Der Weltklimakonflikt

Ausgabe #2/2007 - Februar

Share

Öljunkies auf Entzug!

Unwelt- und Ressourcenkrise: Bewährungsprobe für die Weltinnenpolitik

Der Kuchen wird kleiner, der Hunger größer, die Anzahl der Gäste auch: Die Grenzen des Wachstums kehren als geopolitische Konflikte zurück, als soziale Grenzen fossiler Energienutzung. Die Umwelt- und Ressourcenkrise gerät zur Bewährung postnationaler Politik, ihre Überwindung zum Maß globaler Gerechtigkeit.

Zum Erfolg verdammt

Klimawandel und Rohstoffkrise können nur gemeinsam gemeistert werden

Der Schlüssel zur Bewältigung der beiden Großrisiken des 21. Jahrhunderts liegt in einer veränderten Energiepolitik, die auf Einsparung, Effizienz und Erneuerbarkeit setzt. Die EU hält diesen Schlüssel in der Hand – es liegt an ihr, die globale Energiewende einzuleiten, welche die Bürger längst wollen und die Energiewirtschaft noch immer blockiert.

„New Deal“ für Wirtschaft und Umwelt

Für eine neue Umweltpolitik, die sich nicht gegen den Markt richtet, sondern ihn nutzt

Ökologie und Ökonomie wurden lange Zeit fälschlich als Gegensatzpaar gehandelt. Eine neue Umweltpolitik richtet sich nicht gegen den Markt, sondern nutzt ihn, um umweltfreundlichen Technologien und ressourcensparenden Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür hat der Staat die Rahmenbedingungen zu setzen und die Impulse zu geben
– eine Strategie, von der beide Seiten gleichzeitig profitieren.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Die Kosten des Klimawandels

Der Mensch heizt die Erde auf - was muss er dafür zahlen?

Steigende Temperaturen, steigender Meeresspiegel, sinkendes Land: Die globale Erwärmung ist in vollem Gang, verursacht von Jahr zu Jahr enormere Schäden, welche die Weltwirtschaft in die Rezession treiben können. Dagegen sind die Kosten einer sofortigen Klimaschutzpolitik deutlich geringer – und zwingen die CO2-Verursacher zu Handel und Kooperation.

Apocalypse now

Klimawandel und Naturkatastrophen: Vor uns die Sintflut

Krisenherd Klima: Hurrikan Katrina wütete in New Orleans und vernichtete im Rekordschadensjahr 2005 über 125 Milliarden Dollar. War der Wirbelstrum Vorbote noch schlimmerer Zerstörungen? Die Georisikoforscher der Münchener Rück warnen: Wetterbedingte Naturkatastrophen nehmen zu – höchste Zeit, die globale Erwärmung noch zu bremsen.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Vorreiter um jeden Preis?

Konzepte gegen die Klimakrise. Eine Debatte

Energieträger ab: Dürfen wir weiter Kohle verfeuern? Was bedeutet der Ausstieg aus der Kernenergie? Welchen Beitrag können Sonne, Wind und Biomasse leisten? Zwei Antworten, zwei Meinungen – aus Energiepolitik und Energiewirtschaft.

Hol den Tiger aus dem Tank

Biokraftstoffe - Königsweg zu einer nachhaltigen Mobilität?

Klimawandel, Energiekrise und weltweit wachsender Verkehr setzen auch die Automobilindustrie unter Druck. Der Einsatz von Biokraftstoffen der zweiten Generation ermöglicht aus Sicht von Europas größtem Fahrzeughersteller einen Ausweg – er vermeidet CO2-Emissionen, erhöht die Versorgungssicherheit und ermöglicht kosteneffiziente Mobilität.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Berlin ist am Zug

Europa muss mit dem Süden eine Weltklimapolitik formulieren - auch ohne die USA

Bei der Eindämmug der Erderwärmung wächst der EU eine Führungsrolle zu. Will sie an den Zielen Kyotos festhalten und ein universelles Klimaregime aufbauen, darf sie sich nicht auf Amerikas Verlangen nach unverbindlichen Absprachen einlassen. Ob sie damit Erfolg hat, entscheidet auch das Land, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat: Deutschland.

Autor*in/nen
IP
Veröffentlichungsdatum

Raubbau und Rettung

Natur- und Umweltschutz in den USA und Deutschland: ein Vergleich

In den USA wie in Deutschland war Umweltschutz lange Zeit gleichbedeutend mit der selektiven Bewahrung ausgewählter Naturschönheiten bei gleichzeitiger Plünderung der Naturressourcen. Erst seit kurzem bestimmt die gemeinsame Einbettung in eine globale Umwelt die politische Agenda – mit unterschiedlichen Konsequenzen.