Terrorismus

Ausgabe #2/2004 - Februar

Terrorismus heute

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Die Asymmetrisierung des Krieges

Der Partisanenkrieg des 20. Jahrhunderts ist abgelöst worden durch den Terrorismus. Für den an
der Berliner Humboldt-Universität lehrenden Politikprofessor mehren sich die Anzeichen dafür,
dass die Bedrohung durch terroristische Anschläge, die aktuelle Variante des „Verwüstungskriegs“,
das politische und wirtschaftliche Geschehen der nächsten Jahrzehnte bestimmen wird.

Parasiten des Zorns

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Wie Al Khaïda neue Akteure rekrutiert

Selbstmordanschläge, bei denen sich der Täter selbst opfert, sind besonders spektakuläre Formen
des Terrorismus. Der Islamwissenschaftler und Journalist Christoph Reuter untersucht Genese
und Weiterentwicklung dieser Kampfform und kommt zu dem Schluss, dass vor allem die USA
das Phänomen bisher nicht verstanden haben und daher eine falsche Gegenstrategie anwenden.

Deutschland: auf Terror schlecht vorbereitet

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Nach den Anschlägen vom September 2001 wurden in Deutschland die so genannten „Otto-Pakete“
zur Verbesserung der Terror-Abwehr verabschiedet. Werthebach, ehemals Präsident des
Bundesverfassungsschutzes und Berliner Innensenator, hält Deutschland aus rechtlichen und organisatorischen
Gründen für nur „bedingt abwehrbereit“ und macht Änderungsvorschläge.

Menschenrechte schaffen wahre Sicherheit

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Der „Kampf gegen den Terrorismus“ fordert einen hohen Preis: um die Sicherheit Vieler zu erhöhen,
wird die Verletzung elementarer Grundrechte Einzelner in Kauf genommen. Die Generalsekretärin
der deutschen Sektion von Amnesty International fordert, dass die Regierungen Rechenschaft
ablegen müssen, wie sie die Menschenrechte bei der Terrorbekämpfung schützen.

Würmer und Viren im Netz

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Gefahren des Cyber-Terrors und seiner Bekämpfung

So genannte „Würmer“ mit fantasievollen Namen wie „MyDoom“ verbreiten sich in Minutenschnelle
übers Internet und legen Rechner lahm. Diese Schwachstellen können von Terroristen
genutzt werden – doch die entsprechende Abwehr ist ebenfalls problematisch.

Davos 2004

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Auf der Suche nach einer neuen globalen Ordnung

Die beim Weltwirtschaftsforum beschäftigten Autoren ziehen eine Bilanz des diesjährigen Treffens
in Davos: seine Diskussionen und Gespräche drehten sich um individuelle und kollektive Erfolgsstrategien
in einem immer komplexer werdenden globalen System.

„Wir müssen Frieden schließen"

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Interview mit Yossi Beilin zur israelisch-palästinensischen Genfer Initiative

Yossi Beilin erläutert der Internationalen Politik, wie die von ihm maßgeblich mitbestimmte
„Genfer Initiative“ den blockierten Nahost-Friedensprozess wieder in Gang bringen will.

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Völkerrecht reformieren, um es zu bewahren

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Auf die neuen Bedrohungen muss reagiert werden

Damit die internationale Gemeinschaft auf die neuen Bedrohungen schnell und effektiv reagieren
kann, muss über eine Aufhebung des sehr restriktiven, zwischenstaatlichen Gewaltverbots
nachgedacht werden. Der Autor stellt sechs Kriterien auf, die für die Anwendung militärischer
Präventivmaßnahmen erfüllt sein müssen.

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Alte, neue Ressentiments

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Habermas, die deutschen Intellektuellen und der Antiamerikanismus

Der Irak-Krieg hat in Deutschland und Europa alte wie neue Ressentiments gegen Amerika geweckt.
Gerd Langguth, Politikwissenschaftler an der Universität Bonn, unterzieht den Antiamerikanismus
vieler deutscher Intellektueller, an ihrer Spitze Jürgen Habermas, einer herben Kritik.

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Schein und Sein

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Das Schlagwort vom deutschen Antiamerikanismus

Antiamerikanismus, verstanden als „fossile antiliberale Amerikanophobie“, wie sie zu Beginn des
letzten Jahrhunderts vor allem in Deutschland gepflegt wurde, ist in diesem Land so gut wie verschwunden,
und auch die Meinungsverschiedenheiten über den Irak-Krieg haben sie nicht wiederbelebt.
Das alte Gegensatzpaar „Kultur“ und „Zivilisation“ gibt es nicht mehr, so der politische
Analytiker Michael Mertes. Deshalb sollten Tagesphänome nicht mit den grundlegenden
Trends und Einstellungen verwechselt werden.

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In Memoriam Hans J. Morgenthau

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Der deutsch-amerikanische Politikwissenschaftler Hans J. Morgenthau wäre in diesem Jahr 100
Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass würdigt der an der Universität München lehrende Politologe
dessen Theorie des „Politischen Realismus“ als einzigen theoretischen Ansatz, der weltweit
auch bei Praktikern Anhänger gefunden hat.

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