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Das Ende des Journalismus

… und wie es vielleicht noch zu verhindern wäre: Vier Vorschläge

Wenn Ideale in Gefahr sind, lässt sich das oft am besten daran erkennen, dass sie lautstark verteidigt werden. Gleich mehrere neue Bücher beschwören die Rolle der Medien für eine aufgeklärte Gesellschaft, und sie alle belegen damit vor allem die Nervosität, mit der längst nicht mehr nur die Branche selbst auf die Schwäche des Journalismus schaut.

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Buchkritik
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Von Märkten und Menschen

Ist der Kapitalismus noch zu retten – und wenn ja, von wem?

Die Debatte über das Ende des Kapitalismus hat zurzeit, kapitalistisch gesprochen, Hochkonjunktur. Das ist sicher kein Beweis, dass es nun wirklich bald vorbei ist mit dem Kapitalismus. Aber es ist doch sicher ein Zeichen für die Entfremdung von diesem oft nur noch als Chiffre verstandenen System, das vor zwei Jahrzehnten noch als Sieger der Geschichte galt.

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Buchkritik
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Jäger und Sammler

Der Fall Snowden: ein Politskandal, dessen Folgen noch kaum abzusehen sind

14 Monate nach Beginn der NSA-Affäre hat Edward Snowden es von den Zeitschriftentiteln auf die Buchcover geschafft. Drei Neuerscheinungen beleuchten den Überwachungsskandal aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Lesenswert sind sie alle, doch die entscheidende Frage beantworten sie nicht: Was macht der Staat eigentlich mit dem Wissen über uns?

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Buchkritik
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Kapitalismus ist, was wir draus machen

Die Finanzkrise und ihre Folgen: Fünf Neuerscheinungen

Krisen zwingen Gesellschaften zum Nachdenken. Im Idealfall verleiht das Gedanken, die bisher kaum Beachtung fanden, neue Wucht und Wirkung. Im nicht ganz so idealen Falle dient die Debatte Selbstdarstellern als Bühne. So ist das auch bei den neuen Büchern zur Zukunft des Kapitalismus: Drei sind erhellend, eins inspirierend, und eins ist ärgerlich.

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Buchkritik
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Lenz Jacobsen

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