IP Länderporträt Frankreich

Ausgabe #3/2014 - November - Februar

"Regulation, Bureaucratie und Etatisme" – Frankreichs Wirtschaft kämpft gegen eine lange Reihe schwerwiegender Probleme. Lediglich der IT- und der Luxus-Sektor geben derzeit Anlass zu Hoffnung. Francois Hollande versucht sein Land auf schmerzhafte Reformen einzustimmen, aber hat er noch ausreichend politisches Kapital?

Das große Bangen

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Die zweitgrößte Volkswirtschaft des Euro-Raums steckt in einer tiefen Krise. Dem angeschlagenen Präsidenten François Hollande gelingt es nicht, durch Reformen Impulse zu setzen und eine neue Dynamik zu entfachen. Gegen schwaches Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit und die außer Kontrolle geratene Staatsverschuldung findet Paris keine Mittel.

Schlechte Verkäufer

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Der französische Außenhandel krankt seit Jahren, die Industrie verliert an Bedeutung. Der Grund sind strukturelle Probleme im Unternehmertum und Arbeitsrecht. Und obwohl der Staat aktiv die Vermarktung von Energie- und Rüstungsprodukten wie Atomreaktoren und Kampfflugzeugen vorantreibt, stagniert deren Absatz im Ausland.

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„Es fehlt den Exporten an Dynamik“

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Interview mit Matthias Fekl, Staatssekretär für Außenhandel

Frankreich steuere einen klaren Wirtschaftskurs für Wettbewerb, Beschäftigung und internationale Investitionen, der bereits erste Erfolge zeitige, erklärt der neu ernannte Staatssekretär im Quay d’Orsay. Jetzt komme es insbesondere darauf an, Frankreichs kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, im Ausland neue Märkte für ihre Produkte zu erobern.

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Adieu Atomkraft

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Noch wird heftig über das Gesetz zur Energiewende debattiert. Umweltministerin Ségolène Royal bezeichnet es als wichtigen Hebel zum Ausstieg aus der Krise, denn eine „transition énergétique“ könnte grünes Wachstum erzeugen und 100 000 neue Arbeitsplätze schaffen. Andere hingegen befürchten einen Anstieg der Energiepreise.

Allez les nerds

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Sie ist der Lichtblick im Grau der Wirtschafts-Tristesse. Frankreichs IT-Branche ist kreativ, erfolgreich und verfügt über beste Fundamente: die starke naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung der Schulen und Universitäten, reichlich und langfristig zur Verfügung gestelltes Wagniskapital – und eine Politik, die es in diesem Sektor mal richtig macht.

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Wer bewegt die Wirtschaft?

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Im Porträt: ein junger Minister, ein Verbandschef, drei Wirtschaftskapitäne

Den linken Globalisierungskritiker ersetzt ein ehemaliger Investmentbanker: Der wirtschaftspolitische Zick-Zack-Kurs unter Präsident François Hollande lässt sich auch an der Personalie des Wirtschaftsministers festmachen. Kann der 36-jährige Emmanuel Macron die Wende schaffen? Und wer gibt in Frankreichs Wirtschaft noch den Ton an?

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Halb geteilte Sorgen

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Wie sehen Verantwortliche aus der Wirtschaft die künftigen Entwicklungen in Frankreich und Deutsc land? Unternehmer aus beiden Ländern eint die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und fehlende politische Strategien; aber viele ihrer Einstellungen bleiben weiterhin durch nationale Traditionen geprägt.

Es lebe der Luxus!

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Im Ausland verbindet man mit französischen Luxusgütern vor allem den Lebensstil „à la française“ – und der steht international weiter hoch im Kurs: Im Luxusbereich ist Frankreich Weltmarktführer. Rund 40 Milliarden Euro erwirtschafteten die Unternehmen 2013, fast 90 Prozent davon im Ausland, und sie schauen optimistisch in die Zukunft.

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