Die Entdeckung Europas

Issue #4/2021 - Juli

Die EU ist ins Gerede gekommen. In der Corona-Krise war es vor allem das Schwächeln bei der Impfstoffbeschaffung, das die Kritiker in ihrer Ansicht bestärkt hat, Brüssel bleibe das Synonym für Bürokratie, überholte Strukturen und lähmende Schwerfälligkeit. Lohnt sich da europ ische Solidarität zwischen Mitgliedstaaten und Bürgerinnen und Bürgern noch? Ja. Wer sich die Union genauer anschaut, wird feststellen, dass sie einiges zu bieten hat, um das Leben der Menschen besser, nachhaltiger und sicherer zu machen.

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Brüssel und die Bürgermeister

Wie steht die EU heute da, nach Finanz-, Flüchtlings- und Corona-Krise? Besser als viele denken. Europa hat dazugelernt. Und die großen Städte tragen viel dazu bei, der Union ein stabiles Fundament zu verleihen.

„Die Menschen sehen die EU als Leuchtturm“

Auf den Philippinen oder in der arabischen Welt gilt Europa als Beispiel dafür, dass man Frieden lernen kann. Doch die Union hinkt ihren Ansprüchen allzu oft hinterher. Gefragt wären Selbstkritik, mehr Bildungsarbeit und grundlegende Reformen. Und: Niemand in der EU sollte sich von Autokratien à la China vorschreiben lassen, wie er seinen Job zu machen hat.

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Die weißen Tauben sind müde

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Verständigung, Versöhnung, konfliktfreie Lösungen: Für all das steht die Europäische Union. Doch das Bild der Friedensmacht hat zuletzt empfindliche Risse bekommen – nicht nur im Mittelmeer und an den Außengrenzen. Höchste Zeit für Europa, sich der Pflege der eigenen Werte wieder nachdrücklich zu widmen.

Überflieger 
oder 
Unterperformer?

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Debatten über die EU werden oft eher mit heißem Herzen als mit kühlem Kopf geführt. Wie wäre es, wenn wir das „Unternehmen Europa“ einmal betriebswirtschaftlich überprüften? Eine Art Stärken-Schwächen-Analyse.

Vertrauen ist 
besser

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Will die Europäische Union als legitime Vertreterin ihrer Mitgliedstaaten agieren, braucht sie die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger. Wie ist es darum derzeit bestellt? Ein Blick nach Paris, Madrid, Rom, Warschau und Budapest.

„Ein weltgeschichtlich einmaliger Erfolg“

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Wie würde Helmut Schmidt den Zustand der EU heute kommentieren? Das werden wir nie wissen. Doch unsere fiktive Rede, komponiert aus historischen Zitaten, lässt die Prämissen und Leitlinien der Schmidtschen Europa-Politik noch einmal lebendig werden.

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Gegen den Strich: Europäische Union

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Nach einem Jahrzehnt voller Krisen steht die EU verstärkt im Zentrum der öffentlichen Kritik. Die Zeit des gesellschaftlichen „permissiven Konsenses“ („Wir verstehen zwar nicht, was ihr da treibt, aber wir sind einverstanden“) ist lange vorbei. Stattdessen arbeiten sich EU-kritische Parteien an „Brüssel“ ab. Manche Vorwürfe sind berechtigt, oft wird die EU aber auch für Verfehlungen auf nationaler Ebene haftbar gemacht. Fünf Thesen auf dem Prüfstand.

Was uns eint, was uns trennt

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Eine Deutsche, die für die europäische Idee wirbt; eine Griechin, deren Perspektive im eigenen Land durch die Eurokrise verdüstert wurde; und ein Ungar, dem „Brüssel“ noch nie so recht geheuer war: Wer durch Europa reist und mit jungen Menschen spricht, trifft auf Enthusiastinnen wie auf Skeptiker. Drei Porträts.

Union der Liebe und der Traumata

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Auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs errichtet, als sein radikaler Widerspruch, ist die EU immer ein Versprechen gewesen, ein Ort der Hoffnung. Wird sie diesem Anspruch gerecht? Von der Antwort auf diese Frage hängt für ihre Nachbarn einiges ab.