Was Mittelmächte möchten
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
Wenn zwei sich streiten, freut sich die Mitte: Vom Großmächte-Ringen zwischen den USA und China könnten am Ende ganz andere Länder profitieren.
Europäische Staaten und die EU investieren stärker in die militärische Zusammenarbeit mit Manila. Das Land wird zum wichtigen strategischen Anker im Indo-Pazifik.
Die Philippinen sind derart gespalten, als gäbe es nur die Wahl zwischen dem Camp Marcos und dem Camp Duterte.
In Thailand regiert mit Paetongtarn Shinawatra die bisher jüngste Premierministerin. Wenn sie sich länger als andere Familienmitglieder im Amt halten will, muss sie eine zutiefst zerstrittene Nation zusammenführen. Und das scheint fast unmöglich.
Indien, Vietnam und Indonesien sind heute die Wachstumsmotoren Asiens. Doch wer mithilfe der ambitionierten Aufsteiger unabhängiger von China werden will, sollte etwas zu bieten haben.
Wie hältst du’s mit dem Reich der Mitte, politisch, wirtschaftlich, militärisch? Antworten aus Chinas Nachbarschaft – aus Vietnam, von den Philippinen, aus Südkorea und Japan.
In den Philippinen besteht formal Pressefreiheit und es gibt eine lebendige Debattenkultur. Doch Korruption ist allgegenwärtig, und die beiden mächtigsten Familien des Landes – Marcos und Duterte – verfolgen vor allem ihre eigenen Interessen.
Indonesien ist mit seiner Politik von Balance und Äquidistanz ein attraktiver, berechenbarer Partner. Europa sollte mehr Initiative zeigen und das Verhältnis neu bestimmen.
Während Jakarta im Hochwasser versinkt, entsteht auf der Regenwaldinsel Borneo eine neue, aber umstrittene Hauptstadt.
Wie lässt sich die Partnerschaft zwischen Peking und Moskau definieren, wer bestimmt die Definition, und wer darf und muss sich wie dazu positionieren? Ein Zwischenruf aus Singapur.
Der Clan des früheren philippinischen Diktators Ferdinand Marcos ist seit Jahrzehnten auf einem Kreuzzug, um den Glanz der Dynastie wieder herzustellen. Jetzt hat er es geschafft: Ferdinand Marcos Junior ist seit dem 30. Juni Präsident der Philippinen.
In Thailand demonstrieren mutige junge Menschen für eine Reform der Monarchie.
Am Schicksal der verfolgten muslimischen Rohingya hat sich nichts geändert. Weiten Teilen der Weltgemeinschaft fehlt indes der politische Wille einzuschreiten. Immerhin ist international Bewegung in die juristische Aufarbeitung gekommen.