Drei Fragen an … Friederike Otto
Klimaforscherin, Physikerin und Philosophin
Klimaforscherin, Physikerin und Philosophin
Die Bundesregierung hat noch keine überzeugenden Antworten in Sachen Klimaschutz und Wirtschaftsmodell formulieren können. Derweil spitzt sich die Lage weiter zu.
Ein Wiederaufbau nach Konflikten, der Klimarisiken ignoriert, ist zum Scheitern verurteilt. In Syrien wird sich zeigen, ob Europa aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.
Armut reduzieren, Klima schützen, Wohlstand sichern: Naturpositives Wirtschaften ist ein Versprechen an die Generationen von heute und morgen.
Im Jahr 2050 ist klar: Der ökologische Kollaps konnte vereitelt und ein resilienteres Wohlstandsmodell aufgebaut werden. Die Chronik einer globalen Erfolgsstory.
Sein Markenzeichen ist der Humor, sein Trumpf die mehr als 30-jährige Verhandlungserfahrung, seine Aufgabe gigantisch: Kann COP-Präsident André Corrêa do Lago den Weltklimagipfel im brasilianischen Belém zum Erfolg führen?
Wären Ausreden und Abwarten wirksame Mittel gegen die Erderwärmung, hätte die Menschheit längst ein Problem weniger. Kaum ein Diskurs ist so stark von Mythen und Missverständnissen geprägt wie der zum Klimawandel. Auch hierzulande hat der Griff in die rhetorische Mottenkiste Konjunktur: Es sei nun mal gerade „kein Geld“ für den Klimaschutz übrig, da „andere Themen Priorität“ hätten und man als einzelnes Land ohnehin „kaum etwas ausrichten“ könne. Eine Entgegnung.
2015 hat sich die Weltgemeinschaft im Pariser Klimaabkommen auf das 1,5-Grad-Ziel geeinigt. Zehn Jahre später rückt es immer mehr in den Hintergrund – dabei spricht aus psychologischer und politischer Sicht vieles dafür, daran festzuhalten.
Der Klimawandel kennt keine Grenzen und lässt sich nur gemeinsam bekämpfen – soweit bekannt. Was aber, wenn gleichermaßen betroffene Nachbarländer wie Griechenland und die Türkei im Dauerclinch miteinander liegen? Ein paar Vorschläge.
Wie schon bei der COP 28 vor einem Jahr kommt auch 2024 der designierte Präsident der UN-Klimakonferenz aus der Ölindustrie. Gelingt Mukhtar Babayev der Spagat zwischen Umweltschutz und den Zielen der Herrscherclique in Baku?
Was tun, wenn man in einem Land aufwächst, das besonders stark vom Klimawandel bedroht ist? Welche Wege gibt es, sich als Kind oder Jugendliche in der Politik Gehör zu verschaffen? Und wie könnte eine „klimakompetente“ und widerstandsfähige Gesellschaft aussehen – beginnend bei den Kleinsten?
Es wird immer anders – und ohne dieses Anderswerden kann es auch nicht schön bleiben: vom Kindsein und Erwachsenwerden in einem neuen Klima.
Sechs Beispiele aus der Praxis, wie Kinder und Jugendliche profitieren können.