Essay

Die Präsenz des Bösen

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Demokratische Gesellschaften scheuen den Begriff des Bösen. Doch die russischen Invasoren begehen in der Ukraine Verbrechen, die keine andere Benennung zulassen. Gefragt ist eine säkulare Definition des Bösen, die seine Realität in der Weltpolitik analytisch erfasst. Wegerklären lässt es sich jedenfalls nicht.

Autor*in/nen
Richard Herzinger
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Tech gegen Taten

Von Algorithmen für die Jagd auf Kriegsverbrecher, Bildern vorgetäuschter Massengräber und Apps für Zeugen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Wie Deutschland mit dem Einsatz digitaler Technologie bei der Verfolgung internationaler Ver­brechen zu einer intelligenten Außenpolitik kommen kann.

Autor*in/nen
Alicja Polakiewicz
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Hegel am Hudson

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Welche Zukunft haben die Vereinten Nationen? Zwischen Rhetorik und Realpolitik tut sich eine große Lücke auf: Denn universalistischer Idealismus geht nicht einher mit den aktuellen bahnbrechenden Veränderungen.

Autor*in/nen
Michael Bröning
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Die Legende von der versäumten Chance

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Hat der Westen mit der NATO-Osterweiterung ein Versprechen gebrochen? Wäre es möglich gewesen, das Verhältnis zu Russland grundlegend anders zu gestalten – kooperativ statt konfrontativ? Ein Rückblick in vier Kapiteln.

Autor*in/nen
Heinrich August Winkler
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Wider die Begünstigung 
des Putinismus

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Warum es in der Ukraine um die Verteidigung elementarer zivilisatorischer Werte geht, die deutsche Russland-Politik an Komplizenschaft mit dem Aggressor grenzte, und warum Diplomatie und Politik nicht dasselbe sind: eine Abrechnung.

Autor*in/nen
Richard Herzinger
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Inklusive Außenpolitik

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Im Koalitionsvertrag steht ein Bekenntnis zu feministischer Außenpolitik. Was bedeutet das konkret? Und ist dieser Ansatz zukunftsweisend? Nein, argumentieren die Autorinnen. Denn er greife zu kurz, weil er nicht die Rechte aller benachteiligten Gruppen in den Blick nimmt.

Autor*in/nen
Caroline Assad
Rachel Tausendfreund
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Wut und Schwermut: Die Rechte in der Krise

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Die Geschichte des Konservatismus ist eine Erfolgsstory – scheinbar. Ihre inneren Auseinandersetzungen haben die Rechte nie daran gehindert, von Wahlsieg zu Wahlsieg zu eilen. Doch allmählich scheint der Streit zwischen gemäßigten Konservativen und harten Rechten außer Kontrolle zu geraten. Eine Krise, die alle beunruhigen sollte, denen die Zukunft der liberalen Demokratie am Herzen liegt.

Autor*in/nen
Edmund Fawcett
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Weckruf für die freie Welt

Die EU droht zu zerbrechen, in den USA hat die Abwahl Donald Trumps gerade noch das Schlimmste verhindert. Doch auch unter Joe Biden steht es um die Verteidigung der Werte des Westens gegen autoritäre Mächte schlecht. Freiheitsbewegungen wie in Belarus könnten eine Inspiration sein. Eine globale Allianz der Demokratien tut not.

Autor*in/nen
Richard Herzinger
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Mit Mut und Improvisation

Der 25-jährige Wilhelm Cornides gründet direkt nach dem Zweiten Weltkrieg das Europa-Archiv, aus dem später die IP hervorgeht. Eine Rede zur Feier des 75. Geburtstags des langjährigen Chefredakteurs Hermann Volle im Jahr 1992 zeichnet ein sehr persönliches Bild der Anfänge unserer Zeitschrift.

Autor*in/nen
Daniel Eisermann
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Der Umgang mit Raubkunst ist eine Frage der Gerechtigkeit

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Das Beispiel der Benin-Bronzen wird zeigen, ob Europa es ernst meint mit der Rückgabe von zur Kolonialzeit geraubten afrikanischen Kulturgütern. Und: Was könnte Großbritannien von Deutschland über Wiedergutmachung lernen?

Autor*in/nen
Catherine Hickley
IP
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Der lange Atem der neuen Nationalisten

Donald Trumps Abgang mag ein schwerer Verlust für die nationalistische Internationale sein. Doch ihr Spiel ist nicht von kurzer Dauer; es ist robust und rücksichtslos – und hoch anpassungsfähig.

Autor*in/nen
Michael Thumann
IP
Essay
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Jetzt erst recht!

Der Rückhalt für das transatlantische Verhältnis schwindet. Die Covid-19-Pandemie hat diese Entwicklung noch einmal beschleunigt. Deshalb muss man umso energischer dagegenhalten: unter anderem mit engeren Beziehungen zu den USA – nicht trotz, sondern wegen Donald Trump.

Autor*in/nen
Lisa Stappenbeck
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Essay
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