Buchkritik

29. Juni 2026

Geschichte einer 
bipolaren Weltmacht

Auch im großen Jubiläumsjahr der USA dominiert Donald Trump die Schlagzeilen. Doch wer das Land jenseits des täglichen Wahnsinns aus Washington verstehen will, muss sich mit den langen historischen Linien beschäftigen. Sechs Neuerscheinungen.

Thomas Speckmann
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Bild: Illustration eines Buches auf einem Seziertisch
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Erinnern Sie sich noch? Es gab einmal eine Zeit, da begann der Tag nicht mit einer Eilmeldung aus Washington. Die Nachrichten aus dem Weißen Haus hatten eine ähnliche Taktung wie die Meldungen aus anderen Regierungszentralen. Spätestens mit der zweiten Amtszeit von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten hat sich das geändert. Wird es jemals wieder wie früher werden?

Innerhalb wie außerhalb Amerikas fragen sich immer mehr Beobachter, wie es weitergehen soll mit einem Land, das aus dem Gleichgewicht zu geraten scheint – mit dramatischen Folgen für sich und für seine Umwelt. Oder trügt dieser Eindruck?

In der medialen Aufmerksamkeitsökonomie finden vor allem die Stimmen rasch Gehör, die warnen, mahnen, alarmieren. Und so wird jegliche aktuelle Entwicklung als vollkommen neu, noch nie dagewesen, als Zeitenwende, Zäsur, Epochenbruch charakterisiert. Das geschieht meist auf Kosten eines tieferen Erkenntnisgewinns, der auf historischer Einordnung, auf dem Erkennen und Beschreiben von wiederkehrenden Verhaltensmustern beruht. Mit Blick auf die Aufgeregtheiten innerhalb wie außerhalb Amerikas empfiehlt sich daher die Lektüre von Neuerscheinungen, deren Autoren das Objekt ihrer Beobachtungen schon seit vielen Jahren im Visier haben und daher in der Lage scheinen, heute Urteile zu fällen, die auch morgen noch Bestand haben. 


Amerikas extreme Mitte

Ein solcher Autor ist Bernd Greiner. Viele seiner Bücher zur Geschichte der USA gelten als Standardwerke. Nun liegt vom Gründungsdirektor des Berliner Kollegs Kalter Krieg eine Erzählung der inneren Kriege der Amerikaner vor, die das Innenleben Amerikas von Beginn an prägten.

Als Protagonisten dieser amerikanischen Geschichte von 1900 bis heute stellt Greiner Bürger in den Vordergrund, die in Eigenregie Politik machten und machen – „selbstermächtigt, unabhängig von Parteien und außerhalb des Parlaments“. Das klingt zunächst einmal freundlicher, als es ist. Denn diese Bürger schlossen sich in Verbänden wie der „American Protective League“ oder der „American Legion“ zusammen, und sie hatten Greiner zufolge keine Scheu vor Bündnissen mit dem Ku-Klux-Klan und anderen Gewalttätern. Sie gaben Schriften wie „Firing Line“ oder „COUNTERATTACK“ heraus und betrieben im „Committee on the Present Danger“ Innenpolitik mit außenpolitischen Fragen. 

Und sie finden bis heute Nachfolger und Wiedergänger – „lautstark und selbstbewusst, stets auf der Jagd nach Unangepassten, Widerständigen und Auffälligen“ – oder, in ihrer eigenen Diktion, nach „Monstern“, die es zu erlegen gelte. Greiner verweist hier auf die „Gotteskrieger“ der religiösen Rechten, auf die Tea Party und die gewalttätigen Milizen, die am 6. Januar 2021 das Kapitol stürmten, um die Bestätigung der Wahl Joe Bidens zum Präsidenten zu verhindern.

Auf den ersten Blick wirken diese Gruppierungen zwar wie ein bunter Haufen – wie Ad-hoc-Gruppen, die mal hier, mal da auf die Pauke hauen und dann wieder abtauchen, wie Greiner das treffend beschreibt. Aber auf den zweiten Blick werden Gemeinsamkeiten sichtbar, die sie miteinander verbinden und sie nach Greiners Urteil als Akteure eigener Art ausweisen: Wissend um ihre Rolle als politischer Unterbau, verschafften sie sich immer wieder und quasi nach Belieben Gehör. Einer Veto­macht ähnlich, setzten sie ihr Land unter Spannung, drückten ihrer Zeit mitunter auch ihren Stempel auf. Mit Erfolg legten sie es darauf an, die Mehrheit vor sich herzutreiben.

Fünf Gemeinsamkeiten macht Greiner bei Amerikas Wutbürgern aus: Erstens rekrutierten sie Mitglieder und Anhänger aus der Mitte der Gesellschaft. Zweitens machten sie ein Recht und eine Pflicht zur Selbstermächtigung geltend. Drittens hielten sie die strikte Unterscheidung von Freund und Feind für das Wesen aller Politik. Viertens verkoppelten sie die Feindfixierung mit einer zivilreligiösen Überhöhung der eigenen Geschichte. Fünftens seien sie Hilfstruppen der Macht – der „powers that be“ in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Bei dieser „extremen Mitte“ sollte nach Greiners Analyse ein Nachdenken über die Frage, was mit Amerika los sei, ansetzen. Sie halte ihr Land seit gut einem Jahrhundert in Beschlag – mit und ohne soziale Medien, mit und ohne Rückhalt aus Parteien, mit und ohne Scharfmacher von höchster Stelle: „Sie ist das politische Metronom des Landes.“


Transatlantisches Schisma

Dieses Metronom dürfte auch zu den Taktgebern des diesjährigen Jubiläumsjahrs zählen, in dem sich am 4. Juli die Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal jährt. An diesem Tag würden sich die USA als einzigartige Nation feiern, deren Geschichte ein fortwährender Triumphzug von Freiheit und Demokratie sei, erklärt Manfred Berg. So weit, so erwartbar, könnte man sagen, wenn man die Ausführungen des Professors für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg zur Erzählung des „American Exceptionalism“ liest, der Vorstellung einer welthistorischen Sonderstellung Amerikas, die bis heute das populäre Selbstbild der Amerikaner prägt.

Bemerkenswert ist nach Bergs Befund, dass auch die Bemühungen einer kritischen Geschichtsschreibung daran nichts geändert hätten, die den Exzeptionalismus als nationalistischen Mythos entlarven wollte, der die dunklen Seiten der amerikanischen Geschichte – Sklaverei, Rassismus und die Massaker an den Ureinwohnern – systematisch ausblende oder als bedauerliche Abweichungen vom Geist Amerikas bagatellisiere. Im Gegenteil: Für die vergangenen Jahre stellt Berg eine Renaissance des „American Exceptionalism“ als Kampfbegriff der amerikanischen Rechten fest. Die Trump-Regierung arbeite daran, ihn zur Staatsideologie zu machen. 

Dass sich die USA auf repräsentative Institutionen gegründet und lange vor Europa eine demokratisch-egalitäre Kultur ausgebildet hatten, prägte den Glauben an den amerikanischen Exzeptionalismus Berg zufolge maßgeblich. Ist man sich in Europa ausreichend bewusst, dass schon der Gründung der Vereinigten Staaten eine Art transatlantisches Schisma vorausging? Berg ruft in Erinnerung, dass sich die amerikanischen Gründerväter mit ihrer Unabhängigkeitserklärung politisch wie moralisch von Europa lossagten und ein neues Zeitalter verkündeten – ein „novus ordo seclorum“, wie es auf dem Staatssiegel der USA heißt.

Dieses neue Zeitalter sei demokratisch gewesen, auch wenn es noch mehrere Jahrzehnte gedauert habe, bis die Demokratie zum Grundpfeiler der nationalen Identität geworden sei. Die Amerikaner hätten sich zwar als Wegbereiter und als Vorbild für andere Nationen gesehen, aber zugleich an der Einzigartigkeit ihrer Demokratie festgehalten.

Aufhorchen lassen mit Blick auf das heutige angeschlagene transatlantische Verhältnis sollte die von Berg zitierte Schrift „The Significance of the Frontier in American History“ aus dem Jahr 1893. Dort habe der Historiker Frederick Jackson Turner die These vertreten, die amerikanische Demokratie wurzele nicht primär in den Ideen der Aufklärung, sondern sei an der westlichen Siedlungsgrenze entstanden, wo das harte Leben am Rande der Zivilisation Klassen- und Statusunterschiede eingeebnet und einen individualistischen, egalitären Nationalcharakter geformt habe. 

Auch die moderne Geschichtsschreibung Amerikas, die sich politisch überwiegend im progressiven Lager verorte, stehe – meist uneingestanden – in dieser Tradition der Abgrenzung von Europa, wenn sie betone, dass die Demokratie die Identität und Geschichte der USA in einem Maße geprägt habe wie sonst nirgendwo.


Philosophie der Änderung

Zwar hat die amerikanische Verfassung Anleihen bei sehr alten Ideen gemacht. Aber sie sei, folgt man Jill Lepore, auch etwas Neues und Revolutionäres gewesen: eine Sammlung grundlegender Gesetze, entworfen und ratifiziert von Vertretern einer erfundenen politischen Ordnung, von einer Wählerschaft namens „das Volk“, die durch einen Akt der Zustimmung an ihre Regierungsform gebunden wurde.

Lepore, Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard-Universität und zugleich Professorin an der Harvard Law School, betont, dass die Verfassung der USA durch die Einführung grundlegender Prinzipien, Strukturen, Machtbefugnisse und Rechte über das gewöhnliche Recht hinausgehen sollte. Gedruckt, vervielfältigt und unter einer außergewöhnlich ­lesefreudigen Bevölkerung verbreitet, sei durch die Verfassung ein Vertragsschluss vollzogen und die Ausübung von Machtbefugnissen über große Entfernungen hinweg ermöglicht worden.

Die amerikanische Verfassung sei keine Liste von Geboten wie etwa der Codex Hammurabis oder die Gesetze, die Mose in Tafeln eingraviert fand. Sie sei nicht in Stein gemeißelt, kein Monument und auch keine Art heilige Schrift. Im Unterschied zu all diesen Texten sei es vorgesehen gewesen, die Verfassung immer wieder zu überarbeiten, zu aktualisieren und zu verbessern.
Das 18. Jahrhundert beschreibt Lepore nicht nur als ein Zeitalter der Revolution und des Imperiums, sondern auch als eines der Aufklärung, erfüllt vom Gedanken des Fortschritts. Die mit Abstand radikalste Innovation der amerikanischen Verfassung und der Einzelstaatsverfassungen sieht sie in der Bestimmung, die ihre eigene Reparatur und Verbesserung durch das Volk selbst vorsehe.

Eine solche „Philosophie der Änderung“ ist für Lepore grundlegend für den modernen Konstitutionalismus. Sie sei außerdem der Verfassungsmechanismus zur Verhinderung von Aufständen.


Bipolare Nation

Proteste begleiten die Geschichte der USA nichtsdestotrotz bis heute. Was folgt aus dieser inneren Unruhe für Europa? Phi­lipp Gassert betitelt Amerika als „bipolare Nation“. Aus Sicht des Zeithistorikers von der Universität Mannheim hält Amerika Europa seit jeher den Spiegel vor. In diesem Sinne verwendet der Autor den Begriff „bipolar“: Kein Land der Welt habe den Pfad der Demokratisierung so früh und konsequent beschritten wie die USA, aber keines auch so lückenhaft und defizitär.

Gassert weist auf Formen der gewählten parlamentarischen Repräsentation hin, die es in den amerikanischen Kolonien der Europäer schon vor der Gründung der Vereinigten Staaten gegeben habe. Seit 1789 hätten die Vereinigten Staaten die gleiche Verfassung, einzigartig in der Langlebigkeit ihrer institutionellen Ordnung – von Kleinstaaten wie San Marino abgesehen.
Das war für Gassert dadurch möglich, dass die amerikanische Verfassung „hinreichend offen und dunkel“ sei: Sie lasse heterogene Varianten der demokratischen Herrschaft zu, weshalb auch Franklin Roosevelt die Verfassung nicht habe ändern müssen, als er ab 1933 den amerikanischen Staat im Zeichen des „New Deal“ umgebaut habe.

Im Süden wie auch im Westen der USA blieb Einparteienherrschaft Gassert zufolge „lange normal“. Es habe dort quasiautoritäre Regimes wie in Lateinamerika gegeben. Was bis vor Kurzem Ungarn in Europa war, war für ihn einst Louisiana in Amerika. Um die Vielfalt der Demokratieentwürfe zu verstehen, helfe ein historischer und gleichzeitig kritischer Blick auf die USA.


Auf Wiedersehen, Amerika?

Sollte, ja müsste ein solcher Blick aus europäischer Perspektive heute zu einem transatlantischen Ausruf „Goodbye, Amerika!“ führen, fragt man sich mit Rieke Havertz. Die internationale Korrespondentin der ZEIT stellt  fest, dass es die „ermüdend oft“ analysierte Polarisierung im Land, ohne die auch manche Beschreibung in ihrem Buch nicht auskomme, schon immer in den USA gegeben habe. Sei es also einfach nur Alarmismus, heute zu sagen, dass alles immer schlimmer werde in Amerika?

Bei der Suche nach einer Antwort wirkt Havertz unentschieden, was nicht überrascht angesichts der dynamischen Entwicklungen in Trumps erneuter Präsidentschaft. Einerseits gehe es im Land nicht mehr um ein oder zwei Meinungsverschiedenheiten, nicht um unterschiedliche Ansichten in der Migrations-, Wirtschafts- oder Identitätspolitik, sondern um etwas Fundamentales – um demokratische Grundwerte, die eine Mehrheit der Amerikaner für die längste Zeit miteinander geteilt habe und „von denen wir dachten, dass wir sie mit Amerika teilen.“ Sie gerieten ins Rutschen und mit ihnen die Idee vom gesellschaftlichen Zusammenleben.

Auf der anderen Seite sind es gerade die Erfahrungen der Autorin vor Ort, die „ihr“ Amerika ausmachen, und die unwahrscheinlichen Geschichten, die dieses Land immer wieder über sich geschrieben hat, die ­Havertz weiterhin Hoffnung geben: „Amerika gibt nie auf, sich selbst schon gar nicht.“ Diese Resilienz habe sie stets mit einer Mischung aus Bewunderung und Verwunderung beobachtet. Das sei es, woran sich auch ihre Freunde in Amerika festhielten – sofern sie sich in ihrer Angst und Sorge im Alltag nicht in ihre Bubbles und in Eskapismus flüchteten. Aber sie machten sich auch „Trump-sicher“, bauten ihre Netzwerke aus, überlegten, in die Lokalpolitik zu gehen, redeten, diskutierten weiter.


Amerikanisches Beben

Reden, diskutieren – das kommt einem mit Blick auf die Reaktion von Europas Mitte auf die politische Radikalisierung auch in älteren und jüngeren europäischen Demokratien bekannt vor. Wird dabei ausreichend gehandelt von den verbliebenen demokratischen Kräften diesseits wie ­jenseits des Atlantiks?

Christina Morina hat ihr neues Buch nach dem „amerikanischen Beben“ benannt, das sie selbst vor Ort erlebt hat, als sie zusammen mit ihrer Familie 2024/25 in New York lebte – als Gastprofessorin an der New School for Social Research. Ihr Buch beendete die Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld im Februar 2026, mehr als sechs Monate nach ihrer Rückkehr nach Deutschland. Zwar ist seitdem erneut viel geschehen in den USA. Aber ihre Beobachtungen dürften inzwischen umso mehr Gültigkeit haben.

Morina sagt voraus, dass das „amerikanische Beben“ weiter anhalten werde – und das nicht nur deshalb, weil die autoritäre Regierung ihr Programm ungebremst in die Tat umsetzen könne. Dass sie das mit allen verfügbaren Mitteln versuchen werde, daran besteht für Morina kein Zweifel. Nein, das Beben halte an, weil dieser Angriff auf allen Ebenen, in fast allen Ecken des Landes und in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens auf Widerspruch und Gegenwehr gestoßen sei – ob durch Richter, Politiker, Journalisten, Intellektuelle, Militärs oder Künstler.

Diese Reaktion beschreibt ­Morina treffend als „demokratische Standhaftigkeit“. Sie bezeichnet das Handeln als mutig, will es aber nicht als Heldenmut verbrämt sehen. Denn es ergebe sich nicht allein aus dem Handeln individueller Persönlichkeiten. Es sei auch weit mehr als eine Reihe von Zufallsmomenten, in denen Menschen spontan ­Courage ­zeigten.

Vielmehr erkennt Morina die Voraussetzungen für ein solches Handeln in der langen Geschichte der Demokratie. Die Demokratie in Amerika sei – mit all ihren Problemen und Defiziten – zu einer tief verwurzelten Alltagsordnung geworden. 

Aus dem Ideal sei eine reale Lebensweise entstanden, eine geteilte Gewohnheit, die sich in Gesetzen, Verfahren und Institutionen verstetigt habe – ohne statisch zu sein: „Sie lässt sich im Einzelnen schwer beschädigen, aber nicht im Ganzen ohne Weiteres zerstören.“ Keine andere demokratische Gesellschaft verfüge über einen vergleichbaren Schatz an historischer „Selbstregierungserfahrung“.

Daher spricht nach Morinas Analyse einiges dafür, dass das letzte Kapitel in der Menschheitsgeschichte der Demokratie noch lange nicht geschrieben ist. Und vielleicht kehrt sie dann doch noch einmal zurück: die Zeit, in der ein Tag nicht regelmäßig mit einer Eilmeldung aus Washington beginnt.

Bernd Greiner: Weißglut. Die inneren Kriege der USA. Eine Geschichte von 1900 bis heute. München: C. H. Beck 2025.  464 Seiten, 32,00 Euro

Manfred Berg: Amerikas Demokratie. Eine kurze Geschichte von der Unabhängigkeit bis Donald Trump. Stuttgart: Klett-Cotta 2026. 239 Seiten, 25,00 Euro

Jill Lepore: We The People. Eine Ge
schichte der amerikanischen Verfassung.  
München: C. H. Beck 2026. 920 Seiten, 48,00 Euro

Philipp Gassert: Die bipolare Nation. Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten.  München: dtv 2026. 352 Seiten,  26,00 Euro

Rieke Havertz: Goodbye, Amerika?  Die USA und wir – eine Neuvermessung. Berlin: Aufbau 2025. 304 Seiten,  22,00 Euro

Christina Morina: Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie. München: Siedler 2026. 208 Seiten, 22,00 Euro

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Bibliografische Angaben

Internationale Politik 4, Mai/Juni 2026, S. 122-126

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Dr. Thomas Speckmann ist Historiker und Politikwissenschaftler und hat Lehraufträge an den Universitäten Bonn, Münster, Potsdam und der FU Berlin wahrgenommen.

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