Architektur war stets Ausdruck des Selbstverständnisses von Staaten. Autokratische Länder setzen auf gigantische Projekte, Demokratien hinterfragen ihre Baustile.
Von den baltischen und nordischen Staaten lässt sich viel über gesellschaftliche Widerstandskraft lernen. Deutschland sollte auf seine erfahrenen Nachbarn zugehen.
Ob in der Wähleransprache oder bei der Beurteilung von außenpolitischen Krisenszenarien: Wer den Faktor Emotion berücksichtigt, ist im Vorteil. Ein Plädoyer für mehr „emotionale Resonanz“ und „strategische Empathie“ in der internationalen Politik.
Dem System Putin entschlossen entgegenzutreten, ist das Gebot der Stunde. Ebenso wichtig jedoch ist es, sich mit all jenen Russinnen und Russen solidarisch zu zeigen, die ihre Stimme gegen den Krieg in der Ukraine erheben.