Raumfahrt als Staatsaufgabe
Mit dem Ukraine-Krieg und dem EU Space Act zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: weniger Abhängigkeit von den USA, mehr strategisch ausgerichtete Regulierung.
Mit dem Ukraine-Krieg und dem EU Space Act zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: weniger Abhängigkeit von den USA, mehr strategisch ausgerichtete Regulierung.
Ob Navigation, Banktransaktionen oder militärischer Nutzen – das moderne Leben hängt am Satelliten. Doch die Systeme sind verletzlich und können beschädigt werden – mit potenziell schwerwiegenden Folgen. Was könnte das erste EU-Weltraumgesetz leisten, dessen Entwurf nun vorliegt?
In immer größerer Zahl gefährden Schrott und selbst kleinste Objekte die Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum. Ein „Friedhofs-Orbit“ hilft da nur bedingt.
Die Raumfahrt ist ein schnell wachsender Wirtschaftsfaktor, aber auch Spiegel und Instrument der Politik. Fehlende Regeln überschatten die Möglichkeiten einer neuen Welt.
Welche Regelungslücken das All aufweist, wo die größten Gefahren liegen und wie sich dort oben irdische Geopolitik spiegelt: Antworten eines Rechtsexperten.
Bemannte Raumfahrt, Zukunftstechnologien, Recht und Ressourcen: Auch im All spielt der alte Kontinent kaum mehr eine Rolle. Szenarien eines Trauerspiels.
Die Überwachung des erdnahen Weltraums ist eine Herkulesaufgabe, die das neue Weltraumkommando der Bundeswehr nur mit Partnern leisten kann – und mit größerer Ausstattung.
Internationalisierung und Kommerzialisierung, Verdichtung, Sicherheitsfragen und mangelhafte Reglementierung im All: Herausforderungen für Europa.
Wenn die Großmächte USA und China im Weltraum kooperierten, könnten sie viel erreichen. Doch Vorurteile und juristische Hürden stehen einer Zusammenarbeit im Weg.
Wie die Großmächte Frieden und Nachhaltigkeit im Orbit aufs Spiel setzen – und wie Europa zum Gestalter einer neuen internationalen Ordnung werden kann.
Die Weltraumnutzung ändert sich rasant und bedroht die globale Sicherheit
Fast alle Bereiche des täglichen Lebens sind abhängig von Satelliten, und ihre Zahl wächst rasant. Zugleich verändern kommerzielle und militärische Entwicklungen die Nutzung des Weltraums fundamental. Es ist höchste Zeit, sich den daraus folgenden sicherheitspolitischen Fragen zu stellen, um das Weltall als globales Gemeingut zu erhalten.
Russlands prestigereiche Raumfahrtindustrie steht kommerziell unter Druck
Malte Buhse | In Sachen Raketen, Satelliten und Raumstationen war Russland nach 1990 weiter Spitze – und genoss das Stückchen Weltmachtstatus. Doch mit China, Indien und dem Privatanbieter SpaceX erwachsen neue Konkurrenten. Um weiter als Impulsgeber und Kommunikationskanal zum Westen zu funktionieren, braucht die Branche tiefgreifende Reformen.
Um Fachkräftemangel zu verhindern, muss Europa die technischen Berufe aufwerten
Weil Innovation nicht genügend gefördert wird und technische Berufe als wenig attraktiv gelten, geht Europas Hightech-Industrie der Nachwuchs aus. Der Mangel an Ingenieuren bedroht unseren Wettbewerbsvorsprung – und letztlich unseren Wohlstand. Um gegenzusteuern, müssen wir die junge Generation wieder für Technik und Forschung begeistern.