„Es geht nicht darum, jetzt alles zu militarisieren“
Ob im Bundeshaushalt, an Schulen oder in Zügen: Die Bundeswehr wird immer präsenter. Ein Gespräch über die Rolle der deutschen Streitkräfte in einer neuen Friedens- und Sicherheitspolitik.
Ob im Bundeshaushalt, an Schulen oder in Zügen: Die Bundeswehr wird immer präsenter. Ein Gespräch über die Rolle der deutschen Streitkräfte in einer neuen Friedens- und Sicherheitspolitik.
Evakuieren, versorgen, rehabilitieren: Das deutsche Gesundheitssystem ist auf ein Artikel-5-Szenario noch unzureichend vorbereitet.
Der Wettlauf um KI, Autonomie und Robotik entscheidet bis 2030 über die Souveränität Europas – militärisch, industriell, wirtschaftlich. Helsing-Mitgründer Gundbert Scherf erklärt in neun Thesen, warum Europa alle Zutaten für einen eigenen Weg hat – und warum es jetzt vor allem am politischen Willen hängt, sie zu nutzen.
Europa bleibt militärisch angewiesen auf Trumps Amerika, und das könnte Rüstungsexporte als politisches Druckmittel einsetzen. Was tun?
Frankreichs Nukleardoktrin wird europäischer, einen Schutzschirm bietet sie nicht. Dazu müsste Paris seinen Verbündeten eine glaubhafte Sicherheitsgarantie geben.
In vielen Ländern, die die Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen Russland unterstützen, gilt das Land als Bittstellerin. Diese Sichtweise ist einseitig und voreingenommen. In entscheidenden Bereichen ist die Ukraine ein Vorbild für Europa und darüber hinaus. Fünf strategische Lehren.
Die Entschlossenheit eines ertüchtigten Europas wächst mit seinen Fähigkeiten. Von Abschreckung und Technologie, von Mentalität und Möglichkeiten: Was hierzulande passieren muss, um die Sicherheit in die eigene Hand zu nehmen – und wie man dem Worst Case aktiv vorbaut.
An Wissen und Können mangelt es der Start-up-Szene in Deutschland nicht, an Aufträgen der Bundeswehr schon. Woran liegt das, und wie ließe es sich ändern?
Ein Kommentar
Die geopolitischen Veränderungen verlangen von Deutschland, sicherheitspolitisch erwachsen zu werden. Dabei kann ein Ausbau der Partnerschaft mit Israel der Bundesrepublik helfen, sich in einer neuen globalen Ordnung zu behaupten. Erstrecken kann sich diese Kooperation auf viele Felder, von der KI bis zur Raketenabwehr.
Ab 2026 sollen erstmals seit Ende des Kalten Krieges wieder landgestützte US-Mittelstreckensysteme in Deutschland stationiert werden. Das haben die amerikanische und die deutsche Regierung am Rande des diesjährigen NATO-Gipfels in Washington vereinbart. Kritiker sehen die Gefahr eines neuen Wettrüstens; Befürworter verweisen auf die andauernde Bedrohung, die von Russland ausgeht – und auf Vorteile für Europas Verteidigungsfähigkeit. Fünf Thesen auf dem Prüfstand.
Das Engagement besteht bislang vor allem aus einer temporären Präsenz der Marine und Luftwaffe. Ein breiterer Ansatz ist notwendig.
Die Zeichen stehen auf Aufrüstung. Berlin kann nicht mehr auf eine funktionierende Rüstungskontrolle bauen. Derweil mangelt es an einer Debatte, die zur Strategiefähigkeit beiträgt. Das muss sich ändern.