01. November 2020

Digitales Powerhaus

Einst als Nachahmer und Fälscher geschmäht, zeigt China mit seiner „Made in China 2025“-Strategie, dass es in der Lage ist, die westlichen Technologieführer herauszufordern.

Kostenpflichtig

In den vergangenen Jahren hat China einen Wandel erlebt, der in Geschwindigkeit und Tiefe einzigartig ist. Neue digitale Geschäftsmodelle entstehen und vergehen im Rekordtempo. Wirtschaftsbereiche wie der Automobilsektor werden in ihren Grundfesten erschüttert. Hinzu kommt ein Entwicklungsschub in zentralen Zukunftstechnologien – von Künstlicher Intelligenz bis Blockchain, von 5G bis zum vernetzten Fahren.

Der sichtbarste Teil des technologischen Sprunges ist Chinas Digitalwirtschaft. Angeführt von den Internetgiganten Alibaba, Tencent und Baidu hat sich in China ein digitales Ökosystem entwickelt, das alle Aspekte des täglichen Zusammenlebens beeinflusst. Bestes Beispiel ist WeChat von Tencent, die „App für alles“, auf nahezu jedem Smartphone in China installiert. Kontakte pflegen, Taxis bestellen, Flugtickets buchen, Aktien kaufen, Ärzte konsultieren, Stromrechnungen begleichen – alles läuft über das digitale WeChat-Universum.

Die Voraussetzungen dafür könnten nicht besser sein: Mehr als 800 Millionen Chinesen sind online. Davon nutzen 98 Prozent das Mobiltelefon als primären Netzzugang, im Vergleich zu 40 bis 50 Prozent in den USA oder Deutschland. Die Phase der PCs haben viele chinesische Nutzer quasi übersprungen und sind direkt in der Ära des Smartphones gelandet.

Somit ist der Weg für eine rasende Verbreitung digitaler Anwendungen geebnet. Innerhalb weniger Jahre sind die chinesischen Großstädte entlang der Küste zu nahezu bargeldlosen Gesellschaften geworden. Hinzu kommt, dass die chinesische Gesellschaft immer mehr Lebensbereiche in die digitale Welt verlegt. In der Tencent-­Anwendung WeDoctor können Nutzer ihre Krankengeschichte und gesundheitsrelevante Informationen digital einspeisen und sich dann von KI-Systemen diagnostizieren lassen. WeDoctor hat 160 Millionen aktive Nutzer und erreicht nach eigenen Angaben für Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs oder bestimmte Netzhauterkrankungen eine höhere Diagnosegenauigkeit als reale Ärzte.

Die digitalen Grenzen, die China gerade von US-Anbietern trennen, sind scharf gezogen. Dass der chinesische Nutzer nicht auf Google sucht, sondern auf Baidu, ist bekannt. Ebenso, dass er über Alibaba und JD.com einkauft statt bei Amazon und Ebay, dass seine sozialen Netzwerke WeChat und Weibo heißen, nicht Facebook, WhatsApp und Twitter. Weniger bekannt ist, dass Chinas Digitalwirtschaft Geschäftsmodelle hervorbringt, die auch international Erfolg versprechen. So wurde das chinesische Videoportal TikTok, in China bekannt als Douyin, in kürzester Zeit zu einer der beliebtesten mobilen Apps weltweit.

Digitalisierung und neue Technologien sorgen überall auf der Welt für Disruption. Neue Spieler drängen auf alte Märkte; alte Spieler müssen sich neu erfinden oder Platz machen. Doch nirgends ist diese Disruption so erdbebenhaft wie in China. Das außergewöhnliche Tempo, mit dem hier Innovationen geschaffen werden, führt in Verbindung mit der Größe des Marktes zu besonders abrupten Verschiebungen.


Leitmarkt der Elektromobilität

Eine besondere Umwälzung erlebt derzeit ­Chinas Automobilsektor. Die Disruption kommt hier gleich aus mehreren Richtungen. Zunächst leitete Peking bereits vor Jahren die Wende in Richtung neuer Antriebstechnologien ein. Ambitionierten politischen Zielvorgaben für Neuzulassungen folgte eine Vielzahl von Fördermaßnahmen, um Hersteller zur Ausweitung der Produktion von E-Autos zu animieren.

Preissubventionen wurden zügig mit dem zielgenaueren Instrument einer E-­Auto-Quote ergänzt, über die sich Produktionsziele und technologische Weiterentwicklung spezifischer steuern lassen. Seit 2018 werden die direkten Subventionen zurückgefahren; ab 2021 ist eine an die Marktentwicklungen angepasste Version der E-Auto-Quote als primäres Regulierungsinstrument geplant. Genehmigungen für zusätzliche Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor werden nur noch in wenigen Fällen erteilt.

Die Maßnahmen zeigen Wirkung. In China wurden 2018 knapp 1,3 Millionen E-Autos (Batteriefahrzeuge plus Plug-in Hybride) verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verkaufszahlen um nahezu 70 Prozent gestiegen. Im Jahr 2018 wurden in China mehr reine Elektrofahrzeuge verkauft als im Rest der Welt zusammengenommen. Und auch wenn sich die Verringerung der direkten Subventionen mittlerweile deutlich an den chinesischen Verkaufszahlen ablesen lässt: China ist zum globalen Leitmarkt der Elektromobilität geworden.

Diese von politischer Seite vorangetriebene Entwicklung hat neben umweltpolitischen vor allem technologie- und industriepolitische Gründe. Ausländische Hersteller dominieren seit jeher den chinesischen Automobilsektor, unter anderem aufgrund ihrer Überlegenheit bei den Verbrennungs­motoren. Dank des Trends zu neuen Antriebstechnologien können nun chinesische Hersteller ihre Anteile am heimischen Markt erhöhen. Die Batterietechnologie, in der chinesische Produzenten seit Langem nicht weit hinter der Weltspitze liegen, macht es möglich. Heute stammen 90 Prozent der in China verkauften Elektroautos von einheimischen Herstellern.

Die Elektromobilität ist jedoch nur eine der grundlegenden Verschiebungen, die den chinesischen Automobilmarkt durcheinanderwirbeln. Nicht weniger wichtig ist die Digitalisierung des Autos. Auch sie schreitet in China rascher voran als im Rest der Welt. Chinesische E-Auto-Start-ups drängen mit einer neuen Konzeption des Automobils auf den Markt. Neue Hersteller wie Nio, XPeng oder Byton tragen viel dazu bei, dass das Auto als digitales Endgerät, als Smartphone auf Rädern, gedacht und ausgerüstet wird. Und damit treffen Nio und Co. den Nerv der Kunden. Die Mehrheit chinesischer Autokäufer gibt an, dass die digitale Ausstattung des Fahrzeugs, Hardware und Software, maßgeblicher Faktor für ihre Kaufentscheidung ist.

Wie in den USA öffnet auch in China die Digitalisierung des Automobilsektors die Tore für einen Einstieg der mächtigen Internetgiganten. XPeng profitiert von der Investition und Partnerschaft mit Alibaba. Tencent steht als Investor hinter Nio. Die chinesische E-Auto-Marke Weltmeister (chin. Weima) kann sich auf Investitionen sowohl von Baidu als auch von Tencent stützen. Zudem ist Tencent mit Minderheitsbeteiligung bei Tesla eingestiegen. Der chinesische Automobilsektor, der weltweit größte seiner Art, steht am Anfang einer fundamentalen Umwälzung, die den traditionellen Platzhirschen unter den Autobauern große Anpassungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit abverlangen wird.


Strategie der Strategien

Für Chinas Führung ist der technologische Sprung eine zwingende Voraussetzung, um Wachstum zu generieren, das auf technologischem Fortschritt, steigender Wertschöpfung sowie Produktivitäts- und Qualitätsgewinnen aufbaut. Dafür lenkt und gestaltet die chinesische Regierung Marktentwicklungen mit einem breiten Spektrum an technologie- und industriepolitischen Instrumenten. Chinas Industriepolitik nutzt teilweise Marktkräfte und freien Wettbewerb, ist anpassungsfähig und reagiert flexibel auf Marktsignale.

Im Fokus der chinesischen Indus­triepolitik steht seit 2015 die Strategie „Made in China 2025“, die Blaupause für die umfassende Aufwertung der chinesischen Industrie. Mit ihrer Hilfe soll die Volksrepublik bis zu ihrem 100. Geburtstag im Jahr 2049 zu einer Wirtschafts-Supermacht aufsteigen. „Made in China 2025“ fungiert als Fixpunkt für ein umfangreiches System industriepolitischer Mechanismen. Als „Strategie der Strategien“ legt sie die Ziele, grundlegenden Herangehensweisen und Prioritäten für die kommenden Jahrzehnte fest.

Zu den wichtigsten Punkten gehören hier: die Verschiebung der Industriestruktur von der Schwer- zur Hightech-Industrie, die industrielle Aufwertung durch technologische Innovation und „Smart Manufacturing“, die Steigerung industrieller Nachhaltigkeit, die Stärkung industrieller Lieferketten sowie die globale Wettbewerbsfähigkeit und internationale Expansion chinesischer Hochtechnologie.

Diese übergeordneten Ziele sollen letztendlich für die gesamte chinesische Wirtschaft umgesetzt werden. Der unmittelbare Fokus liegt jedoch auf zehn definierten strategischen Sektoren. Die von „Made in China 2025“ festgelegten Ziele werden in einem vielschichtigen System aus Regierungsdokumenten, Entwicklungsplänen und Richtlinien in detaillierte Zielvorgaben für einzelne Technologien und Industriezweige heruntergebrochen.

Viele der Unterstützungsprogramme haben ein enormes Finanzvolumen und sind langfristig angelegt. Auf zentraler und lokaler Ebene fördern sie intelligente Fertigung und Robotik, 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Halbleiter und zahlreiche weitere Zukunftstechnologien. Prominente Beispiele sind der Nationale Industriefonds für Integrierte Schaltkreise, der in seiner zweiten Finanzierungsrunde im Juli 2019 nochmal um 200 Milliarden Renminbi aufgestockt wurde, der Nationale Industriefonds für intelligente Fertigung mit 20 Milliarden und der Nationale Fonds für kleinere und mittlere Unternehmen mit 60 Milliarden Renminbi (ca. 8 Milliarden Dollar).

„Made in China 2025“ löste große Besorgnis bei den etablierten Industrienationen aus. Kein Wunder, beinhaltet die Strategie doch einige konfrontative Elemente: Made in China soll die Kräfteverhältnisse auf dem chinesischen Markt zugunsten chinesischer Hersteller verschieben und die Marktanteile ausländischer Unternehmen reduzieren. Die „Made in China 2025 Key Area Technology Roadmap“ definiert Zukunftsziele für den Marktanteil chinesischer Marken von Industrierobotern bis Telekommunikationsequipment, von Elek­trofahrzeugen bis Mikrochips. Für die meisten Kerntechnologien erwartet man eine Dominanz chinesischer Hersteller auf dem heimischen Markt bis 2025 – und ein wachsendes Gewicht auf globalen Märkten.

Ausländische Unternehmen in China interpretierten das als Kampfansage. Die vor allem in den USA, aber auch in Europa teilweise scharf geführte Debatte über „Made in China 2025“ wurde zu einem der zen­tralen Konfliktfelder zwischen China und den Industrienationen. Auf amerikanischer Seite wurde „Made in China“ zu einem der Kernargumente für Strafzölle gegen China und rückte damit ins Zentrum des amerikanisch-chinesischen Handelskonflikts.

In Reaktion hierauf vollführte die chinesische Regierung eine Kehrtwende in ihrer Kommunikationspolitik. Die Bedeutung der Strategie wurde im internationalen Kontext nun eher ­heruntergespielt. Der mittlerweile zum internationalen Reizwort gewordene Titel „Made in China 2025“ taucht praktisch nicht mehr in offiziellen Dokumenten und Statements auf. Mit diesem rhetorischen Wechsel geht jedoch bisher noch keine systematische inhaltliche Neuausrichtung einher.


Digitale Lenkung

Die politische Führung unter Xi Jinping ist fest entschlossen, die neuen technologischen Möglichkeiten auch als Regierungsinstrument einzusetzen. Vom Verkehrsmanagement in Smart Cities zum effizienten elektronischen Behördengang, von der Überwachung des öffentlichen Raumes bis zur Nutzung von mobilen Apps zur Erklärung der Regierungspolitik – Peking setzt verstärkt auf neue Technologien.

Die weitreichendste Initiative ist das Social Credit System (SCS). Es funktioniert, stark vereinfacht, in drei Schritten: Zunächst definieren chinesische Regierungsstellen Anforderungen für „gutes Verhalten“ von Individuen und Unternehmen. Daraufhin wird das Verhalten von Individuen und Unternehmen beobachtet und dann, drittens, mit den definierten Anforderungen verglichen. Übereinstimmung führt zu positiven Bewertungen, Abweichungen zu negativen. Hieraus ergeben sich Ratings, die wiederum zu Belohnungen bei positiven und zu Sanktionierungen bei negativen Punktzahlen führen.

Im Unterschied zu den bei uns bekannten Ratingsystemen wird hierbei nicht nur die finanzielle Kreditwürdigkeit bewertet, sondern ein ganzheitliches Bild des Verhaltens. Entsprechend geht ein weitaus breiteres Spektrum von Faktoren in die Berechnung der Ratings ein.

Die internationale Debatte hat sich bisher primär mit dem Teil des SCS befasst, der auf die Bewertung von Individuen zielt. Dieses System befindet sich momentan in einer Pilotphase. Und so gibt es in China eine Reihe von Modellstädten und Systeme auf Provinzebene, in denen individuelle Bewertungssysteme erprobt werden. Der „Fragrans Score“ in Suzhou umfasst 13 Millionen Individuen. Diese starten mit einer Zahl von 100 Punkten. Fehlverhalten führt zu Punktabzügen, gutes Verhalten wird mit bis zu 100 Bonuspunkten belohnt.

Verschiedene Datenströme werden zur Berechnung herangezogen: Die Zahlungsmoral geht ebenso ein wie Verkehrsdelikte, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. „Tugendhafte“ Aktivitäten wie Blutspenden oder ehrenamtliches Engagement werden mit Bonuspunkten gewürdigt. Belohnungen für eine hohe Punktzahl umfassen unter anderem die verbilligte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs oder günstigere Konditionen für Kleinkredite. Die Strafen sehen Fahrverbote in Hochgeschwindigkeitszügen oder eingeschränkte Benutzung des Onlinehandels vor.

Anders als das SCS für Individuen ist das SCS zur Bewertung von Unternehmen (Corporate Social Credit System) bereits weit fortgeschritten; weite Teile des Systems werden heute schon genutzt. Ein großes, internationales Unternehmen in China muss damit rechnen, mehr als 25 verschiedenen Ratings zu unterliegen.Die Ratings des CSCS umfassen nahezu sämtliche Geschäftsaktivitäten eines Unternehmens, von Steuern und Zöllen über Umwelt, Arbeitssicherheit und Produktqualität bis hin zu Cybersicherheit und Onlinehandel. Die Menge und Detailtiefe der gesammelten Unternehmensdaten sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Die digitale Infrastruktur, um diese Daten aufzunehmen und zu bearbeiten, ist in großen Teilen funktionsbereit.

Auch im Corporate Social Credit System werden Unternehmen für positive Ratings belohnt und für negative sanktioniert. Die Sanktionen umfassen nicht nur Strafzahlungen oder strafrechtliche Konsequenzen, sondern auch u.a. höhere Inspektionsraten, Ablehnung von Genehmigungen etwa für Landnutzung oder Investitionen, Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen sowie eine Publikmachung der Vergehen. Belohnungen für positive Ratings beinhalten u.a. reduzierte Inspektionsraten, beschleunigte Behandlungen bei behördlichen Verfahren, bevorzugte Kreditbedingungen oder Steuervergünstigungen.


Auf dem Sprung an die Weltspitze

Für Unternehmen in China, egal ob chinesisch oder ausländisch, bedeutet die Einführung des Corporate Social Credit Systems in erster Linie eine striktere Umsetzung und Durchsetzung regulatorischer Anforderungen, eine lückenlosere Beobachtung durch staatliche Stellen sowie unmittelbarere und schwerwiegendere Sanktionen im Falle von Verstößen. Hinzu kommen die Probleme, die sich aus den steigenden Transfers für die Sicherheit sensibler Daten ergeben.

Die chinesische Regierung formuliert durchaus Ambitionen für das CSCS, die über die Grenzen des chinesischen Marktes hinausreichen. Es gibt erste Anzeichen dafür, dass China die Mechanismen des Systems auch zur Durchsetzung von Marktbeschränkungen für bestimmte Unternehmen bei internationalen Handelskonflikten verwenden könnte. Das CSCS wird zudem bereits genutzt, um die Aktivitäten chinesischer Unternehmen auch im Ausland zu beeinflussen, insbesondere im Kontext von Projekten entlang der Neuen Seidenstraße. Dass diese internationale Reichweite des Systems auch auf nichtchinesische Unternehmen angewendet werden könnte, ist zumindest möglich.

China ist im digitalen Zeitalter angekommen und beginnt, dieses auf globaler Bühne mitzugestalten. Für den Moment hat Peking eine funktionierende Mischung aus politischer Steuerung und Kontrolle bei gleichzeitigem Freiraum für Wettbewerb und unternehmerische Kreativität gefunden, um im globalen Technologierennen Boden gut zu machen.

In zentralen Zukunftstechnologien setzt China zum Sprung an die Weltspitze an und verfolgt seine Ambitionen langfristig und zielstrebig. Das Reich der Mitte etabliert sich neben den USA als Innovationspool der Digitalisierung. In den Tech-Zentren in Peking, Schanghai, Hangzhou und Shenzhen entstehen Innovationen von weltweiter Bedeutung. Die technologischen Kräfteverhältnisse verschieben sich. Und im amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt, der im Kern ein Konflikt über technologische Vormachtstellung ist, zeigt sich bereits, wie viel Spannungspotenzial in dieser Verschiebung liegt.


Björn Conrad ist CEO und Mitgründer der Beratungsfirma Sinolytics.

Mirjam Meissner ist Direktorin bei Sinolytics.

Jost Wübbeke ist Direktor bei Sinolytics.

Autoren

Bibliografische Angaben

IP Wirtschaft 3, November 2019 - Februar 2020, S. 12-17

Teilen

Weiterlesen?

Kein Problem. Für nur 9,80 Euro pro Monat können Sie auf sämtliche Artikel der Internationalen Politik jederzeit und bequem zugreifen – Online, im Print und per App. Studierende zahlen nur 73,00 Euro im Jahr.