IP Wirtschaft Argentinien

Ausgabe #2/2017 - Juli - Oktober 2017

Anfang des 20. Jahrhunderts schwärmte man in Europa vom sagenhaften Reichtum Argentiniens. „Riche comme un argentin“, sagte man damals in Frankreich. Mittlerweile ist das Land gleich zwei Mal in den Abgrund des Staatsbankrotts geschlittert, oder besser: geführt worden. Von Politikern wie Juan Domingo Perón oder Néstor und Cristina Fernández de Kirchner. Jetzt versucht Präsident Mauricio Macri, ein Land zu reformieren, das stets schwankte zwischen Öffnung und Abschottung. Mit Erfolg?

Armes, reiches Land

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Was zu tun ist, damit Argentinien sein Potenzial wieder entfalten kann

Anfang des 20. Jahrhunderts schwärmte man in Europa gern vom sagenhaften Reichtum Argentiniens. „Riche comme un argentin“, hieß es damals in Frankreich. Hundert Jahre später, Anfang 2002, erlebte das Land einen veritablen Staatsbankrott. Wie lässt sich das erklären? Und was ist jetzt zu tun, damit Argentinien sein Potenzial wieder entfalten kann?

„Der Kuchen ist größer geworden“

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Ein Gespräch über Argentiniens Rückkehr auf die Welthandelsbühne

Aufhebung von Importrestriktionen und Devisenbeschränkungen, weitreichende Abschaffung der Exportsteuern: Mauricio Macris Politik der wirtschaftlichen Öffnung dürfte gerade Deutschlands Unternehmern nutzen. Warum, erklärt Barbara Konner, Hauptgeschäftsführerin der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, im IP-Interview.

Garanten für neuen Glanz

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Wer kann Argentiniens Wirtschaft wieder auf Kurs bringen? Fünf Vorschläge

Im Porträt: ein Agrarunternehmer, der Landwirtschaft mit Technik verbindet, ein IT-Milliardär, der zeigt, dass Argentinien nicht nur Soja und Kühe kann, ein Unternehmer, der seine Managementskills auf die Politik übertragen will, eine „eiserne Heidi“, die im verfaulten System aufräumt, und ein argentinischer Thomas Gottschalk, vor dem die Politik zittert.

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„Ausdauer, Geduld, Nerven wie Drahtseile“

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Was Investoren in Argentinien brauchen: Der Künstler Dieter Meier im Gespräch

In den 1970er Jahren kaufte er New Yorker Passanten wahlweise das Wort „Yes“ oder „No“ für einen Dollar ab, und in den 1980ern stürmte er als Teil des Popduos Yello weltweit die Charts: Dieter Meier, Musiker, Künstler und Bio-Unternehmer, betreibt in Argentinien Viehzucht und Weinanbau. Warum das trotz allem funktioniert, erzählt er im IP-Interview.

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Bedingt erneuerbar

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Es scheint, als habe es erst einer massiven Versorgungskrise bedurft, damit man sich in Argentinien ernsthaft Gedanken über eine Neuausrichtung seiner Ressourcenpolitik machte. Die fußte bisher weitgehend auf teuer subventionierten fossilen Energieträgern. Gelingt jetzt der große Wurf einer nachhaltigen Strategie?

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