studies (GIGA)
German Institute for Global and Area Studies (GIGA)
Politische und ökonomische Erklärungen für die Abwärtsspirale aus Gewalt und Unterentwicklung gibt es viele. Sicher ist: Die Elite des Landes ist Teil des Problems, und die Schutzmacht USA setzt weiterhin auf gescheiterte Strategien.
Tausende Kubaner verlassen die Insel. Wer bleibt, ringt mit Problemen und kann am 26. März wählen gehen – oder eben auch nicht.
Sie setzte Queen Elizabeth als Staatsoberhaupt von Barbados ab, ernannte Pop-Ikone Rihanna zur Nationalheldin und kämpft mit nie erlahmendem Mut für Klimagerechtigkeit: Mia Mottley ist eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Regierungschefin.
Staatsversagen und Gewalt versus Engagement und Tatkraft: Gut und Böse liegen in Haiti ganz dicht beieinander.
Wie junge Kubaner das Informationsmonopol des Regimes unterlaufen
Haiti ringt mit schwachen Institutionen und internationalen Geldgebern
Meistens sind es schlechte Nachrichten, die aus dem ärmsten Teil der westlichen Hemisphäre zu uns kommen: Armut, Straßenproteste, Erdbeben. UN-Blauhelme und eine Vielzahl von Hilfsorganisationen sind seit Jahren in Haiti, doch Fortschritte bleiben aus. Wichtig wäre es, lokale Strukturen zu stärken und Projekte langfristig besser abzustimmen.
Brief aus ... Havanna
Die meisten Kubaner befürworten den Schmusekurs mit dem Erzfeind
Für den gescheiterten Staat bestehen kaum Entwicklungschancen
Müll, der sich in der Hitze meterhoch neben Obst- und Gemüseständen auftürmt, Menschen, die in Slums von der Hand in den Mund leben, ein buchstäblich verwüstetes Land. Es gibt keine Arbeit, weder in den Städten noch auf dem Land; nur knapp die Hälfte der Bevölkerung kann lesen und schreiben. Über ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben hausen Tausende Menschen in Port-au-Prince in überfüllten Flüchtlingscamps, deren hygienische Missstände ans tiefste Mittelalter erinnern.
Compañero Fidel, Hurrikan Hugo und die Grenzen des Linkspopulismus in Lateinamerika
Versöhnung mit den USA ohne Aufgabe der Ein-Parteien-Herrschaft?
Nach dem Ende der Ära Fidel unterzeichnet Kubas neuer Staatschef Raúl Castro UN-Menschenrechtsabkommen, verspricht eine Öffnung der Wirtschaft und fordert die Bevölkerung zu Kritik auf. Washington gegenüber zeigt er sich versöhnlich. So könnten die USA wie auch Kuba ein Feindbild verlieren – eine Herausforderung für den Karibik-Sozialismus.
Ende, Abgang, Wiederwahl: Die drei Caudillos halten den Kontinent in Atem
Lateinamerikas Medien setzen sich mit drei Caudillos auseinander