Alte Feinde und neue Freunde
Das Machtgefüge in Südasien verändert sich: Während die Taliban mit ihrem langjährigen Verbündeten Pakistan brechen, baut Indien seine Beziehungen zur Führung in Afghanistan aus.
Das Machtgefüge in Südasien verändert sich: Während die Taliban mit ihrem langjährigen Verbündeten Pakistan brechen, baut Indien seine Beziehungen zur Führung in Afghanistan aus.
Die Debatte um die Sicherheit im Roten Meer offenbart eine zentrale Schwäche Europas: hohe ökonomische Abhängigkeit bei begrenztem sicherheitspolitischem Einfluss. Der geplante India-Middle-East-Europe Economic Corridor (IMEC) soll Lieferketten diversifizieren, geopolitische Partnerschaften stärken und eine strategische Alternative zu China schaffen – doch Europa und insbesondere Deutschland zögern noch.
Der militärische Schlagabtausch zwischen Pakistan und Indien hat gezeigt, wie weit eine Annäherung der beiden Atommächte entfernt ist. Längst ist der Konflikt keine bilaterale Angelegenheit mehr; China und die USA tragen auch hier ihre Rivalität aus.
Hoch qualifizierte Inder insbesondere in den USA, Kanada oder Großbritannien bauen Netzwerke auf, die auch der Wirtschaft ihres Heimatlands nutzen können.
Indien, Vietnam und Indonesien sind heute die Wachstumsmotoren Asiens. Doch wer mithilfe der ambitionierten Aufsteiger unabhängiger von China werden will, sollte etwas zu bieten haben.
Seit Jahren konkurrieren China und Indien um Einfluss auf den Malediven. Nun hat Peking wieder die Nase vorn.
Chinas und Indiens Ringen beeinflusst die entstehende Sicherheitsordnung erheblich. Das ist nicht nur für die Großregion hochrelevant – sondern auch für Europa.
Viele in Europa sehen das Land als demokratischen Widerpart zu China, andere stellen es als Klimasünder an den Pranger und verweisen auf die schädlichen Einflüsse des Hindunationalismus: Unter Langzeitpremier Narendra Modi ist das Bild, das man sich im Westen von Indien macht, noch unschärfer und widersprüchlicher geworden als zuvor. Wo liegt die Wahrheit? Sechs Thesen auf dem Prüfstand.
Ein Gespräch über hochfliegende Hoffnungen, enttäuschte Erwartungen und die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Humankapital.
Wer den Menschen in den vom Klimawandel betroffenen Regionen helfen will, muss auf vulnerable Gruppen schauen. Einige dieser Gruppen sind gleich in mehrfacher Hinsicht marginalisiert, wie das Paradebeispiel Indien zeigt.
Indiens Außenwirtschaft setzt auf eine Steigerung der Warenexporte. Dazu werden auch große Infrastrukturprojekte in Angriff genommen, um die Handelskosten zu senken.
Für die indische Regierung ist Russland weiterhin ein Partner, was auch die abwartende Haltung Neu-Delhis zum Krieg in der Ukraine erklärt. China hingegen bleibt ein strategischer Rivale.
Ein Kommentar.