Väterchen Frust

Ausgabe #1/2015 - Januar/Februar

Wladimir Putins Griff nach der Krim und die Destabilisierung der Ukraine haben Russland zum Dauerproblem des Westens gemacht. Gerade Berlin verzweifelt an Moskaus Gebaren. Die Wiedererrichtung europäischer Sicherheit wird zur Generationenaufgabe.

Deutsche Russland-Politik

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Wie verhält sich die Bundesregierung gegenüber Russland?

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Vermitteln, verhandeln, verzweifeln

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Wie der Ukraine-Konflikt zur westlich-russischen Dauerkrise wurde

Das Jahresende 2013 markierte den Beginn eines dramatischen Wandels im Verhältnis zwischen Deutschland und Russland: Moskau verlor das Vertrauen Berlins. Etwa ab März 2014 wich der Modus des Krisenmanagements auf deutscher Seite der Überzeugung, dass man sich auf eine langfristige Konfrontation einstellen müsse. Protokoll einer Entfremdung, Teil 2.

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Rückfall in den Totalitarismus

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Das System Putin instrumentalisiert die Außenpolitik zum eigenen Erhalt

Nach wachsender Unzufriedenheit hat Wladimir Putin erst der russischen Zivilgesellschaft den Krieg erklärt und dann der Ukraine. Gerade der national-demokratische Charakter des Maidan-Umsturzes gefährdete sein Regime. Die massive Propaganda gegen äußere „Feinde“ fällt auf fruchtbaren Boden, doch Russlands Gesellschaft kommen erste Zweifel.

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Eine Aufgabe für Generationen

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Der Westen muss gegenüber Russland auf eine neue Doppelstrategie setzen

Mit dem Tabubruch, Grenzen nicht gewaltsam zu verändern, hat Moskau der Idee einer euro-atlantischen Sicherheitsgemeinschaft schweren Schaden zugefügt. Strategische Geduld ist nun gefragt. Der Westen sollte das Ziel aber nicht aufgeben und im Umgang mit Russland auf Einhegung und Einbindung setzen. Ansatzpunkte dafür gibt es.

Grimmige Realitäten

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Moskau geht auf der Krim gegen die Tataren und sonstige „Feinde“ vor

Man müsse doch Russlands Annexion der Krim hinnehmen, meinen einige Politiker und meint laut Umfragen über ein Drittel der Deutschen. Das ist nicht nur völkerrechtlich problematisch. Mit einer Anerkennung würde man auch Russlands Politik der rigorosen Unterdrückung der indigenen Krimtataren und der ukrainischen Opposition legitimieren.

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Die neue europäische Unordnung

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Die EU wird Russland nicht ändern. Aber sie sollte sich hüten, es zu isolieren

Die Krim-Krise markiert das Ende der europäischen Ordnung. Was nun? Russland nach europäischem Vorbild umzugestalten ist nicht möglich, eine Rückkehr zum Konzept der Einflusssphären ebenso wenig. Europa müsste sein eigenes Integrationsprojekt stärken und Kooperationsmöglichkeiten mit Russlands Eurasischer Union suchen.

Warten auf den nächsten Knall

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Ohne institutionelle Reformen der Euro-Zone droht ein verlorenes Jahrzehnt

Die schlimmsten Krisenszenarien sind verblasst, seit EZBPräsident Mario Draghi im Sommer 2012 versprach, nötigenfalls unbegrenzt Staatsanleihen an den Sekundärmärkten aufzukaufen. Dank Maßnahmen wie Europäischem Stabilitätsmechanismus oder Bankenunion haben sich einige Länder erholt. Doch neue Spannungen belasten die Euro-Zone.

Rekordwachstum nach Rosskur

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Das Ende des harten Sparkurses kam für Irland rechtzeitig

Ist Sparpolitik tatsächlich die falsche Medizin für schwächelnde Volkswirtschaften? Das ist die These von Ökonomen wie Paul Krugman, und der Fall Griechenland scheint sie zu bestätigen. Doch schaut man in andere ehemalige Krisenländer wie Irland, Italien, Portugal oder Spanien, dann verliert sie an Plausibilität. In Irland etwa hat die Austerität nach Lehrbuch funktioniert: Die internationale Kreditfähigkeit des Landes ist wiederhergestellt, der Staatshaushalt nähert sich dem Gleichgewicht.

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