Italien als strategischer Partner
Äußerer Druck, gleiche Interessen – Rom und Berlin können 2026 zu „ihrem Jahr“ machen: für ein handlungsfähiges, stabiles Europa. Wann, wenn nicht jetzt?
Äußerer Druck, gleiche Interessen – Rom und Berlin können 2026 zu „ihrem Jahr“ machen: für ein handlungsfähiges, stabiles Europa. Wann, wenn nicht jetzt?
Über viele Jahre hatte das Diktum „Er mag ein Bastard sein, aber er ist unser Bastard“ im Westen keine gute Presse, heute feiert es als „neuer Transaktionalismus“ eine Renaissance. Doch enthebt uns das der Pflicht, genauer hinzuschauen? Drei Neuerscheinungen zu Recep Tayyip Erdoğans Türkei.
Mit einer Koalition aus EU-Skeptikern und Putin-Freunden war Giorgia Meloni im Herbst 2022 als Ministerpräsidentin Italiens angetreten. So schlimm wie befürchtet kam es dann nicht. Doch aus der Sicht der italienischen Medien fällt die Bilanz gemischt aus. Gefangen zwischen äußeren und inneren Koalitionszwängen, greift Meloni immer wieder auf eine politische Taktik zurück, die man in Deutschland gut kennt.
Leiterin des Centrums für angewandte Türkeistudien an der SWP
Noch ist nicht klar, ob es zu einer Auflösung der PKK kommen wird. Sicher ist jedoch, dass die Kurden eine wichtige Rolle in der Region spielen, vor allem in Syrien.
In Europa tobt ein Kulturkampf. Seine Protagonisten heißen Kickl, Weidel, Orbán oder Meloni, sein Ziel ist die Zerstörung der liberalen Demokratie, seine Methode der Populismus. Wo fing das an, wie lässt es sich aufhalten? Vier Versuche.
Auf dem Weg zur Führungsmacht im Nahen Osten will die Türkei ihr Nachbarland nach eigenen Vorstellungen umbauen – und droht sich dabei zu verheben.
Die Türkei hat das Thema EU-Beitritt fürs Erste abgehakt und orientiert sich politisch neu. Droht auch die ökonomische Abkehr von Europa? Ein Gespräch über alte Partnerschaften und neue Unsicherheiten mit Maxi Hülsen (DIHK).
Im Widerstand gegen die autoritäre und patriarchalische Herrschaft in der Türkei haben Frauen in der Vergangenheit einiges erreicht. Auch heute sind sie ein Modell für erfolgreichen Widerstand – doch die Zeiten werden härter.
Der autoritäre Präsident altert. Er selbst zeigt keine Ambitionen, einen Nachfolger aufzubauen. Außerhalb seiner Partei stehen jedoch einige Kandidaten bereit, die den Türken eine greifbare Alternative bieten.
Religion, Geschichte, Tradition: Mit seiner Bildungsreform setzt Recep Tayyip Erdoğan ein Zeichen im türkischen Kulturkampf um westliche versus islamische Identität. Welche Folgen hat das – auch für die Lernerfolge der Jugend?
Wind an der Ägäis-Küste, Staudämme im Osten, Sonne am Mittelmeer: Das Potenzial für eine türkische Energiewende ist riesig. Doch statt hier konsequent voranzuschreiten, fährt Ankara zweigleisig und investiert weiterhin in Gas und Kohle.
Stammplatz im Westen mit Beinfreiheit: Wie die Türkei in flexiblen Koalitionen und Partnerschaften durch turbulente Zeiten navigiert.