Kernenergie

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Artikel zum Thema

Atomrisiko Ukraine

Angesichts von Krieg und Krise vernachlässigt Kiew die nukleare Sicherheit

Veraltete und überlastete Reaktoren, zu wenig Geld und dann noch der Krieg im Osten: Von den ukrainischen Atomanlagen, vor allem ihren vier riesigen Kernkraftwerken, geht für ganz Europa große ­Gefahr aus. Die internationale Gemeinschaft muss sich dringend um die Probleme der Atomwirtschaft in der Ukraine kümmern.

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Abschrecken und abwarten

Eine Strategie für den Umgang mit Nordkoreas nuklearer Bedrohung

Mit Raketentests und haarsträubenden Drohungen an die Adresse Washingtons hat das Regime Kim Jung-uns die Welt im Sommer in Atem gehalten: Zeit für eine Strategie, die unter Anerkennung einer neuen Verwundbarkeit Pjöngjang weiter abschreckt, auf langfristige Veränderungen setzt und Pekings Schlüsselrolle akzeptiert.

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Atomkraft? Ja, bitte!

Seit Fukushima hat die Kernenergie weltweit an Befürwortern verloren. Anders in Seoul, wo die Regierung auf die umstrittene Technik als Garant für energiepolitische Autonomie und ökonomische Gewinne nicht verzichten mag. Derzeit wächst die öffentliche Kritik an diesem Kurs – zumal unkonventionelle Alternativen entwickelt werden.

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Ein grandioses Täuschungsmanöver

Das Atomabkommen mit dem Iran basiert auf Wunschdenken

„Wir haben sie zum Narren gehalten“, fasste der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Ben Rhodes, die Verhandlungen über den Iran-Atomdeal und die Beeinflussung der Berichterstattung darüber rückblickend zusammen. Damit sollte die Diskussion über die „Moderaten“ im Iran eigentlich beendet sein – eine amerikafreundliche, auf Systemwechsel zielende Gruppe gibt es in Teheran nicht.

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Adieu Atomkraft

Noch wird heftig über das Gesetz zur Energiewende debattiert. Umweltministerin Ségolène Royal bezeichnet es als wichtigen Hebel zum Ausstieg aus der Krise, denn eine „transition énergétique“ könnte grünes Wachstum erzeugen und 100 000 neue Arbeitsplätze schaffen. Andere hingegen befürchten einen Anstieg der Energiepreise.

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„Die Sanktionen wirken“

Interview mit dem iranisch-israelischen Sicherheitsexperten Meir Javedanfar

Auch die jüngste Runde der Atomverhandlungen hat keine Fortschritte gebracht. Wie der Westen Teheran zum Einlenken bewegen kann, erklärt der in Tel Aviv lebende Meir Javedanfar im Gespräch mit der IP: Kriegsdrohungen werden nicht zu einer Lösung beitragen, Sanktionen schon eher. Wer das Regime wirklich schwächen wolle, dem rät er zu einer Umarmungsstrategie.

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„Ich habe wenig Hoffnung“

Iran-Experte Meir Javedanfar zu der Gesprächsrunde über das iranische Nuklearprogramm

Das Treffen sei „eine Chance, von der ich mir wünsche, dass Iran sie ergreift”, erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Wochenende. Zu Optimismus gibt es allerdings wenig Anlass, erklärt der in Tel Aviv lebende Javedanfar im Gespräch mit der INTERNATIONALEN POLITIK. Der Westen könne das Regime in Teheran aber mit einer Umarmungstaktik schwächen.

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Finale im Atomstreit?

Ein Scheitern der Gespräche hätte schwerwiegende Folgen

Die Chancen für eine Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm stehen nicht schlecht. Doch das Zeitfenster für eine Einigung schließt sich. Und die Festlegung der amerikanischen Regierung, eine „Atommacht Iran“ nicht hinnehmen zu wollen, ließe bei einem Scheitern der Gespräche kaum etwas anderes zu als ein militärisches Vorgehen.

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Ein Zombie-Staat bedroht die Welt

Internationale Handlungsoptionen gegenüber Nordkorea

Lange hatte die Welt auf einen Zusammenbruch des abgewirtschafteten Regimes in Pjöngjang gewartet – vergeblich. Mittlerweile hat man sich mit dem Status quo arrangiert, ein Spiel mit dem Feuer: Sich auf die Stabilität einer Regierung zu verlassen, die wiederholt die Regeln des internationalen Zusammenlebens missachtet hat, wäre unverantwortlich.

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