Äußerer Druck, gleiche Interessen – Rom und Berlin können 2026 zu „ihrem Jahr“ machen: für ein handlungsfähiges, stabiles Europa. Wann, wenn nicht jetzt?
Anmerkungen zur außenpolitischen Debatte – der Rolle des Landes und der Wirklichkeit der Welt angemessen – sowie zu Zweck und Zukunft der Internationalen Politik.
15 Thesen zu außen- und innenpolitischen Herausforderungen
Regieren wird überall schwieriger: weil mehr Akteure mitspielen, globale Strukturen brüchig und Erwartungshaltungen größer werden. In Zeiten rasanten Wandels geht es um die Korrektur- und Anpassungsfähigkeit von Systemen und die Gewährleistung des inneren Zusammenhalts. Demokratien haben dabei keineswegs die schlechteren Karten.
In einer veränderten Welt wachsen dem Auswärtigen Dienst neue Rollen zu
Globalisierung und Digitalisierung machen internationale Politik zu einer immer komplexeren Aufgabe. Außenpolitik muss daher heute in erster Linie Netzwerkpolitik sein. Nur so lassen sich Frühwarnung, Planung und Koordinierung gewährleisten – mit dem im Ausland längst etablierten „vernetzten Diplomaten“ im Mittelpunkt.