Ist Sánchez’ Spanien ein Vorbild?
Ein Pro und Contra von José Ignacio Torreblanca und Ignacio Molina
Ein Pro und Contra von José Ignacio Torreblanca und Ignacio Molina
Murat Kurum machte im türkischen Bau- und Immobilienapparat Karriere. Heute ist der Erdoğan-Vertraute Minister für Umwelt, Stadtentwicklung und Klimawandel. Als Gastgeber der COP 31 soll er nun die internationale Klimapolitik voranbringen.
Leo XIV. navigiert eine globale Kirche, deren demografisches Zentrum im Westen liegt, durch angespannte Zeiten. Mit einem ambitionierten Reiseprogramm und klaren Positionen zu Krieg und KI sucht der erste US-amerikanische Papst der Geschichte nach Wegen, sich in der Welt zu behaupten. Dabei setzt Leo auch auf die USA, scheut aber den Konflikt mit amerikanischen Zivilreligionen à la MAGA nicht.
In Ankara trifft sich ein Bündnis im Überlebensmodus: geprägt von einer tiefen Vertrauenskrise, dem Rückzug der USA unter Trump und Russlands ungebremster Aggression gegen die Ukraine. Warum der Gipfel vor allem Schadensbegrenzung betreiben wird, was zu erwarten ist und was nicht: eine Analyse.
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
In Ungarn wird der Erfinder der „illiberalen Demokratie“ abgewählt, in Italien kommt eine Postfaschistin beim Umbau ihres Landes in Richtung Autokratie nicht so recht voran: Europas Rechtspopulisten haben schon bessere Zeiten erlebt. Wie geht es für die italienische Premierministerin weiter? War die gescheiterte Volksbefragung schon ein entscheidender Rückschlag? Vier Thesen auf dem Prüfstand.
Über viele Jahre hatte das Diktum „Er mag ein Bastard sein, aber er ist unser Bastard“ im Westen keine gute Presse, heute feiert es als „neuer Transaktionalismus“ eine Renaissance. Doch enthebt uns das der Pflicht, genauer hinzuschauen? Drei Neuerscheinungen zu Recep Tayyip Erdoğans Türkei.
Äußerer Druck, gleiche Interessen – Rom und Berlin können 2026 zu „ihrem Jahr“ machen: für ein handlungsfähiges, stabiles Europa. Wann, wenn nicht jetzt?
Mit einer Koalition aus EU-Skeptikern und Putin-Freunden war Giorgia Meloni im Herbst 2022 als Ministerpräsidentin Italiens angetreten. So schlimm wie befürchtet kam es dann nicht. Doch aus der Sicht der italienischen Medien fällt die Bilanz gemischt aus. Gefangen zwischen äußeren und inneren Koalitionszwängen, greift Meloni immer wieder auf eine politische Taktik zurück, die man in Deutschland gut kennt.
Noch ist nicht klar, ob es zu einer Auflösung der PKK kommen wird. Sicher ist jedoch, dass die Kurden eine wichtige Rolle in der Region spielen, vor allem in Syrien.
Leiterin des Centrums für angewandte Türkeistudien an der SWP
In Europa tobt ein Kulturkampf. Seine Protagonisten heißen Kickl, Weidel, Orbán oder Meloni, sein Ziel ist die Zerstörung der liberalen Demokratie, seine Methode der Populismus. Wo fing das an, wie lässt es sich aufhalten? Vier Versuche.
Auf dem Weg zur Führungsmacht im Nahen Osten will die Türkei ihr Nachbarland nach eigenen Vorstellungen umbauen – und droht sich dabei zu verheben.