In Ungarn wird der Erfinder der „illiberalen Demokratie“ abgewählt, in Italien kommt eine Postfaschistin beim Umbau ihres Landes in Richtung Autokratie nicht so recht voran: Europas Rechtspopulisten haben schon bessere Zeiten erlebt. Wie geht es für die italienische Premierministerin weiter? War die gescheiterte Volksbefragung schon ein entscheidender Rückschlag? Vier Thesen auf dem Prüfstand.
Dass Giorgia Meloni Italien zu einem maßgeblichen Faktor in der EU machen will, bringt sie in Konflikt mit der eigenen Partei. Wie lange geht das gut – für Meloni und für Europa?
Will die Europäische Union als legitime Vertreterin ihrer Mitgliedstaaten agieren, braucht sie die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger. Wie ist es darum derzeit bestellt? Ein Blick nach Paris, Madrid, Rom, Warschau und Budapest.