Deutsch-indische Kooperation unter Wasser
Neu-Delhi steht kurz davor, grünes Licht für das U-Boot P75I zu geben. Ein Milliarden-Deal – und für Deutschland eine große Chance.
Neu-Delhi steht kurz davor, grünes Licht für das U-Boot P75I zu geben. Ein Milliarden-Deal – und für Deutschland eine große Chance.
Der Wettlauf um KI, Autonomie und Robotik entscheidet bis 2030 über die Souveränität Europas – militärisch, industriell, wirtschaftlich. Helsing-Mitgründer Gundbert Scherf erklärt in neun Thesen, warum Europa alle Zutaten für einen eigenen Weg hat – und warum es jetzt vor allem am politischen Willen hängt, sie zu nutzen.
Wenn soziale Medien die einzige Informationsquelle über das Leben in Kyjiw sind, mag man vor dem inneren Auge ein Kaleidoskop ständiger Luftangriffe hier und immer voller Nachtclubs dort haben. Beide Facetten sind nicht völlig falsch, aber einseitig. Und eine wichtige Dimension fehlt völlig: Kyjiw gilt als Hauptstadt der europäischen Innovation in der Verteidigungstechnologie.
Warum in Deutschland der Dialog zwischen Politik und Rüstungsindustrie nicht klappt – und wer am meisten darunter leidet.
In Nahost formiert sich eine Phalanx von potenziellen neuen Atommächten
Immer mehr arabische Staaten streben offen ein eigenes Nuklearprogramm an. Manche von ihnen verweisen aus taktischen Gründen auf die atomaren Aspirationen der aufstrebenden Regionalmacht Iran – man nutzt die Gunst der Stunde, um im Westen Forderungen durchzusetzen, die sonst wohl noch Jahrzehnte ungehört verhallt wären.
Transatlantische Verteidigungskooperation aus Sicht der Industrie
Seit mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion der gemeinsame Feind verloren ging, tun sich Amerikaner und Europäer schwer bei der einst so erfolgreichen Kooperation auf dem Feld der Rüstungsindustrie. Nach wie vor jedoch spricht vieles für enge Zusammenarbeit – trotz, oder gerade wegen der wachsenden Technologielücke zwischen den Partnern.
Im Zuge der Debatte über die neue Ausrichtung der Bundeswehr sei, so Rüdiger Moniac, ein nationales Sicherheitskonzept erforderlich, zu dessen wesentlichen Elementen die Rüstungsindustrie gehöre. Und deren Grundlagen müssten in einem „Weißbuch“ zusammengefasst werden.
Perspektiven der Rüstungsindustrie im Vergleich
Die Autoren, Wissenschaftler der Universität Kiel, untersuchen die Frage eines globalen Rüstungswettlaufs an Hand von Kriterien wie Wirtschaft, Technologie, strategische Ambitionen. Sie kommen zu dem Schluss, dass der Vorsprung der USA mittelfristig uneinholbar ist, weil es den Staaten der EU, Russland, Japan, Indien und China sowohl an den wirtschaftlichen Grundlagen wie auch am politischen Willen fehlt, hieran Entscheidendes zu ändern.
Eine Einschätzung aus Sicht der Industrie
Komplexe Bedrohungen und multilaterale Einsätze, aber auch technologische Herausforderungen und inbesondere europäische Finanzengpässse verlangen u.a. bei der Raketenabwehr oder der luftgestützten Bodenüberwachung der NATO enge Kooperationen, sowohl auf europäischer als auch euroatlantischer Ebene. Doch diesem stehen noch viele Hindernisse entgegen.