Hans Kundnani

Publikationen

Überwachen und strafen

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Unter deutscher Führung hat die Europäische Union ihr Wesen verändert

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wünscht sich ein Europa, das seine Bürger schützt. Die Bundesregierung will dagegen ein wettbewerbsfähiges Europa – und hat aus der EU eine Art „IWF-light“ gemacht. Hilfe, „Solidarität“, gibt es nur noch im Gegenzug für Struktur­reformen. Vom eigentlichen Europa-Gedanken ist nicht mehr viel übrig.

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In der Zwickmühle

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Atlantiker wie Post-Atlantiker geben sich Illusionen hin

War die Wahl Donald Trumps ein Ausreißer? Atlantiker hoffen, dass Amerika nach dem Ende von Trumps Amtszeit wieder zur Stütze der liberalen Weltordnung wird. Post-Atlantiker befürchten, dass der Rückzug der USA von Dauer ist. Beide unterschätzen, wie groß die Aufgabe ist, vor der Europa steht. Eine Fortsetzung der Debatte.

Die Ostpolitik-Illusion

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Beim Umgang mit autoritären Staaten macht es sich Berlin zu leicht

Die Ostpolitik war einer der größten strategischen Erfolge der jungen Bundesrepublik. Doch ihr Ziel war nicht etwa die Transformation kommunistischer Staaten, sondern die schrittweise Wiedervereinigung. In einer wiederbelebten Form, die rein auf dem Konzept „Wandel durch Handel“ beruht, taugt sie nicht für das 21. Jahrhundert.

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Die britische Frage

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Um Großbritannien in der EU zu halten, muss vor allem Deutschland mehr tun

Das Verhältnis der Briten zur EU war schon immer ambivalent. Durch die Euro-Krise gerät die britische Regierung vollends in die Zwickmühle: Wirtschaftlich fürchtet sie den Zerfall der Gemeinschaftswährung, politisch den zur Rettung wohl notwendigen Integrationsschub. Er könnte Großbritannien zum Austritt aus der EU zwingen. Das wäre fatal.

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