Andy Burnhams „Manchesterismus“
Großbritanniens Premierminister verfolgt einen neuen Politikansatz, der sich aus dem Lokalen speist. Burnham weiß, dass erfolgreiche Politik ein Leitmotiv braucht.
Vor ziemlich genau zehn Jahren nahm ich eine Einladung an, die mein Verständnis von Politik in und jenseits von Großbritannien verändern sollte. Ich war damals in Manchester, um einen Vortrag bei einer Kulturveranstaltung zu halten – keine große Sache, könnte man meinen (es sei denn, man gehört zu der Sorte von Londonern, denen es bei der bloßen Vorstellung einer Reise in den Norden Englands schaudert). Nach der Veranstaltung kam ein Kollege auf mich zu und schlug mir vor, ein von ihm geleitetes Theater im nahegelegenen Bolton zu besuchen.
Aus Neugierde willigte ich ein. Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof, entlang der schicken, neuen Gebäude, die Universitäten, Technologieunternehmen und Kreativbetriebe im „Kreativzentrum“ Oxford Road Corridor errichtet hatten. Die Fahrt vom Stadtzentrum bis in die Außenbezirke (Bolton liegt nordwestlich von Manchester) kostete gerade mal zwei Pfund und dauerte 15 Minuten; sie führte mich in eine ganz andere Welt.
In Bolton kam ich auf dem Weg zum Theater an zahllosen Pfandleihhäusern und Billigläden vorbei. An Kindern, die eigentlich in der Schule hätten sein sollen, und an Erwachsenen, die an ihrem Arbeitsplatz hätten sein sollen – sofern sie überhaupt Arbeit hatten. Meine Momentaufnahme entsprach dem Klischeebild einer ehemals stolzen Hochburg der Textil- und Schwerindustrie, die in Not geraten war. Es ist nicht verwunderlich, dass Bolton vier Monate zuvor mit 58 Prozent der Stimmen für Großbritanniens Austritt aus der Europäischen Union gestimmt hatte – ein typisches Ergebnis für Regionen mit vergleichbarer demografischer und wirtschaftlicher Struktur.
Ich gestehe, dass ich seither nicht mehr dort war. Aber es wurde mir berichtet, dass sich nicht viel verändert hat – trotz aller Mühe, die in die Stadterneuerung floss, und trotz der großartigen Arbeit des Theaters. Bolton zählt zu den sozial am stärksten benachteiligten Städten Großbritanniens. Und an Konkurrenz um diesen Titel mangelt es im Norden Englands wahrlich nicht.
Immerhin liegt Bolton im Einzugsbereich einer Stadt, die von manchen – nicht zuletzt vom neuen britischen Premierminister Andy Burnham – als Vorbild für das moderne Großbritannien angepriesen wird. Von all den Erklärungen, die Burnham seit seiner Amtsübernahme im Juli abgegeben hat, gab es keine, bei der er mit größerer Leidenschaft sprach als über Manchester und den Manchesterismus.
Burnham sieht die Stadt als den entscheidenden Motor für die Dezentralisierung des Staates und damit auch für die Umverteilung von Wohlstand, Arbeitsplätzen und Investitionen an, weg vom Megazentrum London und den umliegenden Grafschaften Südostenglands; den „home counties“, in denen sich der Reichtum des Landes konzentriert.
Über dieses Thema spricht Burnham schon seit Jahren. Als Bürgermeister der Region Greater Manchester (2017–2026) hatte er sich die Verwirklichung dieser Idee zur Aufgabe gemacht. Doch was genau ist Manchesterismus? Was ist das wirtschaftliche Konzept? Und was bedeutet es für das Vereinigte Königreich insgesamt, jetzt, wo Burnham für das ganze Land Verantwortung trägt?
„King of the North“
Der Begriff Manchesterismus erlangte erstmals während der Corona-Pandemie Bekanntheit. Burnham wurde zu einer im ganzen Land bekannten Persönlichkeit, als er sich im Streit um finanzielle Unterstützung für seine Region mit der konservativen Regierung anlegte. Er erhielt den Spitznamen „King of the North“, weil er sich für Orte einsetzte, die sich schon wieder übergangen sahen. In einer Zeit, in der sich viele Menschen von Westminster entfremdet fühlten, verschaffte er Manchester eine vernehmbare Stimme.
Diese Rolle und die Gegend prägten Burnhams Karriere maßgeblich. Mit Anfang 20 gelang ihm der erste politische Durchbruch: Nach dem Studium in Cambridge wurde Burnham Referent der bekannten Labour-Abgeordneten Tessa Jowell, die später unter Tony Blair und Gordon Brown Ministerin werden sollte. Nach dem großen Wahlsieg der Labour-Partei 1997 nahm Burnhams Karriere rasch Fahrt auf: Er wurde zunächst Berater des einflussreichen Kulturministers Chris Smith in Blairs erstem Kabinett, bevor er 2001 im Alter von nur 31 Jahren selbst ins Parlament einzog. Nach Posten als Juniorminister wurde er unter Brown (2007–2010) zunächst Kultur- und dann Gesundheitsminister.
Als die Labour-Partei zweimal in Folge die Parlamentswahlen verlor, geriet Burnhams Karriere ins Stocken. Er bewarb sich zweimal um den Parteivorsitz – 2010 und 2015 – und unterlag beide Male. In Manchester sah er die Chance, sich neu zu erfinden.
Das fiel ihm leicht. Wie er selbst gerne sagt: Er sieht aus wie jemand aus dem Norden, und er klingt wie jemand aus dem Norden, weil er tatsächlich aus dem Norden stammt. Burnham wurde in der Nähe von Liverpool geboren und wuchs in einem ruhigen, vor allem von Pendlern besiedelten Dorf auf, das auf halbem Weg zwischen den rivalisierenden Städten Liverpool und Manchester liegt.
Er selbst beschrieb – als Teil der Legenden, die sich mittlerweile um seine Person ranken –, wie er sich mit 14 Jahren Labour anschloss, weil ihn ein BBC-Fernsehdrama über das Leben von Arbeitslosen so tief berührt hatte. Manchesters berühmte Musikszene der späten 1980er und 1990er Jahre lebte er voll aus.
Die Erfolgsgeschichte der Stadt hat Burnham allerdings – auch wenn er das vielleicht nicht gern zugibt – nicht erfunden. Seit Anfang der 2000er Jahre gehört Greater Manchester zu den am schnellsten wachsenden Regionen außerhalb Londons, mit einem durchschnittlichen Wachstum von 3,1 Prozent jährlich in den vergangenen zehn Jahren. Der Ausbau von wissensintensiven Dienstleistungen trug dazu bei, Investitionen anzuziehen. Als Manchester 2014 mit der Zentralregierung ein Abkommen zur regionalen Kompetenzübertragung („Devolution“) schloss, stand die Region bereits gut da. Sie verfügt über solide Infrastrukturen und ein großes Potenzial an qualifizierten Fachkräften; zudem arbeiten ihre Hochschulen eng miteinander sowie mit dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen.
Schon der frühere konservative Finanzminister George Osborne, dessen Wahlkreis südlich von Manchester lag, hatte die Symbolik der Stadt und ihrer Umgebung genutzt und einen eigenen Slogan geprägt: „The Northern Powerhouse“. Zu seiner Zeit arbeitete die konservative Regierung sehr eng mit dem von Labour geführten Stadtrat von Manchester zusammen. Dessen Vorsitzender Richard Leese und der Verwaltungschef Howard Bernstein spielten Schlüsselrollen.
Als Burnham 2017 Bürgermeister der neu geschaffenen Region wurde, verhalf er dem Projekt zu größerer Aufmerksamkeit. Und als Meister der Kommunikation (im Gegensatz zu seinem oft düster und unbeholfen wirkenden Vorgänger, Keir Starmer) nutzte Burnham seine erste Ankündigung nach Amtsantritt dann, um eine „Number 10 North“ zu schaffen – einen Ableger des Londoner Wohn- und Amtssitzes des Premierministers in Nummer 10 Downing Street.
Zweifler vermuteten sofort, es handele sich um reine Symbolik, um ein bloßes PR-Manöver. Burnham bemühte sich, sie eines Besseren zu belehren. Er betraute den nördlichen Ableger von Downing Street – untergebracht in einem unscheinbaren Bürogebäude im Zentrum von Manchester – mit der Verantwortung für eine umfassende Dezentralisierungsagenda und unterstellte ihn seiner einflussreichen Stellvertreterin Louise Haigh.
Burnham schaut dort regelmäßig auf seinem Nachhauseweg vorbei; er wohnt mit seiner Familie in einem nahegelegenen grünen Vorort. Manchmal legte er auch einen Zwischenstopp auf dem Weg zu Spielen seines geliebten Fußballvereins FC Everton ein (der kleinere Stadtrivale des FC Liverpool) – vor Kurzem nahm er sogar den kanadischen Premierminister Mark Carney zu einem Spiel mit.
Allerdings ist es ein himmelweiter Unterschied, ob man einer Region beziehungsweise dem Konzept der Dezentralisierung Priorität einräumt, oder ob man weiß, was man damit tatsächlich erreichen will. Die allgegenwärtige Kritik an Burnham lautet, dass er im Laufe seiner politischen Karriere die politischen Lager wechselte, von einem wirtschaftsfreundlichen und extrem zentralistischen Kurs (im Stil von Blair) über eine gemäßigt linke Haltung (im Stil von Brown) bis hin zu leidenschaftlich vertretenen linken Positionen während seiner kurzen Zeit im Schattenkabinett von Jeremy Corbyn.
Und genau so, sagen seine Kritiker, gehe es auch während seiner Amtszeit als Premierminister weiter: Während Burnham noch im Wahlkampf versprach, die radikalsten Veränderungen seit 40 Jahren durchzusetzen, dämpft er seit seinem Amtsantritt die Erwartungen.
Ende des Neoliberalismus?
Was den Begriff Manchesterismus angeht, so hängt die Definition davon ab, wen man fragt. Sind die glanzvollen neuen Hochhäuser im Stadtzentrum ein Zeichen für den Erfolg einer kompromisslos marktwirtschaftlichen Politik? Immerhin hat der Zuzug globaler Unternehmen laut dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Oxford Economics dazu beigetragen, dass Manchester „seit 2008 Spitzenreiter der britischen Wirtschaft“ ist. Die beiden Spitzenfußballvereine Manchester City und Manchester United (sorry, Everton) verleihen der Stadt schon lange eine globale Anziehungskraft für enorme Gelder.
Oder bedeutet Manchesterismus vielmehr „das Ende des Neoliberalismus, das Ende der Trickle-Down-Ökonomie“? Genau das sagte Burnham in einem Wahlkampfvideo, in dem er im Mai seine Kandidatur für die Nachwahl zum Abgeordneten für Makerfield und damit zum späteren Nachfolger von Starmer ankündigte. Von dieser Rhetorik hat er sich aber inzwischen schon wieder verabschiedet.
Oder ist es keines dieser beiden Extreme, sondern schlicht ein Mechanismus, um den verfassungsrechtlichen Wandel zu beschleunigen und den Regionen des Vereinigten Königreichs mehr Befugnisse zu übertragen? In „Head North“, einem Buch, das Burnham 2024 gemeinsam mit seinem Freund und politischen Verbündeten Steve Rotheram, dem Bürgermeister der Region Liverpool City, verfasste, argumentierte er: „Für uns bedeutete das Schlagwort ‚Take Back Control‘ nicht nur, dass Befugnisse von Brüssel nach Westminster zurückgeholt wurden. Es bedeutete auch, dass vernachlässigte Orte im Norden wesentlich mehr für sich selbst tun können, wie zum Beispiel die Busverbindungen zu reglementieren und Sozialwohnungen zu bauen.“
Ist Manchesterismus ein Mechanismus, den verfassungsrechtlichen Wandel zu beschleunigen?
Burnham und Rotheram schlugen vor, das nicht gewählte britische Oberhaus durch einen gewählten „Senat der Nationen und Regionen“ zu ersetzen, der sich zum Teil aus „Menschen aus Regionen und Berufen zusammensetzen sollte, die vom Parlament traditionell vernachlässigt wurden“.
Dies könnte bereits bei der nächsten, etatmäßig 2029 stattfindenden Parlamentswahl geschehen, sagen sie. Doch selbst beim besten Willen: Das wird nicht geschehen. Die Geschichte von Verfassungsreformen im Vereinigten Königreich ist seit jeher von Rückschlägen geprägt. Auch Blair hatte voller Eifer eine Neufassung der – ungeschriebenen – britischen Verfassung versprochen. Am Ende beließ er es bei punktuellen Änderungen.
Das Thema wird oft als Marotte politischer Nerds abgetan – eine möglicherweise fehlerhafte Einschätzung, die aber immer noch eine gewisse Relevanz besitzt. Burnham betont, welche konkreten Auswirkungen es im Alltag hat, wenn bestimmte Sachthemen auf die lokale Ebene verlagert werden. Im EU-Kontext wird dies als Subsidiarität bezeichnet; aus der Perspektive Deutschlands – dessen Grundgesetz Burnham regelmäßig lobt – geht es um eine klar definierte und gesetzlich verankerte Kompetenzverteilung.
Einseitige Bevorzugung
Im Gegensatz dazu ist Großbritannien ein unordentlicher Flickenteppich – eines der Länder mit den größten geografischen Ungleichheiten und zugleich eines der am stärksten zentralisierten Länder Europas, wenn nicht der Welt. Die Infrastruktur ist extrem einseitig auf London und den Südosten ausgerichtet. Abgesehen vom Prestige: Gab es einen echten Grund, Autobahnen nach Oxford (in den 1960er Jahren) und Cambridge (in den 1970er Jahren) zu bauen, außer dass damit Prominente ihre Kinder besuchen oder an Dinnerpartys teilnehmen konnten?
Diese einseitige Bevorzugung gibt es bis heute: Dutzende Milliarden werden für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgegeben – oder vielmehr verschwendet –, die Londoner lediglich bis nach Birmingham bringt und ihre Reisezeit um etwa zehn Minuten verkürzt. Währenddessen erinnern die Züge im Norden Englands an Sardinenbüchsen.
Burnham weiß das nur allzu gut. Das sichtbarste Vermächtnis seiner Amtszeit als Bürgermeister von Greater Manchester ist lokaler Natur: die von der Bevölkerung begrüßte Übernahme des einst privatisierten und unkoordiniert betriebenen Bus- und Straßenbahnnetzes der Region durch die öffentliche Hand sowie die Einführung eines Höchstpreises von zwei Pfund für Fahrkarten. Burnham hat in der Vergangenheit den Begriff Manchesterismus auch im Zusammenhang mit der Einführung von „öffentlicher Kontrolle“ nicht nur des Verkehrswesens, sondern auch anderer „Grundpfeiler der Daseinsvorsorge“, wie Energie und Wasser, verwendet.
Trotzdem gibt es auch in der Labour-Partei Zweifel, ob angesichts der vielen Bedrohungen in der Welt – von Wladimir Putin bis Donald Trump, vom Klimawandel bis zur generativen Künstlichen Intelligenz – ein Graswurzel-Ansatz, der Subventionen für Pubs und Preisobergrenzen für Bustickets vorsieht, wirklich Vorrang haben sollte.
Burnham hat vorgeschlagen, das Oberhaus durch einen gewählten „Senat der Nationen und Regionen“ zu ersetzen, die vernachlässigt wurden
„Die Gefahr besteht darin, dass dieses kommunale Ideal zu einem Argument für Kirchturmpolitik wird“, schrieb Tristram Hunt, einst ein führender Labour-Politiker und heute Direktor des Victoria and Albert Museums, vor Kurzem in der Financial Times. „Die Regierung hat sich bereits dazu entschlossen, Mittel aus dem Budget für internationale Entwicklung abzuzweigen, um die Preise im Nahverkehr zu deckeln. Dies geht einher mit einer Aufweichung der Klimaschutzverpflichtungen und der bewussten Weigerung, dem im eigenen Land verursachten Schaden durch den Brexit entgegenzuwirken.“
Was mich zu meinem Ausgangspunkt zurückführt, nämlich nach Bolton. Auch wenn die regionalen Ungleichheiten im Vereinigten Königreich besonders stark ausgeprägt sind, ist Burnham nicht der einzige, der vor solchen Dilemmata steht. Frankreich hat die gleichen Probleme, ebenso Deutschland (wobei die Debatte dort von der nicht enden wollenden Ost-West-Auseinandersetzung über die Wiedervereinigung dominiert wird).
Welche Prioritäten sollte ein mittelgroßes europäisches Land – geprägt von langsamem Wachstum und einzelnen, schwer benachteiligten Gegenden – bei der Dezentralisierung setzen? Sollte der Fokus auf abgehängten Kleinstädten liegen – seien es abgelegene Orte oder solche am Rande von Ballungsgebieten? Oder sollte es einen Cluster nationaler Spitzenunternehmen identifizieren und fördern, die dem globalen Wettbewerb standhalten können? Man denke an Rom/Mailand oder Madrid/Barcelona.
In der Innenstadt von Manchester nahm die soziale Benachteiligung zwischen 2010 und 2025 um 17 Prozentpunkte ab. Das ist der stärkste Rückgang aller Städte im Vereinigten Königreich. In den Außenbezirken Manchesters kam es dagegen zu stärkerer Polarisierung und steigender Armut. Bolton ist nur eines von vielen Beispielen. Wirken Großstädte als Katalysatoren für ihr Umland? Oder kümmern sie sich im Wesentlichen nur um sich selbst?
Was ist mit dem übrigen Norden Englands? Burnham hat, seit er sich auf Manchester konzentriert, auch Wert darauf gelegt, Orte wie Newcastle und Leeds zu besuchen. Und was ist mit anderen Teilen des Vereinigten Königreichs, denen es ebenfalls an Investitionen und Aufmerksamkeit mangelt? In den Midlands (Birmingham ist zwar die zweitwichtigste Stadt des Landes, steht aber im Schatten von Manchester), im eher ländlichen Südwesten und selbst im überwiegend wohlhabenden Südosten gibt es Beispiele großer sozialer Not. Ganz zu schweigen von Schottland oder Wales, die mittlerweile von nationalistischen Parteien regiert werden, die die Unabhängigkeit anstreben.
Manchesterismus ist nur ein Begriff, wie es Blairismus oder auch Thatcherismus waren. Es wird einige Zeit dauern, bis sich eine Definition herauskristallisiert. Und noch viel länger wird es dauern, bis sich seine Auswirkungen beurteilen lassen. Aber es ist immerhin ein Anfang. Burnham hat (im Gegensatz zu Starmer) begriffen, dass politische Führung ein übergreifendes Leitmotiv benötigt. Nur dann lässt sich Politik steuern – und sei es auch nur indirekt – und den Wählern vermitteln, dass es beim Regieren um mehr geht als kleinteilige Verwaltung.
Aus dem Englischen von Bettina Vestring
Internationale Politik 6, November/Dezember 2026, S. 84-89
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