Länderporträt Großbritannien

Ausgabe #1/2016 - März - Juni

Beim EU-Gipfel Mitte Februar einigte sich der britische Premier David Cameron mit den übrigen EU-Staaten auf ein Reformpaket, das seinem Land mehr Rechte innerhalb der Union einräumt. Nun ist es an den Briten, in einem Volksentscheid Ende Juni abzustimmen, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben soll oder nicht. Brauchen die Briten die EU, braucht die EU die Briten?, fragen im aktuellen IP-Länderporträt Großbritannien u.a. Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations in London, und Richard G. Whitman, Professor für Politik und Internationale Beziehungen an der University of Kent.

Goodbye? Hello!

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Nicht die Briten per se wollen raus aus der EU, sondern ein Teil der Elite.

Bei manchen Vertretern der Konservativen Partei oder der Medien ist ein Ende der britischen Mitgliedschaft geradezu zur Obses­sion ­geworden. Premier David Cameron muss deshalb einen Mehr-­Fronten-Kampf führen. Großbritanniens Nachbarn könnten ihm dabei helfen.

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Stunde null

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Für einen Austritt aus der EU gibt es keinen Präzedenzfall, jede Kosten-Nutzen-Kalkulation ist letztlich Spekulation. Doch dass ein Brexit für Brüssel, vor allem aber auch für London selbst, außen- und sicherheitspolitisch ein schwerer Schlag wäre, lässt sich leicht ­voraussagen. Dem Land stellten sich dann fundamentale Fragen.

„Die EU, dieser super-erfolgreiche Club“

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Ein bisschen Schweiz, kein bisschen Norwegen: Perspektiven für den Brexit

Wie würde sich ein EU-Austritt auf Großbritanniens Wirtschaft und Politik auswirken? Schwer zu sagen, räumt Roger Bootle, Chairman von Capital Economics, im Interview mit der IP ein. Doch dass es dem Land ohne Brüsseler Bürokraten und französische Käseproduzenten besser gehen dürfte, ist für den Brexit-Befürworter eine ausgemachte Sache.

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Osbornomics

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Der Schatzkanzler setzt die härteste Sparpolitik durch, die das Land je erlebt hat

George Osborne setzt die härteste Sparpolitik durch, die ein britischer Schatzkanzler seinem Land je verordnet hat. Die „Osbornomics“ – weniger Staat, weniger Schulden, mehr Privatwirtschaft – sind das Kernstück der Regierungspolitik von David Cameron. Sie sind aber weniger ordnungspolitischer Ideologie als der Not und politischem Kalkül geschuldet.

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Wieder manierlich?

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Der Höhenflug der Banker ist vorbei, ein neuer Typus zeigt mehr Verantwortung

In London trieben es die Bankiers und Finanzjong­leure bis zum großen Crash von 2008 besonders toll. Seit die Bank of England auch für die Bankenaufsicht zuständig ist, sollen in der „Quadratmeile“ wieder moralische Verantwortung und der Kunde im Mittelpunkt stehen. Junge Banker tragen die Wende mit, Großbanken leisten Widerstand.

Kernkraft statt Kohle

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Abschied von „King Coal“, dafür Atomenergie, mehr Gaskraftwerke und Fracking. Und weniger Subventionen für Ökostrom: Die Regierung verordnet Großbritannien einen ebenso ehrgeizigen wie eigenwilligen Umbau der Energieversorgung. Von fairem Wettbewerb zwischen den verschiedenen Technologien kann keine Rede sein. Eher von Planwirtschaft.

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All You Need Is Pop

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Beatles, Bowie, Adele: Was Musik und Stil angeht, ist Großbritannien weiter Weltmacht

Seit über 50 Jahren weigert sich eine kleine Insel im Atlantik beharrlich, die Übermacht der US-Musikindustrie anzuerkennen. Großbritannien produziert nicht nur einen internationalen Topact nach dem anderen, es liefert die Mode und Popkultur gleich mit dazu. Europas Jukebox brummt – und trägt maßgeblich zum Wirtschaftsaufschwung des Landes bei.

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