Digitales Europa 2030

Ausgabe #3/2020 - November

Wo ist Europas Platz im Ringen der digitalen Supermächte USA und China? Braucht es ein europäisches Amazon und wenn ja, warum? Welche Regeln wären für digitale Plattformen nötig, und wie könnte Regulierungsweltmeister Europa stärker von seinem entsprechenden Knowhow profitieren? Welche Ordnung soll es haben, das virtuelle Haus? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des IP Specials „Digitales Europa 2030“, das in Zusammenarbeit mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft entstanden ist.

Die 
geopolitische Vereinnahmung des Digitalen

Amerika und China sehen digitale Technologien als strategische Ressource, die sie machtpolitisch nach Belieben nutzen können. Europa sollte lernen, damit umzugehen, ohne sich diese Sichtweise zu eigen zu machen.

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„Wir kommen auch ohne europäisches Amazon zurecht“

Weniger jammern, mehr Innovation zulassen und konsequent seine Stärken ausspielen: Wie sich der Regulierungsweltmeister Europa als wichtiger Player im digitalen Wettbewerb etablieren kann.

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Eine 
Ordnung 
fürs virtuelle Haus

Europa steht vor der Aufgabe, Regeln für digitale Plattformen zu entwickeln. Dabei gilt es, Meinungsfreiheit und weitere Menschenrechte zu schützen – auch in Abgrenzung zu Regulierungsansätzen konkurrierender Mächte.

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„Europa hat keine Industriepolitik“

Von Gründergeist und Innovationen, Folgen der Pandemie und Lesen im Kaffeesatz: Warum die Finanzinfrastruktur ausgebaut werden sollte.

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Digitaler 
dritter Weg

Mit Schwung und gleich drei großen Initiativen ist Europa in seine „Digital Decade“ gestartet. Nun muss es eine Strategie entwickeln, die seine Wettbewerbsfähigkeit bewahrt und die doppelte Gefahr des Überwachungskapitalismus und des Techno-Autoritarismus umgeht.

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Die 
Zukunft 
der Demokratie ist lokal

Im politischen Gedankengebäude des „New Localism“ spielt Technologie eine zentrale Rolle. Sie sollte auch in europäischen Städten umgesetzt werden – rasch, effizient und bürgernah.

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„Resilienz ist eine Zukunftsfrage“

Fake News, Desinformation, Desorientierung: Ist es um die Zukunft der Medien wirklich so schlecht bestellt? Was muss geschehen, um ihre zentrale Rolle für den demokratischen Prozess zu stärken?

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Interview
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Gewollte Kontrolle?

Im Kontext des digitalen Strukturwandels ist die Reanimierung des Begriffs der Souveränität falsch und unnötig. Freiheitliche Gesellschaften haben bessere Äquivalente.
Eine Gegenrede.

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Macht 
der Mitte

Die Europäische Union droht im digitalen Großmächte-Ringen an den Rand gedrängt zu werden. Dabei kann sie mit kluger Vernetzung und regulatorisch aus einer Position der Stärke manches bewegen. Und sie muss es auch.

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